FAQs zum Coronavirus - Häufig gestellte Fragen


Eine Tafel mit der Aufschrift "FAQ"


Liebe Speyer*innen,

aufgrund der vielen Anfragen, die uns täglich zum Thema Coronavirus erreichen, haben wir ein FAQ, eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen, erstellt. Diese hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird regelmäßig aktualisiert. Zu beachten gilt zudem, dass Änderungen vorbehalten sind.

Ziel der Maßnahmen zur Kontaktreduzierung ist die Eindämmung des Coronavirus und das Absenken der Infiziertenzahlen. Soziale Kontakte sind deshalb auf ein Minimum bzw. auf das Nötigste zu reduzieren. Die Kontaktreduzierung dient sowohl dem Schutz anderer als auch dem Selbstschutz – je weniger Kontakt Sie zu anderen Menschen haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich anstecken und desto geringer ist die Anzahl derer, die Sie anstecken könnten, sollten Sie infiziert sein.

Stand: 22. Dezember 2020 (14. CoBeLVO und aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Speyer)

  • Welche ist die aktuell gültige Landesverordnung? Welche wichtigen Änderungen gibt es?

    Die aktuelle gültig Landesverordnung ist die Vierzehnte Corona-Bekämpfungsverordnung, die vom 16. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021 gilt. Was sind die wichtigsten Änderungen?

    Vorranging wurde mit der neuen Landesverordnung ein sog. "harter Lockdown" beschlossen, d.h. dass alle Einzelhandelsgeschäfte, die nicht den täglichen bedarf bedienen (z.B. Lebensmittel- und Wochenmärkte, Drogereien, Tierbedarfsgeschäfte etc.) schließen müssen. Die kontaktbeschränkenden Maßnahmen wurden verlängert . Demnach sind die Bürger*innen weiter angehalten, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Private Zusammenkünfte sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken – Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen.

    Geäß der geltenden Allgemeinverfügung der Stadt Speyer ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen oder mit höchstens zwei Personen eines weiteren Hausstands gestattet. 

    Weiterhin gilt ein Verkaufsverbot von Pyrotechnik vor Silvester sowie ein generelles Abbrennverbot von Feuerwerk im auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen und Verbot von Alkoholkonsum im öffentlichen Raum.

    An den Schulen endet die Präsenzpflicht generell am 16. Dezember 2020. Nach den Weihnachtsferien soll bis zum 15. Januar an allen Schularten Fernunterricht stattfinden. Für Kinder bis zur siebten Klasse wird eine Notbetreuung sichergestellt. Das Abitur findet wie geplant statt.

    Die Kitas bleiben im Regelbetrieb.

    Die einzuhaltenden spezifischen Schutzmaßnahmen für die einzelnen Bereiche können nach wie vor auf der Website des Landes Rheinland-Pfalz unter https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/ nachgelesen werden.

  • Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Alltagsmaske Pflicht?

    Ja, seit Montag, 27. April 2020 gilt in Rheinland-Pfalz die Verpflichtung, beim Einkaufen in allen Supermärkten und Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie auf Wochenmärkten und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Mit der 13. CoBeLVO vom 1. Dezember 2020 wurde die Pflicht erweitert. Sie gilt grundsätzlich in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- und Kundenverkehrs zugänglich sind sowie an allen öffentlichen Orten – auch unter freiem Himmel – an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten sowie grundsätzlich im direkten Umfeld öffentlicher oder gewerblicher Einrichtungen. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sicher eingehalten werden kann.

    Die Verpflichtung gilt für Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Besucher*innen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Ausnahmen bestehen ebenso für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Geschäften, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, beispielsweise ein sogenannter Spuckschutz, vorhanden sind.

