
Mit Blick auf die sommerlichen Temperaturen und mögliche Hitzewellen informiert die Stadt Speyer über wichtige Schutzmaßnahmen. Hitze kann den menschlichen Körper erheblich belasten und insbesondere für ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte sowie pflegebedürftige Personen zu einem Gesundheitsrisiko werden.
Um Belastungen zu vermeiden, empfiehlt die Stadt, körperliche Aktivitäten möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen und die intensive Mittagssonne zu meiden. Ebenso wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, idealerweise mit Wasser, ungesüßten Tees oder Saftschorlen. Um dies zu erleichtern, bieten REFILL-Stationen in ganz Speyer die Möglichkeit, mitgebrachte Trinkgefäße kostenlos mit Leitungswasser aufzufüllen. Die teilnehmenden Geschäfte sind durch entsprechende Aufkleber gekennzeichnet.
Unverändert gilt der dringende Hinweis, Kinder und Tiere niemals – auch nicht kurzzeitig – in Fahrzeugen zurückzulassen. Bereits nach wenigen Minuten können lebensgefährliche Temperaturen entstehen. In solchen Fällen ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Zudem weist die Stadt gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutz auf die erhöhte Gefahr von Vegetations- und Flächenbränden hin. Offenes Feuer, Grillen sowie das Wegwerfen von Zigaretten in Wald- und Trockenbereichen sind unbedingt zu vermeiden.
Nicht zu unterschätzen ist zudem der Einfluss von Hitze auf die Medikamentenwirkung. Einige Arzneimittel können die körpereigene Temperaturregulation beeinträchtigen oder bei hohen Temperaturen anders wirken. Eine rechtzeitige ärztliche Beratung oder Überprüfung in der Apotheke wird daher empfohlen. Zudem gilt: Medikamente dürfen keiner Hitze ausgesetzt werden und gehören nicht in aufgeheizte Fahrzeuge.
Zur Reduzierung der Hitzebelastung in Innenräumen sollten Fenster tagsüber geschlossen und verschattet sowie bevorzugt in den frühen Morgen- oder Nachtstunden gelüftet werden. Leichte Kleidung und geeignete Abkühlungsmaßnahmen unterstützen zusätzlich den Kreislauf.
Die Stadt appelliert zudem an die Solidarität in der Nachbarschaft. Gerade ältere, alleinlebende oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen benötigen während Hitzeperioden besondere Aufmerksamkeit. Bereits ein kurzer Kontakt kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen.
Ausführliche Informationen zum Umgang mit Hitze, insbesondere zu Gesundheit, UV-Schutz und Medikamenten, sind unter www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/empfehlungen-bei-hitze/ abrufbar. Aktuelle Hitzewarnungen stellt der Deutsche Wetterdienst unter www.dwd.de bereit.
Medieninformation der Stadt Speyer vom 11. Juni 2026


