Bestände


Historische Archivtruhe (Rote Lade), 18. Jh.
Historische Archivtruhe (Rote Lade), 18. Jh.


  • I. Urkunden

    Bestand 1 U und 1 U chronologische Reihe: zusammen ca. 2.100 Urkunden (1182 – 1796), darunter zahlreiche Kaiserurkunden.

    Bestand 121 U - 123 U: 253 Urkunden des Bürgerhospitals und Waisenhauses (1239 – 1889)

  • II. Amtsbücher

    Bestand 1 B (einzelne, besonders ältere Bände auch im Bestand 1 A): Ratsprotokolle (1440 – 1798), Protokolle verschiedener Stadtgerichte (1328 – 1797), Missivprotokolle (1402 – 1715), Kontraktenbücher (1398 – 1789), Reichstags- u. Reichstagsdeputationsprotokolle (1356 – 1614), Stadtrechnungen (1657 – 1798), Reichskammergerichtsvisitationsprotokolle (1767 – 1776), Kopialbücher (14. – 18. Jh.), Bürgerbücher (ab 1344), Eidbücher (15. – 17. Jh.), Ratsbücher (1349 – 1737).Bestand 4 (Amtsbücher ab 1798): Ratsprotokolle, Kataster, Steuerlisten u.ä.Bestand 5: Rechnungen u.ä. (ab 1798).Bestände 121 B – 123 B: Lagerbücher u. Kalendare (14. – 18. Jh.)  sowie Rechnungen verschiedener Wohltätigkeitsstiftungen (16. – 18. Jh.), St. Georgs-Hospital, Sondersiechenhaus u.a.Bestand 141: Kirchenbücher (1593 – 1798).

    Insgesamt etwa 1200 Bände.

  • III. Akten

    Bestand 1 A: Reichsstädtisches Archiv (bis zur Französischen Revolution), mit einer größeren Anzahl von Amtsbüchern vermischt; insgesamt ca 1.000 AE. - 

    Hauptgruppen:

     a) Staatsrechtliche Gegenstände:

    • Innere Verhältnisse (14. - 18. Jh.),  darunter Hoheitssachen (18. Jh.), Privilegien, Statuten, Regimentsverfassung u.a. (14. – 18. Jh.); 
    • Äußere Verhältnisse und Angelegenheiten (14./15. – 18. Jh.), darunter Reichstagsakten (15. – 18. Jh.), Verhältnis zum Oberrheinischen Kreis, zu den höchsten Reichsgerichten, zu den Reichsständen; dabei Reste des Archivs der rheinischen Städtebank (15. – 18. Jh.),
    • Verhältnisse und Streitigkeiten mit den Bischöfen u. der  Klerisei (15. – 18. Jh.). 

    b) Innere Verwaltung: Kirchen- u. Unterrichtswesen (16. – 18. Jh.), Allgemeine Polizei (16. – 18. Jh.), Kriegs- und Wehrsachen (15. – 18. Jh.).

    c) Justizverwaltung (14. – 18. Jahrhundert). 

    d) Verwaltung der Finanzen (15. – 18. Jh.).  

    e) Stadt- u. Feldmarkbeschreibung; statistische und historische Gegenstände (16. – 18. Jh.).

    Bestand 2: Archiv der Munizipialität (1797 – 1813): 209 Nummern.

    Bestand 3: Stadtverwaltung (ca. 1814 – 1884): 938 Nummern.

    Bestand 6: Stadtverwaltung (ca. 1884 – 1945/1950): ca. 3.000 Nummern (derzeit in Bearbeitung). Neuere u. neueste Aktenabgaben der Stadtverwaltung bzw. städtischer Dienststellen (z.T. unbearbeitet). Zwischenarchiv der Stadt Speyer (im Stadtarchiv): Ablieferungen städtischer Ämter mit gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. 

    Das Zwischenarchiv wird derzeit einer Reorganisation unterzogen. Personenstandsunterlagen. 

    Bestände 121 A - 123 A: Akten der Wohltätigkeitsstiftungen vor 1799.

  • IV. Deposita bzw. Schenkungen

    a) Öffentliche Deposita (Beispiele): Speyerer Motorradwagengesellschaft (1898 – 1910); Gewerbeverein (1844 – 1928); Liedertafel  Cäcilienverein (1822 – 1874); Verkehrsverein (1910 – 1972); Turn- und Sportverein (1860 – 1915).

    b) Nachlässe (politische Nachlässe, wissenschaftlich-literarische Nachlässe sowie „Familienarchive"; Beispiele): Ludwig Heydenreich, Politiker (ca. 1830 – 1880); Karl Leiling, Oberbürgermeister (1919 – 1946); Johannes Becker, Spezialkommissar (1755 – 1828); Martin Greif, Dichter (1874 – 1911); Viktor Lucas, Archivar (ca. 1919 – 1926): historisch - topographische. Stadtbeschreibung; Johann Martin Bernatz, Maler (1825 – 1828).

  • V. Sammlungen (Beispiele)
    • Pläne u. Risse (16. – 20. Jh.): Ca. 600 Stiche etc. (16. – 20. Jahrhundert):  
      • über 800 Filme, Videos und Tonträger, Filmsammlung.
    • Bilder- und Fotosammlung: 
      • über 38.000 Aufnahmen.Plakate und Flugblätter
      • ca. 5.000 Plakate, Flugblätter ab 1919.
    • Handschriften
    • Speyerer Zeitungen (ab 1814)
    • Siegelstempel, Siegelsammlung, Münzen u. Medaillen
    • Zeitgeschichtliche Sammlung: v.a. Zeitungsausschnitte ab 1950 (fortgeführt bis 31.1.2011).

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