    Aufgrund der hohen Infektionszahlen hat die Stadt Speyer am 17. November 2020 außerdem eine Allgemeinverfügung erlassen, die regelt, dass im Innenstadtbereich zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr im Bereich folgender öffentlicher Straßen und Plätze eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist:
    Maximilianstraße einschließlich Domplatz, Geschirrplätzel und Postplatz, Korngasse sowie folgende Seitenstraßen: Karmeliterstraße bis Ecke Große Gailergasse, Schulplätzel, Roßmarktstraße bis Ende Hellergasse, Antoniengasse, Karlsgasse, Heydenreichstraßebis Ecke Kutschergasse/Hellergasse, Kutschergasse, Rosengasse, Kleine Sämergasse, Kopfgäßchen, Schlitzergasse, Schustergasse, Schulergasse, Königsplatz, Grasgasse, Flachsgasse, Schrannengasse, Salzgasse, Bechergasse, Wormser Gäßchen, Ledergäßchen, Krautgäßchen, Eichgäßchen, Predigergasse, Kornmarkt, Neugasse, Wormser Straße zwischen Maximilianstraße und Willy-Brandt-Platz, Gutenbergstraße, Luzerngasse, Löffelgasse und Löffelgassenparkplatz.

    Seit Montag, 2. November 2020 besteht an weiterführenden Schulen außerdem die Verpflichtung, während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 

    Durch die Stoffbarriere wird die Weiterverbreitung von Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, eingeschränkt. Das Tragen einer Schutzmaske darf aber keinesfalls dazu führen, dass die bekannten Abstands-und Hygieneregeln nicht mehr eingehalten werden.

    Die Stadtverwaltung Speyer weist darauf hin, dass Kontrollen unangekündigt durch den Kommunalen Vollzugsdienst erfolgen.

    Eine Übersichtsliste mit allen Speyerer Schneidereien, die selbstgenähte Masken anbieten und verkaufen, gibt es auf www.speyer.de/verkaufsstellen_masken.

    Medizinische Masken werden dringend im medizinischen Bereich gebraucht und sollten nicht für den privaten Gebrauch genutzt werden.

  • Welche Formen der Mund-Nasen-Bedeckung sind zulässig?

    Zulässig sind:

    • sogenannte Alltagsmasken (Einwegmasken oder (selbstgenähte) Stoffmasken)
    • Bedeckung von Mund und Nase mit einem Schal oder Tuch

    Nicht erforderlich sind medizinische Schutzmasken z.B. FFP 2, FFP 3, MNS (OP-Masken).

    Gesichtsvisiere und sogenannte "face shields" sind möglich, falls aus medizinischen oder psychischen Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Visiere zwar zulässig sind, jedoch im Sinne der Zielsetzung der Mund-Nasen-Bedeckung nicht als gleichwertige Alternative angesehen werden können.

    Eine Auslegungshilfe zur Mund-Nasen-Bedeckung gibt es hier.

  • Gilt in Speyer eine Ausgangsbeschränkung?

    Ja, täglich im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr des Folgetages ist das Verlassen und der Aufenthalt außerhalb einer im Stadtgebiet Speyer gelegenen Wohnung oder Unterkunft grundsätzlich untersagt. 

    Während dieses Zeitraums ist der Aufenthalt im Stadtgebiet Speyer am Rhein grundsätzlich auch Personen, die nicht in Speyer sesshaft sind, untersagt.

  • Gibt es Ausnahmen von der geltenden Ausgangsbeschränkung?

    Ja, allerdings gelten die Ausnahmen nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes. 

    Triftige Gründe sind insbesondere: 
    a) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, 
    b) Handlungen, die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind,
    c) die Inanspruchnahme akut notwendiger medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen,
    d) der Besuch bei Ehepartnern und Lebenspartnern (im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes – LPartG), nichtehelichen Lebenspartnern, von Verwandten in gerader Linie im Sinne des § 1589 Absatz 1 Satz 1 BGB, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich, 
    e) die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, 
    f) die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
    g) Handlungen zur Versorgung von Tieren einschließlich Gassigehen (lediglich eine Person).

