Großer Erfolg der Sonderausstellung im Museum Purrmann-Haus – Neuer Museumskatalog – Vorschau



Rekordbesuch in Sonderausstellung

Die Sonderausstellung im Museum Purrmann-Haus „C’est la vie! Pariser Bohème – Albert Weisgerber, Hans Purrmann, Rudolf Großmann“ war ein großer Erfolg. 5.400 Besuchende kamen in die Schau und nahmen von Oktober 2025 bis April 2026 an rund 60 Führungen und Sonderveranstaltungen teil. Die lichtdurchfluteten, farbintensiven Gemälde von Hans Purrmann und Albert Weisgerber sowie die dynamischen, ausdrucksstarken Zeichnungen und Druckgrafiken von Rudolf Großmann machten die einzigartige Energie und den zeitlosen Zauber von Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebbar. Mit ihrer großen Besucherresonanz knüpft die Ausstellung „C’est la vie! Pariser Bohème“ nahtlos an die Erfolge der vergangenen Sonderausstellungen des Museums Purrmann-Haus an, die zwischen 4.200 und 4.780 Besuchende verzeichneten.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der Sonderausstellung im Museum Purrmann-Haus. Kunst und Kultur sind wichtige Säulen unserer demokratischen Gesellschaft. Wie schön, dass so viele Menschen auch an dem generationenübergreifenden Begleitprogramm teilgenommen haben, das das Ausstellungsthema in der Gegenwart verankerte“, bemerkt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Kulturdezernent und Bürgermeister Prof. Alexander Schubert bekräftigt den hohen Stellenwert des Bildungsauftrags der Museumsarbeit und ergänzt: „Der Erfolg dieser Sonderausstellung mit ihren hochkarätigen Leihgaben aus dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, der Albert Weisgerber Stiftung sowie aus bedeutenden Privatsammlungen unterstreicht eindrucksvoll, dass sich das Haus als wichtiger Ort des kulturellen Austauschs, der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und der lebendigen Vermittlung der Klassischen Moderne innerhalb der deutschen Museumslandschaft etabliert hat.“

Museumsleiterin Maria Leitmeyer freut sich besonders darüber, dass die Ausstellung für viele Besuchende das Gefühl von Lebensfreude, Kreativität und Freiheit transportierte. Im reich gefüllten Gästebuch gibt es viele Einträge, die darauf Bezug nehmen, beispielsweise: „Welche Farbenfreude, welche Lebensfreude!“ – „Welch wunderbare Maler und Zeichner! Ich verlasse diesen Ort mit Freude im Herzen und voller Bewunderung“ – „Eine Zeitreise in eine längst vergangene Zeit, bunt, inspirierend und voller Farben des Lichts!“

Bis Oktober widmet sich die Ausstellung des Museums nun wieder ausschließlich dem Künstlerpaar Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann und zeigt rund 100 Gemälde aus eigenem Bestand, begleitet von zahlreichen Ausstellungstexten und -filmen.

 

Neuer Museumskatalog

Rechtzeitig ist nun auch der neue Museumskatalog erschienen, der auf 116 Seiten und mit zahlreichen Abbildungen von Leben und Werk des Künstlerpaares erzählt. Er dient als Handbuch für Ausstellungsrundgang und bietet eine Fülle an Informationen zur Nachbereitung des Museumsbesuchs. Für 12 Euro ist die Publikation von nun an im Museum zu erwerben.

 

Vorschau ab Oktober 2026

Sonderausstellung zum 150. Geburtstag von Mathilde Vollmoeller-Purrmann: Gabriele Münter und Paula Modersohn-Becker zu Gast
Ab 17. Oktober 2026 zeigt das Museum Purrmann-Haus zum 150. Geburtstag von Mathilde Vollmoeller-Purrmann eine große Jubiläumsausstellung, die die Werke der Malerin in den Dialog stellt mit ausgewählten Gemälden von Gabriele Münter und Paula Modersohn-Becker. Hochkarätige Leihgaben werden die künstlerische Eigenständigkeit dieser bedeutenden Künstlerinnen der Moderne verdeutlichen, die sich im Netzwerk der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts behaupteten. Die Ausstellung beleuchtet zudem die Herausforderungen zwischen künstlerischem Anspruch, Familie und gesellschaftlichen Erwartungen und würdigt damit den Mut einer ganzen Generation von Künstlerinnen, die die Kunstgeschichte neu zu schreiben begann.

 

Museum Purrmann-Haus, Kleine Greifengasse 14, 67346 Speyer
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag und Feiertage: 11 bis 18 Uhr
www.speyer.de/purrmann-haus
Telefon: 06232 14-2020


Medieninformation der Stadt Speyer vom 8. Mai 2026