Aus Fremden werden Nachbarn

Fest der Begegnung in der Flüchtlingsunterkunft Birkenweg

Sie sind nun nicht mehr der „Fremde aus der Kaserne gegenüber“, sondern Schaahin aus dem Iran und Felix aus Nigeria. Der Grund dafür: Bewohner der kommunalen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Birkenweg haben gemeinsam mit den Mitarbeiter der sozialen Betreuung, am vergangenen Wochenende die Nachbarschaft aus dem Birkenweg zum Fest der Begegnung eingeladen.

 

Sie sind nun nicht mehr der „Fremde aus der Kaserne gegenüber“, sondern Schaahin aus dem Iran und Felix aus Nigeria. Der Grund dafür: Bewohner der kommunalen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Birkenweg haben gemeinsam mit den Mitarbeiter der sozialen Betreuung, am vergangenen Wochenende die Nachbarschaft aus dem Birkenweg zum Fest der Begegnung eingeladen. Ziel der Veranstaltung war, den Anwohnern aus der Nachbarschaft, die Einrichtung, deren Mitarbeiter und Bewohner vorzustellen. Die Premiere sei gelungen, freut sich Bürgermeisterin Monika Kabs, und kündigt eine zweite Auflage im Rahmen der Interkulturellen Woche im September an.

Bei einer Führung konnten die Besucher einen kleinen Einblick in die Räumlichkeiten und den Alltag der Bewohner gewinnen. Bürgermeisterin Kabs wie die sozialen Betreuer hatten viele Fragen zu beantworten. Emotional berührt waren die Gäste beim Lesen in den rund 30 Briefen, in denen Geflüchtete sich und ihr jetziges Leben in Deutschland vorstellen. „Die Geflüchteten haben wochenlang an den Briefen gearbeitet. Sie waren unglaublich gerührt, dass sich die Menschen die Zeit genommen haben, sie kennenzulernen,“ berichtet Melissa Müller, die gemeinsam mit Stella Meinel, Silke Beck und Christa Lehnert für die soziale Betreuung im Birkenweg 94 zuständig ist.

Die Gastfreundschaft reichte weit über geöffnete Türen hinaus. Bewohner wie ehrenamtliche Helfer sorgten für ein internationales Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus neun Ländern. Ob „Kibbeh“ aus Syrien oder „Zigni“ aus Eritrea, es blieben keine Wünsche offen. Als musikalische Botschafter ihrer Heimatländer engagierten sich Felix Enadeghe aus Nigeria und Schaahin Moghimi Rezazade aus dem Iran mit Gitarrenmusik. Neben Weltmusikklängen  sorgten sie auch mit populären Songs wie „Hotel California“ von der kalifornischen Band Eagles für den musikalischen Rahmen der Völkerverständigung. Es wurde gemeinsam getanzt und gelacht. „Musik kennt keine Landessprache und eignet sich unabhängig von Herkunft und Alter um in Kontakt zu kommen“, wirbt Bürgermeisterin Kabs für gelebte Vielfalt in Speyer. Zusätzlich bot die „youngcaritas“ mit Wasserspielen und einer Kreativecke Unterhaltung für die Kleinen beim Begegnungsfest.

Medieninformation der Stadt Speyer vom 26.7.2018

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