  • Welche Regelungen gelten an Weihnachten?

    In der Zeit vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 dürfen Sie sich

    • mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstands bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen, oder
    • mit Personen des eigenen Hausstandes und bis zu vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis (Ehegattinnen und Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, Partnerinnen und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige), selbst wenn sich dadurch insgesamt mehr als fünf Personen über 14 Jahren oder mehr als zwei Hausstände treffen.

    Hierbei zählen deren Kinder bis 14 Jahre nicht mit.

    Es wird ausdrücklich empfohlen, vor dem Familientreffen eine Schutzwoche einzulegen und Kontakte fünf bis sieben Tage zuvor auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

    Die Ausgangsbeschränkungen werden vom 24. Dezember bis einschließlich 26. Dezember 2020 gelockert. Demnach ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum an diesen Tagen auch ohne triftigen Grund bis 24/0 Uhr gestattet. 

  • Welche Regelungen gelten an Silvester?

    Silvester dürfen Sie sich im öffentlichen Raum mit Personen des eigenen Hausstandes oder mit Personen eines weiteren Hausstandes, sofern es insgesamt nicht mehr als 5 Personen sind, aufhalten. Hierbei zählen deren Kinder bis 14 Jahre nicht mit. 

    Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringend aufgefordert, auch im privaten Raum nur mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zu feiern und auf Partys zu verzichten.

    Die Ausgangsbeschränkungen gelten auch am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 ohne Ausnahme. Das bedeutet, dass zwischen 21 und 5 Uhr des Folgetages der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit triftigem Grund (z.B. Weg von/zur Arbeitsstätte) erlaubt ist. 

    Weiterhin gilt ein Abbrennverbot Feuerwerkskörpern und Böllern auf öffentlichen Plätzen und auf öffentlichen Straßen. Jedweder Verkauf oder Erwerb von pyrotechnischen Gegenständen ist untersagt.

    Aufgrund der Verletzungsgefahr und der Belastung von Krankenhäusern und Rettungsdiensten wird dringend davon abgeraten, Feuerwerkskörper und Böller im privaten Raum (Garten, Einfahrt, Hof etc.) abzubrennen.

    Darüber hinaus gilt ein generelles Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.

  • Gibt es eine Begrenzung der Öffnungszeiten von Verkaufsstätten?

    Ja, die Öffnungszeiten der Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kioske, Einzelhandelsgeschäfte und Supermärkte, werden an jedem Wochentag auf den Zeitraum von 05.00 Uhr bis 21.00 Uhr begrenzt. 

  • Gibt es ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum?

    Ja, im öffentlichen Raum gilt ein Alkoholkonsumverbot. 

  • Darf ich meine Angehörigen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen besuchen?

    Jede Bewohnerin und jeder Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen darf in der Zeit vom 7. Dezember bis 10. Januar 2021 täglich nur eine Besucherin oder einen Besucher für die Dauer einer Stunde empfangen. Härte- und Sterbefälle sind hiervon ausgenommen. 

    Des Weiteren müssen in allen Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen Mitarbeiter*innen sowie Besucher*innen mindestens eine FFP2-Maske ohne Ventil tragen, soweit FFP-2 Masken in ausreichender Stückzahl in den Einrichtungen verfügbar sind. 

    Darüber hinaus sind die Betreiber beziehungsweise Leitungen aller genannten Einrichtungen verpflichtet, die in den Einrichtungen tätigen Personen sowie Besucher*innen im Hinblick auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine Erkrankung an COVID-19 mittels PoCAntigen-Test zu untersuchen. Vom 24. bis 26. Dezember 2020 bietet die Stadtverwaltung ein eigenes, kostenloses Schnelltestangebot in der Stadthalle an.

