Jugendförderung geht mit Spielplatzübersicht online


Steffen Schwendy, Bürgermeisterin Monika Kabs und Michael Varelmann (v.l.n.r.) bei Anbringen der QR-Codes auf dem Spielplatz Normand.
Steffen Schwendy, Bürgermeisterin Monika Kabs und Michael Varelmann (v.l.n.r.) bei Anbringen der QR-Codes auf dem Spielplatz Normand.


Unter der Leitung von Projektkoordinator Michael Varelmann hat die städtische Jugendförderung in den letzten Wochen und Monaten eine umfangreiche Übersicht aller städtischen Spielplätze erarbeitet, die ab sofort online abrufbar ist. Gesucht werden kann dabei ganz komfortabel nach eigenen Parametern, beispielsweise nach Stadtviertel, Spielgerät oder Altersgruppen. Bei der Suche nach speziellen Spielgeräten werden beispielsweise alle Spielplätze angezeigt, auf denen ein Basketballkorb oder eine Kleinkindschaukel vorhanden sind. Für Bürgermeisterin Monika Kabs ein echter Mehrwert, nicht nur in Corona-Zeiten: „Die Auflistung ermöglicht es Familien, sollte der Lieblingsspielplatz mal zu voll sein, schnell und einfach eine Alternative in der Nähe und damit vielleicht auch einen neuen Favoriten zu finden.“

Der QR-Code führt direkt zur Online Spielplatzübersicht und ist auf allen städtischen Spielplätzen zu finden.
Der QR-Code führt direkt zur Online Spielplatzübersicht und ist auf allen städtischen Spielplätzen zu finden.

Damit die Internetseite schnell gefunden wird, gibt es auf jedem der gelisteten Spielplätze einige Aufkleber mit einem QR-Code. Dieser kann mit der Kamerafunktion der meisten Smartphones direkt abgescannt werden, sodass man ohne Umwege auf der Spielplatzübersicht landet. Gleich mit dabei ist der Link zum Schadensmelder, sodass festgestellte kleinere und größere Mängel schnell und unkompliziert an die richtige Stelle gemeldet werden können. Spielplätze in Kitas und Schulen sind in der Übersicht nicht enthalten, da diese Plätze nicht jederzeit öffentlich zugänglich sind.

„Auf ein Bewertungssystem haben wir bewusst verzichtet“, erläutert Steffen Schwendy, der als Leiter der Abteilung Grünflächenplanung für die städtischen Spielplätze zuständig ist. „Der Zustand eines Platzes ist oft nur eine Momentaufnahme und kann leicht durch die Besucher*innen und ihre Hinterlassenschaften beeinflusst werden. Anhand der Fotos können sich die Nutzer*innen selbst ein Bild machen und entscheiden, welcher Platz besucht wird“, so Schwendy weiter.

Tina Hecky, Koordinatorin der Familienbildung, freut sich, dass die Spielplatzübersicht durch das Preisgeld, das sie mit ihrem Projektteam im Rahmen eines Wettbewerbs der Initiative „Familie - ein starkes Stück“ gewonnen hat, finanziert werden konnte.

Zu finden ist die Online-Spielplatzübersicht unter https://www.jufö.de/service/spielplaetze.html oder direkt durch Abscannen der QR-Codes.


Medien-Information der Stadt Speyer vom 17. September 2020


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