/ 3 - Recht, Sicherheit, Ordnung, Verkehr und Umwelt / 37 - Umwelt / Walderzeugnisse: Gewerbliches Sammeln - Erlaubnis

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie Walderzeugnisse wie Pilze, Beeren und Kräuter gewerbsmäßig sammeln möchten, benötigen Sie eine Erlaubnis der/des jeweiligen Waldbesitzenden und der Naturschutzbehörde. Die Rechte der Eigentümer und sonstiger Nutzungsberechtigter  und die Vorschriften des öffentlichen Rechts müssen dabei eingehalten werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden keine Unterlagen benötigt.

Welche Gebühren fallen an?

Welche Fristen muss ich beachten?

keine

Rechtsgrundlage

Rechtsbehelf

Widerspruch gegen eine ablehnende Entscheidung der Naturschutzbehörde.

Anträge / Formulare

formlos

Was sollte ich noch wissen?

Nach § 39 Abs. 4 BNatSchG hat die Entnahme pfleglich zu erfolgen. Sie darf den Bestand der betreffenden Art vor Ort nicht gefährden und den Naturhaushalt nicht erheblich beeinträchtigen.

Die Waldbesitzenden können für die Erlaubnis zum gewerblichen Sammeln ein Gestattungsentgelt verlangen. Außerdem dürfen die Waldbesitzenden nach § 23 Abs. 2 LWaldG eine Erlaubnis für das gewerbliche Sammeln von Walderzeugnissen nicht unbeschränkt erteilen, sondern nur insoweit, als die Wirkungen des Waldes und sonstige Rechtsgüter nicht beeinträchtigt werden. Demnach hat eine Entnahme pfleglich zu erfolgen.

Unterstützende Institutionen

Sollte der jeweilige Waldbesitzende nicht bekannt sein, kann vielfach das zuständige Forstamt weiterhelfen.



Links:

Zuständige Mitarbeiter

Zugeordnete Abteilungen

 
 
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