Speyer sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Kinder



Gewalt hat viele Gesichter und sie begegnet uns überall:
Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. In Deutschland erfährt jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexualisierte Gewalt; Mädchen und Frauen mit Behinderung erleben je nach Gewaltform zwei bis dreimal häufiger Gewalt als der Bevölkerungsdurchschnitt. Häusliche und sexualisierte Gewalt macht auch vor Kindern nicht halt.
In Gewaltbeziehungen sind Kinder immer mit betroffen. Die Zahl der minderjährigen Opfer sexualisierter Gewalt ist in den letzten Jahren
weiter angestiegen, besonders besorgniserregend ist der starke Anstieg von Kinderpornografie im Netz. Mit der Aktionswoche gegen Gewalt möchte SPEYER auf die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam machen, informieren und präventive Angebote schaffen.
Gewalt gegen Frauen und Kinder geht uns alle etwas an. Schauen Sie nicht weg!


Für den Flyer Aktionswoche bitte hier klicken



Die Aktionswoche wird durchgeführt vom Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen




Samstag, 13. Juni, 11 bis 14 Uhr ERÖFFNUNGSFEIER

Ort: Geschirrplätzel (Platz am Pilger), Maximilianstraße, Speyer 

Logo Soroptomist International
  • Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler
  • Enthüllung des gefährlichsten Ortes für Gewalt gegen Frauen
  • Infostände der Speyerer Beratungsstellen
  • mit einem Wortbeitrag aus dem Jugendstadtrat
  • Rallye und Verlosung
  • Kuchenverkauf durch den Soroptimist Club Speyer

kostenfreies Angebot


Montag, 15. Juni, 18 bis 19.30 Uhr         

INFORMATIONSABEND

Digitale Gewalt verstehen - Deepfakes & Handlungssicherheit

Ort: Media:TOR, Maximilianstraße 8, Speyer

Das eigene Zuhause sollte ein sicherer Ort sein – und ist doch für viele Frauen und Kinder gefährlich. Digitale Gewalt spielt dabei eine immer größere Rolle und trifft Betroffene oft genau dort.

Wir möchten gemeinsam hinschauen: Was bedeuten Deepfakes konkret für Betroffene? Ausgehend vom aktuellen Fall um Collien Fernandes erklären wir verständlich, wie solche Inhalte entstehen, warum sie so wirksam sind und welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt.

Vor allem aber geht es um die Praxis: Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin? Wie sichere ich Beweise, wo finde ich Unterstützung, und wie kann ich mich und andere stärken? Der Vortrag gibt Orientierung – und soll Mut machen, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

Referent: Nils Peters, SoliNet – Beratung gegen Hass und Gewalt im Netz in Rheinland-Pfalz 

Zielgruppe: Alle Interessierten      

Veranstaltende: Gleichstellungsstelle in Kooperation mit dem Media:TOR und SoliNet, 

kostenfrei | Anmeldeformular


Dienstag, 16. Juni, 13 bis 17 Uhr

BÜCHERFLOHMARKT 

zugunsten gewaltbetroffener Kinder

Ort: Kutschergasse 1, Speyer

Das Frauenhaus Speyer e. V. organisiert einen Bücherflohmarkt - der Erlös kommt der Interventionsstelle zugute.

Gegen eine Spende werden Kinder- und Jugendbücher geboten.

Veranstaltende: Frauenhaus Speyer e. V.

kostenfrei | keine Anmeldung erforderlich


Dienstag, 16. Juni, 17 bis 18 Uhr

ONLINE-VORTRAG

Sexuelle Gewalt gegen Menschen mit Behinderung - sensibilisieren, erkennen und die Vorstellung des Projektes FLIPas

Ort: online

Menschen mit Behinderung sind überdurchschnittlich häufig von sexualisierter Gewalt betroffen. Abhängigkeiten, mangelnde Aufklärung sowie fehlende Schutzstrukturen erhöhen das Risiko zusätzlich. Die Informationsveranstaltung beleuchtet Formen sexueller Gewalt, Präventionsmöglichkeiten sowie Unterstützungsangebote und stellt das Projekt selbstbestimmte Freundschaft, Liebe, Partnerschaft und Sexualität von Menschen mit Behinderung (FLIPaS) der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt vor.

