Vernissage: Regina Reim – In Transit

Kategorie: Ausstellungen & Begleitprogramme
Vernissage: Regina Reim – In Transit
Vernissage der Ausstellung "In Transit" von Regina Reim, um 18 Uhr in der Städtischen Galerie Speyer!
Regina Reims schwungvolle, von tänzerischer Leichtigkeit und Musikalität geprägte, innovative Kunst spiegelt die Komplexität der Existenz allen Seins wider, das stets im Wandel ist.
Ihre dynamischen, dem „Informel“ zugeordneten Bildfindungen – als Analogie zur Naturschöpfung gedacht – laden dazu ein, sich auf eine introspektive Reise zu begeben, die in die Welten zwischen dem Sichtbaren und Geistigen führt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Künstlerin die Grenzen jeweiliger Techniken auslotet und deren Überwindung anstrebt.
Die Speyerer Künstlerin Regina Reim studierte als eine der Ersten freie Malerei an der Kunsthoch schule Mainz bei Prof. Klaus Jürgen-Fischer, mit Abschluss Diplom (1991). Während des Studiums widmete sie sich neben der Malerei auch dem künstlerischen Tiefdruck verfahren. Bereits 1990 eröffnete sie in Neustadt an der Weinstraße ihre erste Druckwerkstatt in einem historischen Anwesen und arbeitet seitdem als freischaffende Bildende Künstlerin. Seit 2001 unterhält sie ein Atelier in Speyer.
Heute kann sie auf zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise den „Haueisenpreis“ des Landkreises Germersheim, sowie Nominierungen zurückblicken, wie z. B. den Pfalzpreis, Stipendien und zahlreiche öffentliche Ankäufe, wie unter anderem der „Marianne- und Heinrich-Lehnhardt-Stiftung“, Kaiserslautern. Ihre Arbeiten wurden bereits auf der Art Karlsruhe, Art Multiple Düsseldorf, in Berlin, München, Frankfurt, Essen, Lübeck, Breslau und Mainz in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.
In ihren Papierobjekten und Collagen, die seit 2016 entstehen, löst Regina Reim organisch wirkende Formen aus ihrem Untergrund und fügt sie in neue Zusammenhänge, wo durch sie eine räumliche und emotional erfahrbare Tiefe er schafft. Somit ist ein innerer Wandel und Übergang nachvollziehbar, der das Entstehen von etwas Neuem impliziert. Die schwebenden Formen und Farben ermöglichen eine interpretatorische Offenheit, die den Rezipient*innen ihrer Kunst das Mitwirken an einem geistig-schöpferischen Prozess ermöglicht.


