Endometriose – endlich ernst nehmen: Vortrag „Von Betroffenen – für Betroffene“



Endometriose ist eine chronische Erkrankung, von der viele Frauen betroffen sind – und die dennoch häufig erst spät diagnostiziert wird. Die Symptome sind vielfältig und reichen von starken Schmerzen bis hin zu erheblichen Einschränkungen im Alltag. Trotz der weiten Verbreitung wird Endometriose noch immer nicht ausreichend erkannt und behandelt.

„Endometriose ist kein Randthema, sondern betrifft sehr viele Frauen. Umso wichtiger ist es, dass wir über diese Erkrankung sprechen, aufklären und Betroffenen eine Stimme geben“, betont Lisa-Marie Trog, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Germersheim.

Der Vortrag vermittelt grundlegendes Wissen zu Symptomen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten und ordnet Endometriose zugleich als gesellschaftliche und gesundheitspolitische Herausforderung ein. Besonders im Fokus steht die Perspektive von Betroffenen, die aufzeigt, welche Hürden im Gesundheitssystem bestehen und was sich dringend ändern muss.

Auch Katharina Disch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Speyer, unterstreicht die Bedeutung des Themas: „Viele Betroffene erleben einen langen Leidensweg, bevor sie eine Diagnose erhalten. Mit der Veranstaltung möchten wir informieren, sensibilisieren und dazu beitragen, dass Endometriose endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.“

Referentin ist die Endometriose-Vereinigung Deutschland e. V., die fundiertes Fachwissen mit Erfahrungen aus der Betroffenenperspektive verbindet.

Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Familie, Frauen und Integration finanziell gefördert.

Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen und sich über das Thema zu informieren sowie in den Austausch zu kommen.

Eine Anmeldung ist per E-Mail an gleichstellungsstelle@stadt-speyer.de möglich.


Medieninformation der Stadt Speyer vom 23. April 2026