Referent: Projektverantwortlicher des Projektes FLiPaS der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt

Zielgruppe: Alle Interessierten, die persönlich, ehrenamtlich oder beruflich mit dem Thema konfrontiert sind. 

kostenfrei | Anmeldung unter joshua.tellechea@lebenshilfe-sp-schi.de


Mittwoch, 17. Juni, 15 bis 16.30 Uhr

ONLINE-VORTRAG

Femizide in Deutschland - Aktuelle Diskussion und Lösungs- strategien

Ort: online

Themen

• Begriffsklärung

• Zahlen und Femizidformen

• Präventionsansätze in anderen IK-Vertragsstaaten, z. B. die Fußfessel im Spanischen Modell

Zielgruppe: Alle Interessierte, die persönlich, ehrenamtlich oder beruflich mit dem Thema konfrontiert sind, wie z. B. Ansprechpersonen, Berater*innen und Fachkräfte aus der Beratungsarbeit, Polizeibeamte sowie Frauenunterstützungseinrichtungen.

Referentinnen: 

Dr. Miriam Schroer-Hippel (Psychologin und Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt, indikatorenbasiertes Monitoring der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland)

Maria Teresa Knopp (Juristin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Berichterstattungsstelle geschlechtsspezifische Gewalt, juristisches Monitoring der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland)

Zielgruppe: Alle Interessierte, die persönlich, ehrenamtlich oder beruflich mit dem Thema konfrontiert sind, wie z. B. Ansprechpersonen, Berater*innen und Fachkräfte aus der Beratungsarbeit, Polizeibeamte sowie Frauenunterstützungseinrichtungen.

Veranstaltende: Frauenhaus Speyer e. V.

kostenfrei | Anmeldung unter info@frauenhaus-speyer.com


Mittwoch, 17. Juni, 15 bis 16.30 Uhr

KAMISHIBAU-ERZÄHLTHEATER

"Das große und das kleine Nein!" - für Kinder ab 5 Jahren

Ort: Villa Ecarius, Vortragssaal, 1. OG, Bahnhofstraße 54, Speyer

Diese einfühlsame Geschichte erzählt aus Kindersicht, wie schwer es manchmal ist, Grenzen zu setzen – und wie wichtig es ist, dabei gehört zu werden.

Ob beim Spielen, in der Familie oder im Kontakt mit Fremden: Das Buch zeigt, wie Kinder lernen, ihr „kleines Nein“
(z. B. bei Alltagsdingen) und ihr „großes Nein“ (z. B. in unangenehmen oder gefährlichen Situationen) selbstbewusst zu äußern. Es stärkt das Selbstvertrauen, vermittelt den Mut, eigene Gefühle ernst zu nehmen, und unterstützt die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen.

Die Vorlesegeschichte ist geeignet, um Kinder spielerisch im Umgang mit Grenzen zu bestärken und ist ein wichtiger Baustein zur Prävention sexualisierter Gewalt.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Fragen und einen vertiefenden Austausch und für die Kinder ein kleines Bastelangebot.

Die Kita-Sozialraumarbeiterinnen (KiSa) des Caritas-Zentrum Speyer: 
Katharina Bruckner, Tanja Neumayer, Gisela Obermeyer, Celine Tiesler, Christine Ziegler

Veranstaltende: KiSa des Caritas-Zentrum Speyer, Stadtbücherei Speyer

kostenfrei | keine Anmeldung erforderlich


Mittwoch, 17. Juni, 18:30 bis 20:30 Uhr

EINFÜHRUNGSWORKSHOP nach Marshal B. Rosenberg

Wertschätzend kommunizieren im pädagogischen Alltag

Ort: Haus der Familie K.E.K.S., Heinrich-Heine-Straße 8, Speyer

Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Pädagogische Fachkräfte sind täglich gefordert, Konflikte zu begleiten, Bedürfnisse wahrzunehmen und wertschätzend mit Kindern, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen zu kommunizieren.

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Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Interessierte.

Referentin: Petra Schön, Mitarbeiterin der Erziehungsberatungsstelle der Diakonissen und GfK-Trainerin

Veranstaltende: Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit der Stadt Speyer in Kooperation dem Haus der Familie K.E.K.S. und der Erziehungsberatungsstelle der Diakonissen Speyer

kostenfrei | Anmeldeformular


Donnerstag, 18. Juni,  

ONLINE-INFOVERANSTALTUNG

Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliches Problem

Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliches Problem: Wie kann ich sinnvoll mit dem Thema umgehen?

