Verfahren

Verfahrensbereich Vorgang Authentisierung Gebührenpflicht
Kfz-Zulassung Kfz-Abmeldung mit nPA/ eAT gebührenpflichtig

Leistungsbeschreibung

Außerbetriebsetzung bei der Zulassungsbehörde

Soll ein zugelassenes Fahrzeug außer Betrieb gesetzt werden, hat der Halter oder der Verfügungsberechtigte dies bei der Zulassungsbehörde unter Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil I zu beantragen und die Kennzeichen zur Entstempelung vorzulegen. Die Zulassungsbehörde vermerkt die Außerbetriebsetzung auf der Zulassungsbescheinigung Teil I und händigt die vorgelegten Unterlagen sowie die entstempelten Kennzeichenschilder wieder aus.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen wurde das zentrale Portal des Kraftfahrt-Bundesamtes am 01.10.2017 abgeschaltet.

Ab diesem Datum können Außerbetriebsetzungen und Wiederzulassungen (auf denselben Halter, im selben Zulassungsbezirk, mit reserviertem Kennzeichen) ausschließlich über das Portal der zuständigen Zulassungsbehörde abgewickelt werden.

Wenn Sie eine Außerbetriebsetzung oder Wiederzulassung online vornehmen möchten, nutzen Sie hierfür bitte das Internetportal ihrer zuständigen Zulassungsbehörde.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • das / die bisherige bisherige(n) Kennzeichenschild(er)
  • bei Überlassung eines Pkws (Klasse M1) oder Nutzfahrzeugs (Klasse N1) an eine anerkannte Verwertungsstelle: zusätzlich ein Verwertungsnachweis nach dem Muster in Anlage 8 FZV

Außerbetriebsetzung durch einen Bevollmächtigten

  • schriftliche Vollmacht
  • Original Ausweisdokument des Bevollmächtigten und Original Ausweisdokument des Halters des Fahrzeugs
Spezielle Hinweise für - Stadt Speyer
  • Fahrzeugbrief oder Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Fahrzeugschein oder Zulassungsbescheinigung Teil I
  • Alle Kennzeichenschilder, wenn das Fahrzeug noch nicht abgemeldet wurde
  • Verwertungsnachweis oder Erklärung über den Verbleib, wenn das Kfz endgültig abgemeldet werden soll

Hinweis: Bei auswärtigen Fahrzeugen können wir nur mit den vollständigen Unterlagen eine Abmeldung vornehmen. Für den Fall, dass Ihnen Unterlagen fehlen, wenden Sie sich bitte an die Kennzeichen führende Behörde.

Welche Gebühren fallen an?

Gebühr: 6,90 EUR
Außerbetriebsetzung bei der Zulassungsbehörde innerhalb oder außerhalb des Zulassungsbezirks: (Nr. 224.1 Ge-bOSt)

Gebühr: 5,70 EUR
Außerbetriebsetzung Internetbasiert (Nr. 224.2 Ge-bOSt)

Gebühr: 5,10 EUR
Entgegennahme eines Verwertungsnachweises nach § 15 FZV gleichzeitig mit der Außerbetriebsetzung: (Nr. 224.3 GebOSt)

Gebühr: 10,20 EUR
Entgegennahme eines Verwertungsnachweises nach § 15 FZV zu einem anderen Zeitpunkt als dem der Außerbetriebsetzung (Nr. 224.4 GebOSt)

Die Gebühren werden nach der Anlage zu § 1 der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben.



Links:
Spezielle Hinweise für - Stadt Speyer

  • Eine vorübergehende Abmeldung eines Speyerer Kfz kostet 5,60 €.

  • Die endgültige Abmeldung eines Speyerer Kfz kostet 10,70 €.

  • Die vorübergehende Abmeldung eines auswärtigen Kfz kostet 10,70 €.

  • Eine endgültige Abmeldung eines auswärtigen Kfz kostet 15,80 €.

Welche Fristen muss ich beachten?

Rückfahrten von der Zulassungsbehörde

Eine Rückfahrt nach Entfernung der Stempelplakette darf mit dem bisher zugeteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung durchgeführt werden, wenn die Fahrt von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst ist.

Kennzeichenreservierung

Der Halter kann das Kennzeichen zum Zwecke der Wiederzulassung befristet bis zu zwölf Monate reservieren lassen.
Achtung: Das Kennzeichen wird nicht automatisch reserviert; die Reservierung ist bei der Zulassungsbehörde zu beantragen!

Wiederzulassung

Fahrzeug- und Halterdaten werden im Zentralen Fahrzeugregister sieben Jahre gespeichert. Innerhalb dieses Zeitraums ist eine Wiederzulassung unter Vorlage der Zulassungsbescheinigung und eines Berichts über die bestandene Hauptuntersuchung (TÜV) möglich.
Nach Ablauf dieses Zeitraums sind für die Wiederzulassung ggf. ein Gutachten nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sowie ein Bericht über die bestandene Hauptuntersuchung (TÜV) erforderlich.

Rechtsgrundlage

Zuständige Mitarbeiter

 
 
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