Beruf und Pflege - Arbeitsgruppe und Tipps


Du bist nicht allein


Arbeitsgemeinschaft Beruf und Pflege

Arbeitgeber reagieren auf die Herausforderung, die auf Grund der demografischen Entwicklung immer häufiger zu einem Thema unter den Beschäftigten wird. Die Arbeitsgruppe  sensibilisiert, informiert und zeigt Wege zu Beratungsstellen  und Unterstützungsangeboten auf.


Pflegende Beschäftigte unterstützen

ist das Hauptanliegen der Arbeitsgruppe „Beruf und Pflege“ des Runden Tisches.
Wer die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als ein Unternehmensziel definiert hat, wird sich immer stärker mit Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege beschäftigen müssen.
Angehörige in einer Pflegesituation zu Hause zu versorgen, ist nicht nur eine persönliche Herausforderung. Wenn die Pflege leistende Person selbst berufstätig ist, werden Rahmenbedingungen gebraucht, die eine Vereinbarkeit überhaupt ermöglichen. Dazu gehören gesetzliche Regelungen, Arbeitszeitregelungen, kompetente Beratung und persönliche Unterstützung.


Sensibilisieren, informieren - auch in der Behörde oder im Unternehmen

Indem der Runde Tisch sich auf seinen Sitzungen und in hausinternen Informationen mit Beruf und Pflege beschäftigt, wird das Thema enttabuisiert. Gleichstellungsstellen, Personalabteilungen, Personalvertretungen stehen als interne „Wegweiser“ für die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.
Vielfach werden im jeweiligen Intranet Informationen angeboten. Fragen Sie bei den Ansprechpartner*innen der jeweiligen Unternehmen und Behörden nach!


Fachliche Beratung und direkte Ansprechpartner*innen für Beschäftigte mit Fragen rund um die Pflege

Die Arbeitsgruppe wird koordiniert von Claudia Buch, Finanzamt Speyer-Germersheim.
Mit dabei sind Ansprechpartner*innen der Stadt Speyer, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, des Landesrechnungshofes, des Landesbibliothekszentrums, der AWO Seniorenhaus Burgfeld und der Universität Speyer.
Partner der Arbeitsgruppe sind das Speyerer Seniorenbüro und die Pflegestützpunkte.
Weitere Informationen finden Sie hier.


Tipps und Wisseswertes für Pflegende

Veranstaltungen und Online-Seminar

Ab 22. Juli 2021, jeweils 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr, 4 Termine, im Seniorenhaus am Germansberg, kostenfrei

Am 22. September 2021 in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr, Livestream
Melden Sie sich bitte hierfür bis zum 3. September 2021 - Anmeldung


Aktuelle Informationen zu Pflege und Corona

Mithilfe von Andreas Westerfellhaus (Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung), Roland Engehausen (Hauptamtlicher Vorstand der IKK Südwest), Sarah Hoffmann (Geschäftsführerin der Tagespflege Hoffmannsgarten) und Helga Schneider-Schelte (Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz), die aus Ihren jeweiligen Fachgebieten berichten, möchte der Medhoch2-Verlag Sie mit dem Podcast „Corona Virus und Demenz“ etwas bei der Bewältigung dieser Krise unterstützen.

Newsletter Demenz


Ratgeber Demenz - Informationen für die häusliche Pflege

Informationen für die häusliche Pflege von Menschen mit Demenz
Neuauflage (Juli 2021) Ratgeber bestellen oder downloaden

Wer sich entscheidet, einen an Demenz erkrankten Angehörigen zu pflegen, stellt sich einer großen Herausforderung. Die vorliegende Broschüre erläutert nach einem kurzen Blick auf das Krankheitsbild Demenz, wie Ihnen die Pflegestärkungsgesetze bei der Betreuung Ihres von einer Demenz betroffenen Angehörigen helfen, welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen und wie Sie Hilfe beim Helfen erhalten können.

Beim Versand von Broschüren kommt es wegen der aktuellen Corona-Situation zurzeit zu Verzögerungen. Bitte nutzen Sie vermehrt unsere Angebote zum Download.




