Plakatmotiv der Konzertreihe "Kontrapunkte Speyer" © Maria Meier

Kontrapunkte

Plakatmotiv der Konzertreihe "Kontrapunkte Speyer" © Maria Meier

Im Mittelpunkt der Konzertreihe „Kontrapunkte Speyer“ steht Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ziel der Programmzusammenstellung ist es, dem Publikum einen Blick auf die Vielfältigkeit und Bandbreite der modernen und zeitgenössischen Musik zu ermöglichen.

 
   

Der Bogen wird dabei von der klassischen Moderne bis hin zu Kompositionen unserer Tage gespannt. Die Gegenüberstellung von Neuer, neuester, älterer und Alter Musik soll dabei helfen Berührungsängste gegenüber Zeitgenössischer Musik abzubauen. Alle Konzerte beginnen mit einer kurzen Konzerteinführung.

Künstlerischer Leiter: Stephan Rahn 
Veranstalter: Kulturbüro der Stadt Speyer

Konzert I - Sonntag, 31. März 2019, 18 Uhr
Zeiten|Spiegel
Das Duo Windspiel widmet sich der Neuen Musik © privat
Windspiel – Duo für Neue Musik:
Verena Wüsthoff, Blockflöten
Eva Zöllner, Akkordeon




Aktuelles Komponieren ist häufig eine Rückschau auf Altes, auf Epochen der Musikgeschichte, die bis in die Gegenwart präsent sind. Windspiel präsentiert neue Kompositionen, die von Musik aus vergangenen Zeiten inspiriert sind. So arbeiten Komponisten heute z.B. mit musikalischem Material aus der Renaissance, lassen sich von Musik des Mittelalters inspirieren, beziehen sich auf jahrhundertealte japanische Hofmusik oder auf Pilgergesänge aus der Gründungszeit der USA. Windspiel lädt ein, Musik von gestern und heute hautnah zu erleben, spannende Beziehungen zu entdecken und so manches in neuem Licht zu sehen bzw. zu hören. Der programmatische Bogen spannt sich dabei von neuester Musik zurück bis zu Musik von Hildegard von Bingen und Josquin Desprez.

Konzert II - Sonntag, 7. April 2019, 18 Uhr
Visions de l'Amen
Das Speyerer Klavierduo Rahn © Anton Hiller

Klavierduo
Christine und Stephan Rahn                  




Olivier Messiaens‘ monumentale „Visions de l’Amen“ für zwei Klaviere sind ein Meilenstein der Musik des 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um ein Klanggemälde von barocken Dimensionen, in dem das hebräische Wort "Amen" den Ausgangspunkt bildet. Darüber entwickelt Messiaen seine eigenen Deutungen vom "Amen der Schöpfung“ bis hin zum "Amen der Erfüllung“. Messiaen entwirft dabei einen regelrecht musikalisch-philosophischen Kosmos. Die „Visions de l’Amen“ entstanden 1943 während des Kriegs. Trotzdem strahlt das Werk eine vorbehaltlose Lebensbejahung aus. Das erfahrene Klavierduo Christine und Stephan Rahn verspricht eine packende Interpretation des für die Interpreten in höchstem Maße anspruchsvollen Werks.

Konzert III - Sonntag, 5. Mai 2019, 18 Uhr
Nostalgia
Treten im Duo auf: Brigitta Lutz © W. Schmitt und Markus Ullmann © Kai Myller
Markus Ullmann, Tenor
Brigitta Lutz, Klavier






Das Konzert stellt die in Rheinland-Pfalz lebende Pianistin und Komponistin Birgitta Lutz vor. Birgitta Lutz ist in München aufgewachsen. Als Preisträgerin des Deutschen Musikrats konzertierte sie weltweit. Seit vielen Jahren hat Birgitta Lutz ihren Wohnsitz in Kirchheim an der Weinstraße, wo sie als Pianistin und Klavierpädagogin wirkt. Klavierkompositionen und Lieder von Birgitta Lutz stehen auf dem Programm, das die Komponistin gemeinsam mit dem Tenor Marcus Ullmann präsentieren wird. Lieder Ludwig van Beethovens wie beispielsweise der berühmte Liederzyklus "An die ferne Geliebte“, auf den sich Birgitta Lutz in ihrem Variationszyklus „Nostalgia“ bezieht, bilden reizvolle Kontrapunkte innerhalb des Programms.

Konzert IV - Sonntag, 12. Mai 2019, 18 Uhr
Briding and Branching
Treten gemeinsam mit dem Eliot Quartett auf: Kathrin Christians © Janine Kühn und Jon Diven © Eva Speith

Kathrin Christians, Flöte
Eliot Quartett
Jon Diven, Kontrabass




Die Musik des englischen Komponisten Michael Nyman, der einer größeren Öffentlichkeit vor allem als Filmkomponist bekannt ist, ist geprägt durch dessen Begegnung mit den Pionieren der Minimal Music. Gemeinsam mit dem aufstrebenden Eliott Quartett und dem Kontrabassisten Jon Diven wird die Heidelberger Flötistin Kathrin Christians Nymans Flötenkonzert zur Aufführung bringen. In der gleichen Besetzung wird auch Ernest Blochs klangschöne „Suite Modale“ aus dem Jahr 1956 zu hören sein. Spannende Kontraste werden zudem „Bridging and Branching“, ein virtuoses Duo für Flöte und Kontrabass des amerikanischen Komponisten Anderson Thomas Jefferson, sowie ein Streichquartett von Sergei Prokofjew liefern.

 
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