Spende für den Frauennotruf Speyer: 1.200 Euro dank dreier Ausschankaktionen auf dem Weihnachts- und Neujahrsmarkt


Schausteller Marc Schultz, Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Schaustellerin Anja Ruppert-Keller, Nina DeGeorge vom Frauennotruf Speyer e. V., Schausteller Freddy Zinnecker und Schausteller Jörg Schramm (von links nach rechts)


Der Hintergrund der Spendenaktion reicht zurück auf den 50. Speyerer Weihnachts- und Neujahrsmarkt: Auf Einladung der Schausteller hatte Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler an mehreren Terminen für den guten Zweck mit ausgeschenkt. Bei einem der Termine unterstützte auch Alexander Schweitzer, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, die Aktion hinter der Theke.

Der Frauennotruf Speyer e. V. zeigte sich dankbar für die Unterstützung. Als spezialisierte Fach- und Beratungsstelle setzt sich die Einrichtung für betroffene Mädchen und Frauen sowie für die Bekämpfung sexualisierter Gewalt ein. Betroffene finden dort Hilfe, Information, Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Erfahrungen. Darüber hinaus bietet der Frauennotruf Präventions- und Sensibilisierungsangebote für Fachkräfte, Angehörige und Institutionen an.

Die Spende fließt direkt in die Arbeit der Beratungsstelle. Geplant ist unter anderem eine öffentlichkeitswirksame Kampagne, die dazu beitragen soll, sexualisierte Gewalt weiter zu enttabuisieren, Betroffene zu erreichen und auf Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen. Gerade auch angesichts der aktuellen öffentlichen Debatte über digitale sexualisierte Gewalt wird deutlich, wie wichtig wirksame Schutz- und Unterstützungsstrukturen sind.

Da öffentliche Zuschüsse die Arbeit der Einrichtung nicht vollständig abdecken, ist der Frauennotruf auf Spenden angewiesen. Die Unterstützung aus dem Kreis der Schaustellerbetriebe trägt dazu bei, die Angebote verlässlich aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen.


Medieninformation der Stadt Speyer vom 13. April 2026