
An mehreren besonders verkehrsbelasteten Punkten im Stadtgebiet – darunter Hirschgraben, Stuhlbrudergasse, Große Himmelsgasse und Ludwigstraße – wurden Messungen durchgeführt, um insbesondere innerstädtische Tempoverstöße konsequent zu ahnden.
Das Ergebnis unterstreicht die Notwendigkeit solcher Kontrollen: Von 223 gemessenen Fahrzeugen waren 51 zu schnell unterwegs – fast jeder vierte Fahrer.
In der Ludwigstraße wurde ein Fahrzeug bei erlaubten 30 km/h mit 66 km/h gemessen.
Solche Überschreitungen bedeuten gerade in dicht bebauten Innenstadtbereichen ein erhebliches Risiko.
Die Bilanz zeigt damit nicht nur die hohe Beanstandungsquote, sondern auch die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen. Ziel bleibt es, das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken und Unfälle zu vermeiden.
Für zusätzlichen Aufwand sorgten jedoch weniger die Fahrzeugführer als vielmehr mehrere Zwischenfälle am Rande der Kontrollen. Passanten versuchten im Verlauf des Abends, teils unter Alkoholeinfluss, wiederholt die Messungen zu stören. In einem Fall führte das Verhalten eines Beteiligten nach Hinzuziehung der Polizei zu einer Strafanzeige.
Das Fazit der Einsatzkräfte: Neben der konsequenten Ahndung von Tempoverstößen bleibt auch ein störungsfreier Ablauf der Kontrollen eine zentrale und nicht immer einfache Aufgabe – beides dient letztlich demselben Ziel: mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Medieninformation der Stadt Speyer vom 7. April 2026


