Häußler, Heike


Heike Häußler

Heike Häußler (geb. Lückemeier) wurde am 1. Juli 1940 in Wien geboren und wanderte nach Gelsenkirchen aus. Aus Bochum kam sie 1972 mit ihrem kleinen Sohn Jürgen nach Speyer. Hier lernte die ausgebildete Buch- und Kunsthändlerin ihren späteren Mann Peter Häußler kennen und gab ihr Kunstgewerbegeschäft auf, um in der Glaserei ihres Mannes das Rechnungs- und Personalwesen zu übernehmen.

„Es ist nett, wichtig zu sein, aber wichtiger, nett zu sein“. Bei all ihren Verdiensten im Ehrenamt hat sich Heike Häußler immer nach diesem Lebensmotto verhalten.

Bereits 1973 wurde sie zur Schriftführerin im Einzelhandelsverband gemacht, 1976 trat sie der Wählergruppe bei. Von 1984 bis 2013 war sie Stadträtin für die CDU, setzte sich immer für die Belange der Frauen ein und beteiligte sich bei der Erstellung des Frauenförderplans. 25 Jahre war Heike Häußler stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion.  

Aber Politik war ihr nie genug: 1993 initiierte sie die Leistungsgemeinschaft Speyer und führte fast 20 Jahre mit viel Geschick und großem Verantwortungsgefühl den Verkehrsverein. Aber auch damit waren ihre Kapazitäten noch nicht erschöpft: Sie förderte den Sommertagsumzug sowie die Herausgabe der Vierteljahreshefte.

Außerdem erwarb sie sich große Verdienste durch den Einsatz für den mittelalterlichen Judenhof. Tourismusförderung war ihr überaus wichtig: Sie war nicht nur Mitgründerin und langjährige Vorsitzende des "Arbeitskreises Tourismus“, sondern auch aktiv in dessen Nachfolgegremium „Beirat für Tourismus“ tätig. Dazu kam der uneingeschränkte und aktive Einsatz für das Brezelfest.

Die Wirtschaft in Speyer war ihr ebenfalls ein Anliegen. Deshalb engagierte sie sich auch in der WES Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Speyer mbH. Viele Jahre war sie Aufsichtsratsmitglied und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Speyer und im Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde ihr am 20. Januar 2004 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Autorinnen: Angela Magin und Monika Kabs

Historisches Rathaus, Maximilianstr. 12

Historisches Rathaus
Historisches Rathaus

Der spätbarocke Bau wurde zwischen 1712 und 1726 von Johann Adam Breunig erbaut. Es steht an der Stelle, an der zuvor die ehemalige städtische Kanzlei betrieben wurde, die allerdings beim Stadtbrand von 1689 zerstört wurde. Die Besonderheiten sind der historische Ratssaal im Stil des Rokoko und das ehemalige Stadtarchiv, das heute als Trausaal dient.


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