Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler empfängt Verteidigungsminister Boris Pistorius



Der Entscheidungsprozess zur Kurpfalz-Kaserne ist bereits weit fortgeschritten, zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen des Besuchs vereinbarten Kommune und Bundesministerium der Verteidigung, zügig einen Standortdialog zu beginnen, um sowohl den zivilen Interessen als auch den militärischen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen. Dabei sollen sowohl die kommunalen Interessen als auch die Belange des Landes berücksichtigt werden.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler betonte im Gespräch: „Für Speyer ist es entscheidend, dass wir die Interessen unserer Stadt und der Region klar einbringen. Bei allen Prüfungen der Kurpfalz-Kaserne geht es nicht nur um militärische Aspekte, sondern auch darum, welche Chancen und Perspektiven sich für unsere Stadt ergeben. Der Dialog heute war ein wichtiger Schritt, um dies auf Augenhöhe zu besprechen."

Eine erste Gesprächsrunde ist nun für den 1. April 2026 vorgesehen. Hieran sollen auch Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben teilnehmen. Ziel ist es, auf sachlicher Ebene die Möglichkeiten der Nutzung der Kurpfalz-Kaserne zu prüfen und einen konstruktiven Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Stadt und Land zu schaffen.

Der Besuch von Bundesminister Pistorius unterstreicht die Bedeutung der engen Abstimmung zwischen Bundeswehr und Kommune und die Bemühungen, eine fundierte Grundlage für die weitere Nutzung der Kurpfalz-Kaserne zu entwickeln.


Medieninformation der Stadt Speyer vom 10. März 2026