  • Wo bekomme ich einen PoC-Antigentest (sog. Schnelltest)

    Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Speyer bietet die Stadt Speyer ein dauerhaftes Schnelltestangebot für asymptomatische Privatpersonen sowie für bestimmte, definierte Personengruppen in den Räumlichkeiten der Jugendförderung, Seekatzstraße 5, an. Achtung: der Zugang zum Gebäude muss über die Roland-Berst-Straße erfolgen.

    Für Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Speyer, der Stadtwerke Speyer und der GEWO
    Jeden Donnerstag, 17 bis 19 Uhr

    Für Speyerer*innen und Personen, die ihre Angehörigen in einer stationären Pflegeeinrichtung in Speyer besuchen möchten:
    Jeden Samstag, 11 bis 15 Uhr sowie
    Jeden Dienstag, 17 bis 19 Uhr (der Dienstagstermin startet erst am 19. Januar)
    Es ist ein Nachweis darüber mitzubringen, dass die zu testende Person in Speyer wohnhaft ist (z.B. Personalausweis) oder ein Besuchsschein der Pflegeeinrichtung, die besucht werden soll.

    Die Tests sind kostenlos - eine Spendenbox für den ASB steht bereit. Termine werden nicht vergeben.

    Das Schnelltestangebot ausdrücklich nicht an symptomatische Personen und Personen der Kontaktkategorie I. Diese müssen einen PCR-Test im TEstzentrum in der Halle 101 durchführen lassen, s.o.

    Bei einem positivem Testergebnis ist bei der betroffenen Person ein PCR-Test erforderlich und sie muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ein negatives Ergebnis nicht davon befreit die AHA-Regeln einzuhalten. Diese gelten weiterhin und sind unabdingbar, wenn es darum geht, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

  • Wie funktioniert ein PoC-Antigentest?

    Verwendet wird der SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test von Roche. Er wird von medizinischem oder rettungsdienstlichem Fachpersonal per Rachenabstrich durchgeführt. Die Auswertung dauert etwa 15 Minuten.

    Der Antigentest funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Schwangerschaftstest. Dazu wird eine Probe von einem Rachenabstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Für ein validiertes Ergebnis muss sich die Testlinie bilden. Das Ergebnis ist positiv, sobald sich die Testlinie "T" färbt. Ein negatives Ergebnis liegt vor, sofern sich bei Testlinie "T" keine Linie ausbildet.

    Bei einem positivem Testergebnis ist bei der betroffenen Person ein PCR-Test erforderlich und sie muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ein negatives Ergebnis nicht davon befreit, sich in den Einrichtungen mit FFP2-Masken aufzuhalten sowie die AHA-Regeln einzuhalten. Diese gelten weiterhin und sind unabdingbar, wenn es darum geht, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

  • Welche Quarantäne-Regelungen gelten aktuell in Rheinland-Pfalz?

    Seit dem 9. Dezember 2020 gilt eine neue Verordnung, die die Absonderung von mit dem Coronavirus Infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen regelt und mit Ablauf des 15. Januar 2021 außer Kraft treten soll.

    Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind sofort und ohne weitere Anordnung selbstständig in häusliche Quarantäne begeben. Das gilt auch für Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I. Ein Bescheid des Gesundheits­amtes, der eine Absonderung anordnet, ergeht nicht.

    „Durch die in der Verordnung geregelten Maßnahmen können Ansteckungen besser verhindert und Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Sie ist damit eine wichtige Maßnahme zum gesundheitlichen Schutz und bedeutet zudem eine Entlastung für die Gesundheitsämter“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

    Übersicht Personengruppen

    Die Verordnung zur Absonderung unterschiedet folgende Personengruppen:

