Was wächst hinter unserem Haus?


Besondere Highlights des Gehölzbestandes, der von Espen geprägt wird, sind vier Wildkirschen mit Stammumfängen größer 130 cm, fünf Eichen mit Stammumfängen größer 90 cm und ein beeindruckender Haselstrauch mit ca. 30 besenstieldicken Hauptruten. Insgesamt findet sich ein breites Spektrum am heimischen Bäumen und Sträuchern, ergänzt durch Obstbäume und wertvolle Totholzstrukturen.

Auch die angrenzenden Offenlandflächen sind insgesamt artenreich und überwiegend naturnah. Zwischen Siedlungsrand und Gehölz findet sich eine kleine Bucht mit wechselhafter Ruderalflora. Zur freien Landschaft hin schließt eine Wiese mit typischen heimischen Kräutern an, die zu Verbuschen beginnt.

Ochsenauge, Kohlweißling, Bienenwolf, drei verschiedene Wildbienenarten, Honigbiene, Schachbrettfalter und Zitronenfalter konnte Doris Hoffmann beobachten.

Für Kindergärten und Schulen im Viertel liegt ein vielfältiger Naturerkundungsraum quasi vor der Haustür. Auch für Naherholung und Klima ist das Grünflächenareal von Bedeutung. 

Folgerichtig schließt Doris Hoffmann ihren Kartierungsbericht mit Hinweisen zu dessen Schutz und Pflege ab.