Um und Ausbau des Hirschgrabens


Übersicht Kreuzung Hirschgraben und St.-Guido-Stifts-Platz
Ansicht Kreuzung Hirschgraben und St.-Guido-Stifts-Platz

Bereits 2009 fand der Wettbewerb "3 Städte - 3 Plätze" statt, in dem es um die Umgestaltung des St.-Guido-Stifts-Platzes ging. Dies war auch der Auftakt für eine Überplanung des Knotenpunktes. Die Zunahme des Radverkehrs und die Stärkung durch die Novellierungen der STVO in den letzten Jahren, haben dazu geführt, das bei einer Neugestaltung die Belange der Radfahrenden, aber auch die Belange der Fußgänger und insbesondere der geh- 

und /oder sehbehinderten stärkere Beachtung finden müssen.

Die Grundzüge der Planung wurden daher bereits 2016 durch den Bau- und Planungsausschuss beschlossen. Diese sahen vor, den fahrradverkehr im Hirschgraben zukünftig durch fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn zu führen.
Gestützt wurde dies durch das damals durchgeführte stadtweite Radverkehrskonzept.
Um eine sichere Abwicklung des Radverkehrs in den an den Hirschraben anschließenden Knotenpunkten zu erreichen, müssen auch diese umgebaut werden.
Der westliche Knotenpunkt, die Einmündung in die Bahnhofstraße, wurde bereits 2018 entsprechend ertüchtigt.
Der Hirschgraben selbst und der östliche Knotenpunkt, die Kreuzung am St.-Guido-Stifts-Platz, sollen nun im Sommer 2021 folgen.

Die Planung für den Hirschgraben selbst sieht eine Reduzierung der Gesamtstellplätze vor. Dies ist notwendig, um den Raum für die Fahrbahn und die zur Fahrbahn gehörenden Radfahrschutzstreifen schaffen und die beiden Bushaltestellen barrierefrei ausbauen zu können.
Eine weitaus größere Veränderung wird die Kreuzung am St.-Guido-Stifts-Platz erfahren: statt der bisherigen Ampelregelung wird hier ein Mini-Kreisverkehr entstehen, in dem die Radfahrenden mit dem Kraftfahrzeugverkehr auf der Fahrbahn mitgeführt werden.
Querungsmöglichkeiten für Fußgänger werden barrierefrei und als "Zebrastreifen" hergestellt.

Eine Überblick erhalten Sie im Lageplan (PDF, 764KB).

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