Die Wachstumsphase des 19. Jahrhunderts

Werbeplakat Brauerei Gesellschaft Storchen © Stadtarchiv Speyer
Ab 1816 gehört die Pfalz zum Königreich Bayern. Speyer wird Kreishauptstadt und Verwaltungszentrum der gesamten Region.

 

Das bringt zahlreiche Behörden und damit Menschen in die Kleinstadt, die durch die lange Epoche von Besatzungen entvölkert und geschädigt war. Die Einwohnerzahl verdoppelt sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wirtschaftlicher Aufschwung und gestiegener Wohlstand der städtischen Ober- und Mittelschicht verändern durch die rege Bautätigkeit das Stadtbild.

Alter Hafen um 1920 © Stadtarchiv SpeyerDer Ausbau des Hafens (1837) und der Anschluss an das pfälzische Eisenbahnnetz (1847) verbessert die Infrastruktur. Soziale und caritative Einrichtungen (Arbeits- und Bildungsanstalt für Mädchen, Wohltätigkeitsverein der jüdischen Gemeinde, Hospital) unterstützen die ärmeren Bevölkerungsschichten. Das Bildungswesen umfasst Einrichtungen aller Art und verfügt damit über das am besten ausgebaute Schulsystem in der gesamten Pfalz.

Werbeplakat der Brauerei Gesellschaft Storchen © Stadtarchiv SpeyerDie neue bürgerliche Mittel-und Oberschicht bestimmt das gesellschaftliche und kulturelle Leben. Das findet in den Gründungen zahlreicher Vereine seinen Ausdruck (Harmoniegesellschaft, Schützengesellschaft, Turnverein, Musikverein, Liedertafel).

Die liberalen und demokratischen Strömungen des Vormärz machen Speyer zu einem Presse- und Zeitungsplatz von überregionaler Bedeutung (Speyerer Anzeigeblatt, Neue Speyerer Zeitung). Zu den bedeutendsten Söhnen der Stadt zählen in dieser Epoche die Maler Anselm Feuerbach (*1829) und Hans Purrmann (*1880) sowie der Dichter Martin Greif (*1839).

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