Speyerer Rathauskonzerte

Das Speyerer Rathaus © Klaus Landry

Die "Speyerer Rathauskonzerte" spannen regelmäßig einen Bogen zwischen der klassischen Musik und anderen Stilrichtungen. Anlässlich seines 250. Geburtstags startet die neue Saison mit einem Konzert zu Ehren Ludwig van Beethovens. Neben weiteren Werken aus der Renaissance über den Barock und die Romantik bis hin zur Moderne, wird auch eine Brücke zum Jazz geschlagen.

 

Dabei ist es erneut gelungen, sowohl namhafte und preisgekrönte Solisten und Ensembles nach Speyer zu locken, wie auch Dozenten der Musikschule der Stadt Speyer eine Plattform zu bieten. Das Programm für die Saison 2020 verspricht herausragende Konzerterlebnisse auf hohem Niveau.

Freitag, 17. Januar 2020, 19:30 Uhr
Beethoven und seine Schüler

Violinistin Viola Breuer (© Hakin Sahin) und Pianistin Minae Kim (© privat) ehren Ludwig van BeethovenViola Breuer (Violine)
Minae Kim (Klavier)

Ludwig van Beethoven ist einer der meistgespielten klassischen Komponisten. Er war ein radikaler Musiker, der einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelte, die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft seiner Zeit kritisch hinterfragte. Anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020, in dem sein 250. Geburtstag gefeiert wird, bietet das Duo bestehend aus Viola Breuer und Minae Kim ein Programm, das neben Beethovens Kompositionen auch sein Wirken als Lehrmeister und seinen musikalischen Einfluss über die Epochengrenzen hinaus würdigt. Das Publikum wird von den Musikerinnen mit Moderationen zum Leben und Wirken der Komponisten durch das Programm geführt.

Freitag, 31. Januar 2020, 19:30 Uhr
Liederabend │Gesang, Klarinette & Klavier

Das Mondenschatten Trio lädt zum Träumen ein © Nicolae VatraMondenschatten Trio:
Violetta Hellwig (Sopran)
Julia Zinn (Klarinette)
Arina Osaki (Klavier)

Die drei Musikerinnen lernten sich im Studium an der Musikhochschule Mannheim kennen, musizierten schon oft gemeinsam, und konnten so die höchst farbenreichen Klangmöglichkeiten als Trio entdecken. Neben Schuberts berühmter, wunderschöner Liedkomposition „Der Hirt auf dem Felsen“ werden weitere romantische Werke unter anderem von Spohr und Mahler, aber auch Kompositionen der Moderne zu hören sein. Welch‘ sehnsüchtige und herzerwärmende Klänge Klarinette und Gesang im Trio mit Klavier zusammen erschaffen können, wollen die drei Musikerinnen mit diesem Konzert erfahren lassen und zum Träumen einladen.

Freitag, 14. Februar 2020, 19:30 Uhr
Diary of a fly

Judith Goldbach hat sich mit "Diary of a fly" einen lange gehegten Traum verwirklicht © Nico SchnepfJudith Goldbach Quartett:
Judith Goldbach (Kontrabass)
Sebastian Böhlen (Gitarre)
Claus Kiesselbach (Vibraphon)
Christian Huber (Schlagzeug)

Der Avantgardist Béla Bartók war fasziniert von zwei Dingen: von der Natur und von traditioneller Musik. Er komponierte stets angeregt von den Eindrücken, die er auf seinen musikalischen Forschungsreisen sammelte. Die preisgekrönte Kontrabassistin Judith Goldbach schlägt eine Brücke vom einzigartigen Stil des ungarischen Komponisten zum Jazz. Damit verwirklicht sie ihren lang gehegten Traum, Bartóks Musik in eigenen Arrangements aufzunehmen. Modern, frisch und inspiriert klingt „Diary of a Fly", mit dem sie Bezug auf Bartóks bekanntes Werk „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ nimmt. Die imaginäre Fliege, die einst schon Bartók inspirierte, führt den Hörer durch das musikalische Tagebuch. Freie Improvisationen, experimentelle Klänge sowie spannende Rhythmik mit treibenden, vielschichtigen Grooves stehen der archaischen Melodik Bartóks gegenüber.

Freitag, 28. Februar 2020, 19:30 Uhr
Block-Musik

Ihre Leidenschaft und Freude für die Musik und die Blockflöte brachte das Trio Chyenne zusammen © privatTrio Chayenne:
Marie Deller
Kerstin Fahr
Martina Köhler (Blockflöten)

Das Trio Chayenne präsentiert mit „Block-Musik“ ein facettenreiches und affektgeladenes Programm von der Renaissance bis zur Moderne mit Kompositionen von Bach, Boismortier, Hotteterre und Dorwarth. In spannenden Blöcken und mit einer Vielzahl verschiedenster Blockflöten in allen Größen, erklingen melancholische Consortlieder sowie heitere, ausgelassene Tänze und Sonaten aus der Renaissance und des Barock. Die zeitgenössischen Werke laden Sie mit ihren experimentellen Klängen und Rhythmen zu einem neuen Hörerlebnis ein – Träumen ist in diesem Programm ebenso möglich wie Ernsthaftigkeit, Staunen und Lachen.

 

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