
Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen geschieht häufig dort, wo Kinder Schutz, Vertrauen und Geborgenheit erfahren sollten. Sie bleibt jedoch oft unsichtbar.
Genau hier setzt die Wanderausstellung Kunst gegen Missbrauch an.
Initiiert wurde das Projekt von der Künstlerin Nezilla und Professorin Dr. Julia Wege. Die Ausstellung verbindet Kunst mit Aufklärung und Prävention und möchte dazu anregen, hinzusehen, ins Gespräch zu kommen und das gesellschaftliche Schweigen über sexualisierte Gewalt zu durchbrechen.
Im Mittelpunkt stehen von Felicitas Yang und Armando Milano aufgenommene Fotografien scheinbar gewöhnlicher Orte – etwa eines Kinderzimmers oder einer Turnhalle. Die Bilder zeigen keine Menschen und keine Taten. Gerade dadurch machen sie eindrücklich deutlich, dass sexualisierte Gewalt überall dort stattfinden kann, wo Kinder und Jugendliche leben, lernen oder ihre Freizeit verbringen.
Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Werke von Julius Wolf. Er trägt zur Ausstellung die Sicht und das Erleben eines Betroffenen bei.
Wir präsentieren die Ausstellung in Kooperation mit der Evangelischen Kirche der Pfalz, dem Bistum Speyer und dem Frauennotruf Speyer. Gemeinsam möchten wir das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone holen, für die Situation Betroffener sensibilisieren und den gesellschaftlichen Dialog über Prävention, Aufarbeitung und Verantwortung stärken.
Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann mittwochs (09./16./23./30. September & 07./14./21. Oktober) zwischen 16 und 18:30 Uhr, sowie samstags (12./19./26. September & 10./17./24. Oktober) zwischen 14 und 17 Uhr besucht werden.
Eröffnung:
Die feierliche Eröffnung findet am Montag, den 7. September um 18 Uhr durch unsere Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und durch die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz Dorothee Wüst statt. Im Anschluss gibt Julius Wolf, dessen Werke ebenfalls Teil der Ausstellung sind, eine Einführung in das Ausstellungskonzept.
Um Anmeldung wird gebeten bis 3. September per Mail an: gleichstellungsstelle@stadt-speyer.de
Begleitprogramm:
Begleitend zur Ausstellung finden verschiedene Workshops und Veranstaltungen statt. Expertinnen und Experten beleuchten unterschiedliche Aspekte von Prävention, Aufarbeitung und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.
Bitte beachten Sie: Zur besseren Übersicht für uns müssen Sie sich für jede Veranstaltung einzeln anmelden.
Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung.


