Natur in Speyer © links oben "Blätterdach im Wald" Frank Steuerwald, rechts unten "Schüler/-innen untersuchen ein Gewässer" Sylvia Kniffler, links unten "Pflanzen auf Herbarbögen" und rechts oben "Speyerer Sanddünen" Susanne Mayrhofer

8. Speyerer Tag der Artenvielfalt

Natur in Speyer © links oben "Blätterdach im Wald" Frank Steuerwald, rechts unten "Schüler/-innen untersuchen ein Gewässer" Sylvia Kniffler, links unten "Pflanzen auf Herbarbögen" und rechts oben "Speyerer Sanddünen" Susanne Mayrhofer

Der Speyerer Tag der Artenvielfalt findet 2019 zum achten Mal statt. Von April bis Juni können Speyerer Schulklassen und Jugendgruppen die Natur rund um Speyer erkunden. Zusätzlich gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm für alle Interessierten.

 

Bereits zum 8. Mal organisierte das Team aus Mitgliedern der Stadtbibliothek Speyer, der Rucksackschule des Forstamtes Pfälzer Rheinauen, der Umweltabteilung der Stadt Speyer sowie der Forschungswerkstatt Natur-Kunst-Technik e.V. kostenlose Exkursionsangebote.

Begleitend zu den Schülerexkursionen in die Natur rund um Speyer lädt auch diesmal wieder eine Fachbuchausstellung in der Stadtbibliothek zum Schmökern und Ausleihen ein. Für die Klassen 7 bis 13 werden Exkursionen zum Thema "Klimawandel" angeboten. 

Nähere Informationen zu den Exkursionsangeboten und dem Begleitprogramm mit Radtour, Rollatorfahrer-Exkursion und VHS-Vortrag finden Sie im Flyer.

Mit 68 Exkursionen und 1.400 Teilnehmern wurde zuletzt ein Teilnehmerrekord aufgestellt.

Motto: Natur verbinden - Vielfalt erhalten

Das diesjährige Thema „Natur verbinden – Vielfalt erhalten“ soll auf die zunehmende Verinselung von Lebensräumen hinweisen. Dieses Problem zeigt sich sowohl in den Städten als auch in ihrem Umland.

Innerstädtisch führt der Rückgang von Grün- und Gartenflächen nicht nur zu einer Verschlechterung des Stadtklimas, sondern erschwert auch der heimischen Tierwelt das Überleben. Je größer das innerstädtische Netz aus Bäumen, Hecken, Gärten, Parks, kleinen Gewässern, ungenutzten Randflächen usw. ist, desto besser können sich Vögel, Insekten und andere tierische Stadtbewohner mit Nahrung und Lebensraum versorgen. Ist die Wegstrecke über Beton und Asphalt zu groß, werden isolierte Grüninseln nicht mehr aufgesucht. Stadtgrün geht nicht nur in der Gesamtfläche zurück sondern verliert auch an Qualität, insbesondere an Artenvielfalt.

Auch im Umland führt die Umnutzung von Flächen zur Verinselung von Lebensräumen. Feldgärten und Streuobstwiesen werden aufgegeben. Es entstehen neue Wohn- und Gewerbegebiete am Stadtrand. Straßen, Wege und Freizeitstätten werden neu gebaut. Durch Intensivierung der Landwirtschaft, z.B. beim Folienanbau, kann auch die Ackerlandschaft von der heimischen Tierwelt immer weniger genutzt werden. Ähnliche Effekte können Störungen durch intensive Freizeitnutzung haben. Auch hier ist es wichtig, ein Netz aus Lebensraumbiotopen und dazwischenliegenden Verbindungsstrukturen zu erhalten oder wiederherzustellen. Verinselung bewirkt auch hier einen Rückgang der Artenvielfalt.

Auch im Umland führt die Umnutzung von Flächen zur Verinselung von Lebensräumen. Feldgärten und Streuobstwiesen werden aufgegeben. Es entstehen neue Wohn- und Gewerbegebiete am Stadtrand. Straßen, Wege und Freizeitstätten werden neu gebaut. Durch Intensivierung der Landwirtschaft, z.B. beim Folienanbau, kann auch die Ackerlandschaft von der heimischen Tierwelt immer weniger genutzt werden. Ähnliche Effekte können Störungen durch intensive Freizeitnutzung haben. Auch hier ist es wichtig, ein Netz aus Lebensraumbiotopen und dazwischenliegenden Verbindungsstrukturen zu erhalten oder wiederherzustellen. Verinselung bewirkt auch hier einen Rückgang der Artenvielfalt.







 
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Netzwerk Umweltbildung Speyer-Rheinpfalz e.V.

Tel. (0 62 32) 8 15 03 21

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