Purrmann-Haus


Hans und Mathilde Purrmann auf der Hochzeitsreise, 1912
Hans und Mathilde Purrmann auf der Hochzeitsreise, 1912


Das Purrmann-Haus ist ab 25. März 2021 aufgrund der hohen Inzidenzwerte vorübergehend geschlossen. 


Rund 100 Gemälde, Aquarelle und Grafiken sowie Archivalien und persönliche Gegenstände erzählen die faszinierende Geschichte zweier herausragender Künstlerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Hans Purrmann war Schüler von Franz von Stuck und Mitglied der „Berliner Secession“. In Paris zählte er zu den Gründungsmitgliedern der „Académie Matisse“. Mit seinem Lehrer Henri Matisse blieb er lebenslang freundschaftlich verbunden. Mathilde Vollmoeller erntete in Berlin als Schülerin von Sabine Lepsius und Leo von König erste Erfolge. Den Zenit ihrer Laufbahn erlebte sie in Paris in zahlreichen Ausstellungen und als Schülerin von Henri Matisse. Als erfolgreiche Künstlerin und faszinierende Frauenfigur gilt sie als Vorreiterin der Emanzipation zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Das Purrmann-Haus ist nicht nur Museum, sondern auch als Archiv und Forschungsstätte in zahlreiche Ausstellungskooperationen und wissenschaftliche Projekte eingebunden. Neben der ständigen Sammlung präsentiert das Purrmann-Haus wechselnde Kabinettausstellungen. Ein umfassendes museumspädagogisches Programm für vielfältige Besuchergruppen, zahlreiche Veranstaltungen und vieles mehr machen das Museum zu einem lebendigen Ort kulturellen Austauschs.



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