Hat Mama Demenz? - Ein Heft über älter werdende Menschen mit Demenz. In Leichter Sprache.

Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Ratgeber bestellen oder downloaden

Nach wie vor lebt ein großer Teil älterer Menschen mit Lernschwierigkeiten in einem gemeinsamen Haushalt mit den hochaltrigen Eltern – zumeist bei der Mutter. Wenn bei einem Elternteil dann Demenzsymptome auftreten, drohen das Zusammenleben und der Alltag aus den Fugen zu geraten. Menschen mit Lernschwierigkeiten sehen sich nach und nach mit der Rolle und den Aufgaben eines pflegenden Angehörigen konfrontiert und fühlen sich belastet, häufig auch überfordert. Für die Person mit Lernschwierigkeiten ist es oftmals schwer, die Verhaltensveränderungen der Mutter oder des Vaters mit einer Demenz in Zusammenhang zu bringen und zu verstehen. Die Broschüre „Hat Mama Demenz?“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten und zeigt auf, was eine Demenz für die betroffene Person bedeutet, welche Unterstützung gegeben werden kann und wie man sich Hilfe holen kann.


Leitfaden „Pflegende Beschäftigte brauchen Unterstützung“

Der Praxisleitfaden für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit Tipps, Checklisten und guten Beispielen ist erschienen.

Immer mehr Menschen in Deutschland übernehmen Aufgaben der Pflege und Betreuung von Angehörigen. Dies muss in den meisten Fällen mit dem Beruf in Einklang gebracht werden, denn für viele Beschäftigte ist es auch von existenzieller Bedeutung, weiterhin im Beruf tätig zu sein.

Damit Fachkräfte mit ihrem Wissen und ihren Kompetenzen nicht verloren gehen, ist es wichtig, sich als Unternehmen Gedanken zu machen, wie die Beschäftigten hier konkret unterstützt werden können. Denn die Pflege eines Angehörigen ist eine Aufgabe, die nicht nur emotional belastet, sondern auch Zeit in Anspruch nimmt – besonders die Corona-Pandemie hat Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen vielfach an ihre Grenzen gebracht.

Leitfaden bietet Informationen für die Praxis

Es gibt bereits viele betriebliche Angebote, mit denen Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterstützen. Dieser Leitfaden zeigt Möglichkeiten, wie dies gelingen kann: Er enthält Informationen zur Situation der Pflegenden und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem finden Sie Anregungen, Tipps und Checklisten aus der betrieblichen Praxis für die Entwicklung einer pflegesensiblen Unternehmenskultur und für die Gestaltung von Vereinbarkeitsmaßnahmen.

Zudem können Sie den Leitfaden in gedruckter Form und kostenfrei im Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (netzwerkbuero@dihk.de oder unter 030 20308-6101) oder beim Publikationsversand der Bundesregierung unter publikationen@bundesregierung.de bestellen.

BMFSJ - Urlaub mit der Familie

Familienerholung für Menschen mit Handicap, Pflegebedürftige und Angehörige mit Pflegeverantwortung

Familien stehen heutzutage vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Gemeinsame Zeit und Erholung in der Familie kommt dabei oftmals viel zu kurz. Hinzu kommt, dass besondere familiäre Situationen häufig auch die Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel erschweren.
In vielen Familien leben Menschen mit Handicap. Die Familienerholung hat diese Zielgruppe seit ihren Anfängen in den Blick genommen und besondere Unterbringungsbedarfe berücksichtigt. Mütter und Väter mit behinderten und chronisch kranken Kindern sind besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Passgenaue Unterstützungsangebote zur Alltagsbewältigung und zur gesundheitlichen Stärkung der Eltern können dazu beitragen, dieses Herausforderungen besser zu meistern. Durch die fachliche Begleitung und eine inklusive Ausrichtung ermöglichen Familienerholungsmaßnahmen wertvolle Entlastung und Rekreation, um Eltern mit Kindern mit Behinderung zu stärken.

Näheres dazu unter BMFSFJ - Urlaub mit der Familie


Warum Menschen mit Demenz Sachen verlegen

Ein Beitrag für pflegende Angehörige

 „Die (wahre) Geschichte vom verlorenen Telefon“