Sexualisierte Gewalt ist aktuell immer wieder ein Thema in Medien und Öffentlichkeit. Prominente Fälle, neue Studien und Protestaktionen schaffen Aufmerksamkeit und zeigen, wie viele Frauen* und Mädchen* von sexuellen Übergriffen und digitaler sexualisierter Gewalt betroffen sind.   

Gleichzeitig führt die steigende Präsenz des Themas bei vielen zu Verunsicherung, Überforderung oder einem Gefühl von Ohnmacht. In dieser Online-Veranstaltung bietet der Frauennotruf Speyer Impulse und Handlungsempfehlungen, wie man dem Thema sexualisierte Gewalt sinnvoll begegnen und in seinem eigenen Umfeld dazu beitragen kann, Betroffene zu unterstützen, achtsam mit den eigenen Belastungen umzugehen und Tätern keinen Handlungsraum zu bieten.

Referentin: Laura Thurmann, Frauennotruf Speyer

Zielgruppe: offen für alles interessierten Erwachsenen

Veranstalter: Frauennotruf Speyer e. V.

kostenfrei | Anmeldung unter anmeldung@frauennotruf-speyer.de


Freitag, 19. Juni, 

WORKSHOP FÜR GRUNDSCHÜLER*INNEN
Anti-Mobbing-Training

Ort: VHS Weiterbildungszentrum, Raum 11, Obere Langgasse 22, Speyer

Das Training für Kinder setzt folgende Schwerpunkte

*             Stärkung des Selbstbewusstseins

*             Klare Grenzen setzen und „Nein“ sagen

*             Sicheres Auftreten durch Körpersprache

*             Verhalten in schwierigen oder unangenehmen Situationen

*             Prävention von Mobbing, Gewalt und Übergriffen

Logo VHS Speyer

Referentin: Simone Schalkowsky, Papperlapapp

Veranstaltende: Gleichstellungsstelle in Kooperation mit den Kinderschutzdienst des Caritas-Zentrums und der VHS
Speyer

kostenfrei |  Anmeldeformular


Samstag, 20. Juni, 11 Uhr

PROTESTAKTION

Speyer gegen sexualisierte Gewalt

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen sexualisierte Gewalt!

Ort: Geschirrplätzel, Maximilianstraße, Speyer

Nach der Auftaktkundgebung auf dem Geschirrplätzel laufen wir über die Maximilianstraße in den unteren Domgartten. Dort lassen wir die Protestaktion bei einem offenen Picknick ausklingen. Gemeinsam wollen wir sexualisierte Gewalt sichtbar machen und gesellschaftliche Verantwortung einfordern.

Alle sind willkommen. Bringt Schilder und Picknickdecken mit!

Veranstaltende: Frauennotruf Speyer e. V.

kostenfrei | keine Anmeldung erforderlich


DIE ANTIGEWALTWOCHE WIRD VON MASSNAHMEN ZUR GEWALTPRÄVENTION BEGLEITET:

Polizei-Puppenbühne zu Gast in Kindertagesstätten 

Die Puppenbühne der Polizei Rheinland-Pfalz wird in der Zeit vom 15., 16. und 18. Juni in dreu verschiedenen Speyerer Kindertagesstätten zu Gast sein.
Gezeigt wird das verkehrs- und kriminalpräventive Puppenstück „Wuschel der Polizeihund – eine gefährliche Begegnung“.
Thematisiert werden u. a. nicht mit Fremden mitgehen und Notruf Polizei.

Veranstaltende: PP Rheinpfalz SB15/Puppenbühne


Präventionsprojekt an Grundschulen

"Miteinander leben ohne Gewalt" - ein Präventionsangebot mit dem Schwerpunkt auf "häuslicher Gewalt" für die dritten und vierten Klassen an Grundschulen. Es wird am 15. und 17. Juni an der Woogbachschule durchgeführt.

 Das Angebot wurde gemeinsam vom Caritas-Kinderschutzdienst, dem Frauenhaus Speyer und der Schulsozialarbeit konzipiert.

Veranstaltende: Caritas-Kinderschutzdienst, Frauenhaus Speyer, Diakonissen Speyer

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