Stadtvorstand unterstützt Appell gegen „Elterntaxis“



„Passend zum Schulstart ist es gut und wichtig, Mütter und Väter entsprechend zu sensibilisieren und zu ermutigen, ihren Kindern die selbständige Bewältigung des Schulweges zuzutrauen. Wird der Schulweg zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Roller zurückgelegt, entschärft das auch die oftmals unübersichtliche und gefährliche Verkehrssituation vor den Schulen und Kindergärten und sorgt für mehr Sicherheit für alle“, betont Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Auch die Kinder profitieren davon, wenn sie den Weg zu Schule und Kindertagestätte zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, weiß Bürgermeisterin und Schuldezernentin Monika Kabs: „Durch das höhere Maß an Eigenverantwortung werden die Kinder sicherer und selbstständiger im Straßenverkehr. Sie starten aktiv und an der frischen Luft in den Tag, sind dadurch im Unterricht entspannter und können sich besser konzentrieren. Darüber hinaus lernen sie dabei, ein Bewusstsein für das eigene Mobilitätsverhalten zu entwickeln.“

Letztlich ist der Verzicht auf die Elterntaxis auch gut für die Umwelt. „Jeder nicht mit dem Auto gefahrene Kilometer spart etwa 120 Gramm CO2-Emmission. Bei 200 Schultagen im Jahr und einem einfachen Schulweg von nur 2,5 Kilometern bedeutet das pro Jahr und Auto eine Einsparung von 120 Kilogramm CO2. Verzichtet man also auf das Elterntaxi, leistet man einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und sorgt dafür, dass die Luft in der Schulumgebung weniger durch Abgase belastet ist“, führt Umweltdezernentin Irmgard Münch-Weinmann aus.

Der Stadtvorstand unterstützt daher auch das Deutsche Kinderhilfswerk, den ökologischen Verkehrsclub VCD und den Verband Bildung und Erziehung, die Schulen und Kindertagestätten dazu aufrufen, vom 21. September bis 2. Oktober 2020 an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ teilzunehmen. Anmeldungen sind unter www.zu-fuss-zur-schule.de möglich. Neben Aktions- und Spielideen können hier auch konkrete Tipps heruntergeladen sowie Materialien bestellt werden.


Medien-Information der Stadt Speyer vom 13. August 2020


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