Abfallvermeidungswoche 2020


Tütentausch

Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann radelt am 28.11.2020 los und besucht mit dem Lastenrad von InSpeyered den Wochenmarkt auf dem Festplatz, für einen Tütentausch. Auf Stadtratsbeschluss vom 14.11.2019 sollen Plastiktüten vom Wochenmarkt verschwinden und dauerhaft gegen Mehrwegalternativen ersetzt werden.

Wachstücher selbst herstellen

Daneben werden online Ideen bereitgestellt, die zur Abfallvermeidung beitragen.

Bienenwachstücher von JuMA

Von den Vereinen Junge Menschen im Aufwind und InSpeyered werden Anleitungen bereitgestellt, wie Wachstücher ganz einfach selbst hergestellt werden können bzw. wie diese verwendet werden können.  Eine schöne Geschenkidee zu Weihnachten, die man mit Kindern zu Hause herstellen kann.
Die Anleitung  von InSpeyered, um Bienenwachstücher selbst herzustellen, finden Sie hier (1,1 MB). InSpeyered bietet dazu in der Woche zusätzlich Informationen auf Social Media.
Mit dem Kauf von Bienenwachstüchern von JuMA unterstützen Sie die Initiative, in der Jugendliche die Wachstücher selbst herstellen. Informationen zu den Bienenwachstüchern von JuMA finden Sie hier (506 kB).

Versteckte Abfälle im Wertstoff

Eine Facebook-Serie zu versteckten Abfällen im Wertstoff klärt darüber auf, wie viel Restabfall in den Wertstoffen landet und analysiert unnötige Transportwege, Sortier- und Entsorgungskosten (siehe Facebook Stadtwerke Speyer / bademaxx und Tagespresse). Die richtige Mülltrennung ist wichtig, damit die Wertstoffe wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können.

Mülltrennung an Schulen

Beispiele für Mülltrennung an Schulen liefert das Edith-Stein-Gymnasium. Es hat seit einigen Jahren ein klares System zur Mülltrennung etabliert und eingeübt, in das die gesamte Schulgemeinschaft von Schülerinnen, Eltern bis zu den Reinigungskräften eingebunden wurde (www.esg-speyer.de). Dabei geht es um die Etablierung eines stimmigen Gesamtkonzeptes, angefangen vom schlichten Vorhandensein der Sammelbehälter bis zum Verständnis und zur festen Absicht aller beteiligten Gruppen, sich daran verantwortungsvoll zu beteiligen.

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jede*r Einzelne kann etwas tun, darauf wollen wir als Stadt Speyer aufmerksam machen.“, sagt Umweltdezernentin Münch-Weinmann. „Mein Ziel ist eine plastikfreie Stadt. Ein erster Schritt dahin könnte beispielsweise sein, das Plastiksortiment in den Eiscafés durch ein Mehrweg-Glassortiment zu ersetzen.“, so ihr Blick in die Zukunft.

Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin

Das diesjährige Motto lautet „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“. Für Deutschland ist dies ein wichtiges Thema, denn auch hierzulande wandern zu viele Dinge in den Müll, die eigentlich dort noch gar nicht hingehören. Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. Wir müssen endlich verstehen, dass die Herstellung der Produkte auch Abfall verursacht! Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise!

Abfallvermeidung und Wiederverwendung stehen an der Spitze der EU-weit geltenden Abfallhierarchie. Akteure aus Wirtschaft und Industrie, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft sind dazu aufgerufen, mit eigenen Aktionen innovative Ideen und zukunftsweisende Projekte rund um die Abfallhierarchie zu präsentieren.

Auf der Website www.wochederabfallvermeidung.de sind  alle Beiträge aus Deutschland in einer Aktionskarte zusammengefasst. Die Aktionswoche wird seit 2009 durch die Europäische Union gefördert. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) koordiniert die Aktivitäten für Deutschland. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit Mitteln zur Unterstützung der Europäischen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet.


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