
Nach derzeitiger Einschätzung kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch die städtische Kindertagesstätte Schatzinsel von den Datenveröffentlichungen betroffen ist, da diese das Netzwerk der Siedlungsgrundschule zum Teil mitnutzte. Die Information der betroffenen Kinder, Schüler*innen sowie Eltern und Erziehungsberechtigten erfolgt über die jeweiligen Schulen und Kindertagesstätten.
Die Stadtverwaltung steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und Institutionen, darunter der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA), das Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier sowie der beauftragte IT-Dienstleister.
Bei den im Darknet durch die Hackergruppe Lockbit veröffentlichten Daten handelt es sich nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem um personenbezogene Daten. Aus rechtlichen Gründen ist es der Stadt nicht möglich, diese Daten selbst herunterzuladen oder zu sichern, da es sich um unrechtmäßig veröffentlichte personenbezogene Daten handelt. Ein Zugriff oder eine Weiterverarbeitung durch die Stadt selbst ist daher nicht zulässig. Die Daten umfassen unter anderem Namen, Anschriften und Geburtsdaten von Schülerinnen und Schülern, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sowie schulbezogene Unterlagen wie Zeugnisse, Angaben zu Fehlzeiten und Verspätungen, Beurteilungen und interne Vermerke. In Einzelfällen können auch besonders sensible Informationen, etwa Gesundheitsdaten oder Angaben zu disziplinarischen Maßnahmen, betroffen sein.
Über weitere Entwicklungen wird die Stadtverwaltung fortlaufend informieren. Für Rückfragen wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Rufnummer 06232 14-1312 erreichbar ist.
Der an die Eltern gerichtete Brief der Stadt Speyer ist hier abrufbar.
Medieninformation der Stadt Speyer vom 18. März 2026


