Salierbrücke, Foto © Klaus Landry

Sanierung Salierbrücke

Salierbrücke, Foto © Klaus Landry

Regierungspräsidium Karlsruhe legt Pläne vor - Eger fordert flankierende Maßnahmen für Speyer
Gestern hat zum zweiten Mal der Projektbegleitkreis zur Sanierung der Salierbrücke in Altlußheim getagt. Ergebnis: Die Salierbrücke soll für die Dauer der Sanierung voll gesperrt werden, aber mittels Ampelschaltung für einen ÖPNV-Shuttledienst und die Rettungsdienste in beide Richtungen befahrbar bleiben. Fahrräder und Fußgänger können die Brücke passieren.

 

Das ist die vom Regierungspräsidium Karlsruhe bevorzugte Variante, welche die Behörde am 18. Juni in der Stadthalle auch der Speyerer Öffentlichkeit präsentieren will. „Mit den vorgelegten Plänen müssen und können wir arbeiten“, so Eger, „aber wir sollten in Speyer zusätzlich flankierende Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten abzufedern.“ Auch bleibe er bei seinen Forderungen nach Bauzeitenoptimierung und längerfristiger Planung beim Bund und den beiden betroffenen Bundesländern. Wenn die Lebensdauer der Brücke mit der Sanierung um 20 bis 25 Jahre verlängert werden kann, dann sollte man mit Blick auf langwierige Genehmigungsverfahren schon jetzt an einen Neubau denken. In einer eng verflochtenen Metropolregion dürfe der Rhein nicht wieder zur Grenze werden.   

Eger hat für kommenden Mittwoch, 13.6.2018, den Speyerer Gesprächskreis zur Salierbrücke eingeladen, um über die Ergebnisse der gestrigen Sitzung zu informieren und Konzepte zu diskutieren, wie man in der Domstadt die festgelegten Sanierungspläne abfedern kann.  Er denkt dabei an einen zusätzlichen Fährbetrieb über den Rhein, die bereits zugesagte Optimierung der Umleitungsstrecken am Speyerer Kreuz und auch gezielte Marketingmaßnahmen mit dem Handel, um befürchteten Umsatzeinbußen entgegenzuwirken. „Speyer darf in der Sanierungsphase nicht von den Verkehrsströmen abgeschnitten werden. Deshalb müssen wir alles tun, um die Auswirkungen der Brückensanierung auf die Stadt zu begrenzen.“

Um den Speyerer Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat Oberbürgermeister Hansjörg Eger gestern 3576 Unterschriften an das Regierungspräsidium Karlsruhe übergeben, die in den letzten Wochen von der  Speyerer CDU gesammelt wurden.

Medieninfo der Stadt Speyer vom 7. Juni 2018

 
 
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