Veranstaltungen


Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle
Woman suffering with lipedema disease concept


Online-Vortrag  

Donnerstag, 3. September 2026, 19 bis 20.30 Uhr

Lipödem verstehen – Wissen, Mythen und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Das Lipödem ist eine chronische Erkrankung des Fettgewebes, die nahezu ausschließlich Frauen betrifft und oft mit Schmerzen, körperlichen Beschwerden und einer hohen psychischen Belastung verbunden ist. Doch warum erkranken vor allem Frauen? Welche Ursachen werden heute diskutiert? Und wie lässt sich ein Lipödem sicher diagnostizieren und behandeln?

Die renommierte Expertin Gabriele Erbacher, Leitende Psychologin der Földiklinik und Co-Präsidentin der International Lipoedema Association, gibt einen fundierten Einblick in die Erkrankung. Sie beleuchtet Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, räumt mit verbreiteten Mythen auf und erklärt, warum Lipödempatientinnen häufig auch Schmerzpatientinnen sind. Zudem erfahren Sie, welche Bedeutung die psychosoziale Begleitung hat und was Betroffene selbst zur Unterstützung ihrer Gesundheit und Lebensqualität beitragen können.

Ein informativer digitaler Vortrag für alle, die mehr über das Lipödem erfahren möchten – ob als Betroffene, Angehörige oder Interessierte. 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Gleichstellungsstellen der Stadt Speyer und der Landkreise Germersheim und  Kaiserslautern.

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Flyer als PDF

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19 bis 21 Uhr

Film - Cloudburst (OmU) 

ein Film von Thom Fitzgerald
93 Minuten, FSK 12

30 Jahre Akademie - 6

Wo: Alter Stadtsaal, Kleine Pfaffengasse 8, Speyer

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen
Filmpatinnen: Gleichstellungsstelle der Stadt Speyer und Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz

Stella und Dot sind seit über 30 Jahren ein Paar und gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen des Lebens gegangen. 2010 sind die beiden Frauen über siebzig: Stella ist schwerhörig und Dot ist fast blind. Als Dots ahnungslose Enkelin beschließt, ihre Großmutter in ein Pflegeheim zu bringen, macht Stella sich mit ihrer Partnerin auf den Weg nach Kanada, wo die gleichgeschlechtliche Ehe bereits legal ist. Gemeinsam mit einem jungen Anhalter begeben sich Stella und Dot auf einen abenteuerlichen Roadtrip durch die malerischen Herbstlandschaften von Maine und Nova Scotia mit dem Ziel, für immer zusammenbleiben zu können. Einführend spricht Marlene Winkler an diesem Abend über die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA, über die anhaltende Gefährdung der Gleichstellung und queerer Personen sowie über Aspekte des queeren Alterns. 

Mit zwei Oscar-Preisträgerinnen an Bord schickt Regisseur Thom Fitzgerald seine beiden kratzbürstigen Heldinnen durch die malerischen Herbstlandschaften von Maine und Nova Scotia, durch das Auf und Ab einer ungewöhnlichen Beziehung, auf die wichtigsten Filmfestivals der Welt (bisher 36 Preise!) in die Herzen der Zuschauerinnen. So viel Charme, so viel dreckiger Humor war selten!

Eine herzlich-unterhaltsame Variante der Geschichte von Liebenden auf der Flucht – vor einer Gesellschaft mit verkrusteten Alters- und Frauenbildern. Der Film gewann zahlreiche Publikumspreise und gilt als einer besten Lesben-Filme.

Einführend spricht Marlene Winkler an diesem Abend über die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA, über die anhaltende Gefährdung der Gleichstellung und queerer Personen sowie über Aspekte des queeren Alterns.

Marlene Winkler ist Doktorandin im Rahmen des Projektes “Best Agers/Best Places. Successful Aging und die räumliche Humandifferenzierung” am Obama Institute for Transnational American Studies der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo sie auch ihren Bachelor- und Masterabschluss in American Studies erhalten hat. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Gender und Sexuality Studies, Body Studies und Aging Studies.

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Die Veranstaltung wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Das komplette Programm des Europäischen Filmfestivals der Generationen als PDF


Dienstag, den 27. Oktober 2026,  17 bis 20 Uhr

„Frauenherzen schlagen anders“

Ort: VHS, Villa Ecarius, Bahnhofstr. 54, Speyer

Herzinfarkt – eine Männerkrankheit?

Weit gefehlt! Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch bei Frauen die häufigste Todesursache. Die meisten von uns kennen die klassischen Anzeichen eines Herzinfarkts: starke Brustschmerzen, ausstrahlende Schmerzen im Arm oder Atemnot. Doch bei Frauen zeigt sich ein Herzinfarkt oft ganz anders – und wird deshalb seltener erkannt. Das kann gefährliche Folgen haben.

In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Seidl Fragen zur Herzgesundheit von Frauen, wie z. B.

• Warum äußert sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft anders als bei Männern?

• Welchen Einfluss haben Hormone, Lebensstil und Stress auf die Herzgesundheit von Frauen?

• Und wie können Frauen ihr Herz in jeder Lebensphase aktiv schützen?

Ziel des Abends: Aufklärung, Bewusstseinsbildung und Stärkung der Eigenverantwortung. Denn wer die Signale des Körpers versteht, kann früh handeln – und so langfristig gesund bleiben.

Der Vortrag richtet sich an alle, die mehr über die Herzgesundheit von Frauen wissen möchten: an Frauen und Männer. Denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde – ob als Betroffene, Angehörige oder zufällige Helfer*innen. 
Wissen kann hier Leben retten.

Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und den Austausch untereinander.

Referent:
Prof. Dr. med. Karlheinz Seidl, Ärztlicher Direktor des Westpfalz-Klinikums, zuvor Direktor der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin in Ingoldstadt.

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Veranstalterinnen: 
Die Gleichstellungsstellen des Landkreises Germersheim und der Stadt Speyer in Kooperation mit der VHS Speyer.

Anmeldung über speyer.de/vhs-frauenherzen

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