Bewerbung für die Landesgartenschau 2026 schreitet voran


Wie in Landau so soll auch Speyers Norden durch eine Landesgartenschau 2026 erblühen
Wie in Landau so soll auch Speyers Norden durch eine Landesgartenschau 2026 erblühen


Nicht ohne Grund. Denn Landesgartenschauen sind ein Motor für die städtebauliche Entwicklung, indem gemeinsam mit der Bevölkerung modellhaft Stadtlandschaften nachhaltig, naturnah und attraktiv gestaltet werden. Wohnen, Arbeiten und Erholen in der unmittelbaren Umgebung, das verfolgt auch Speyer für die vorgesehen Landesgartenschaufläche rund um die ehemalige Kurpfalzkaserne im Norden der Stadt. „Erfolgreiche Bewerbungen in der Umgebung, zuletzt in Landau, haben deutlich gemacht, dass eine Landesgartenschau einen enormen städtebaulichen Entwicklungsschub mit sich bringt“, so Stefanie Seiler. „Sie sind weit mehr als nur ein ‚Schaulaufen‛ der Gartenbau-Branche.“

Die in Arbeit befindliche Machbarkeitsstudie soll die Potentiale, Chancen und Risiken aufzeigen, die mit einer Landesgartenschau in Speyer-Nord verbunden sind und die optimale Nutzung der Flächen im Einklang zwischen Mensch und Natur darlegen. Natürlich sollen auch die Gesichtspunkte Tourismus und Freizeit in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Dafür ergänzt sich das Planungsbüro mit der Kompetenz des Unternehmens ift Köln.

Das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen selbst hat sich bereits in der Vergangenheit bundesweit empfohlen, beginnend bei der Internationale Gartenbauausstellung 1963 in Köln, der Bundesgartenschau 1979 in Bonn bis zu Landesgartenschauen in Bad Iburg, Kiel und Darmstadt. Aktuell wirkt das Büro auch bei der Bundesgartenschau in Mannheim und der rheinland-pfälzischen Bundesgartenschau im Mittelrheintal 2029 maßgeblich mit.

Was nun noch fehlt, sind die Rückmeldungen und Ideen der Speyerer Stadtgesellschaft zur Machbarkeitsstudie. Hierzu ist das städtische Projektteam um Grünflächenplaner Steffen Schwendy und Stadtentwicklerin Sabrina Salzsieder unter der Mailadresse LGS2026@stadt-speyer.de ab sofort erreichbar. Daneben soll es Werkstattgespräche zu speziellen Themenkomplexen geben. Hierfür planen die Verantwortlichen digitale Formate und sobald es die Pandemie zulässt auch direkte Einzelansprachen sowie Kleingruppen-Gespräche. In den städtischen Gremien sowie über die Homepage der Stadt wird ebenfalls regelmässig über den Fortgang und den Weg zur Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 berichtet werden. Nach der Sommerpause soll dann das Konzept verabschiedungsreif sein. Am 15. Oktober 2021 schließlich muss die Bewerbung bei der Landesregierung abgegeben werden. „Uns steht viel Arbeit bevor, aber wir allen freuen uns darauf, Speyer-Nord mit der Bewerbung für die Landesgartenschau im wahrsten Sinne des Wortes aufblühen zu lassen“, so die Oberbürgermeisterin abschließend.

Medieninformation der Stadt Speyer vom 25. Januar 2021 


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