    1. Krankheitsverdächtig ist eine Person, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, wie Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- und Geruchssinn, aufweist und bei der ein PCR-Test durchgeführt oder angeordnet wurde.
    2. Positiv getestete Person ist eine Person, die vom Gesundheitsamt oder einer anderen Stelle, die den Test durchführt, über ein positives Ergebnis eines durch­geführten PCR-Tests oder PoC-Antigentests informiert wurde.
    3. Hausstandsangehöriger ist jede Person, die mit einer positiv getesteten Person in einer Wohngemeinschaft zusammenlebt.
    4. Kontaktperson der Kategorie I ist jede Person, die nach den geltenden Kriterien des Robert Koch-Institutes vom zuständigen Gesundheitsamt als solche eingestuft wurde.
    5. Personen der Kategorie Schul- oder KiTa-Cluster sind Schülerinnen und Schüler, in einer Kindertageseinrichtung betreute Kinder, Lehrinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher, die vom zustän­digen Gesundheitsamt als solche eingestuft wurden.

    Absonderungsort

    Die Absonderung hat in der Regel in einer Wohnung zu erfolgen. Der abgesonderten Person ist es während der Zeit der Absonderung nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, zu empfangen und den Absonderungsort ohne ausdrücklicher Zustimmung des zuständigen Gesundheits­amtes zu verlassen.

    Dauer der Absonderung

    Die Dauer der häuslichen Absonderung endet im Regelfall frühestens nach zehn Tagen. Eine Ausnahme stellt die Absonderung von Personen der Kategorie Schul- und KiTa-Cluster dar. Um die Auswirkungen auf die Teilhabe am Präsenzunterricht oder der Betreuung möglichst gering zu halten, kann für diese Personengruppe ab dem fünften Tag die Absonderung mittels eines frühestens an diesem Tag vorgenommenen Tests mit negativem Ergebnis beendet werden.

    Weitere Informationen zu den Quarantäneregeln sowie Einreiseregelungen können auf der Website des Landes Rheinland-Pfalz unter  https://corona.rlp.de/de/themen/einreise-aus-risikogebieten-quarantaeneregeln-und-mehr/ nachgelesen werden.

  • Wird es in Speyer dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt geben?

    Nein, ein Weihnachtsmarkt in der gewohnten Form kann aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens dieses Jahr nicht stattfinden.

  • Darf ich das Haus noch verlassen?

    Ja, allerdings ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit Personen meines Hausstandes oder mit Personen eines weiteren Hausstandes, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind (Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt). Dabei ist darauf zu achten, dass zu allen anderen Personen der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird.

    Zudem gilt seit dem 7. Dezember eine Ausgangsbeschränkung, wonach täglich im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr des Folgetages das Verlassen und der Aufenthalt außerhalb einer im Stadtgebiet Speyer gelegenen Wohnung oder Unterkunft grundsätzlich untersagt ist, es sei denn, es liegt ein triftiger Grund vor.

  • Darf ich noch fahrradfahren, joggen/spazieren oder mit dem Hund Gassi gehen? 

    Ja, allerdings nur nur alleine, mit Personen meines Hausstandes oder mit Personen eines weiteren Hausstandes, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind (Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt). Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,50 Meter betragen.

    Zwischen 21 und 5 Uhr, wenn die Ausgangssperre gilt, darf das Haus nur noch aus einem triftigen Grund verlassen werden. Dazu gehört auch die Versorgung von Haustieren, z.B. durch Gassigehen. Während der Ausgangssperre ist dies aber nur alleine gestattet.

  • Mein Partner, meine Partnerin wohnt nicht im selben Haushalt. Darf ich sie/ihn besuchen? 

    Natürlich dürfen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner besuchen.

  • Wie sieht es mit dem Umgangsrecht bei getrennt lebenden Eltern aus? Darf ich mein Kind, das nicht im eigenen Haushalt lebt, weiterhin sehen?

    Ja. Trennungskinder und ihre Eltern, die das sogenannte Wechselmodel leben, die Kinder also räumlich und zeitlich abwechselnd bei beiden Elternteilen zuhause sind, können weiterhin ihre gewohnten Abläufe beibehalten. Dazu gehören etwa die Fahrten und Wege mit ihren Kindern zur Wohnung des anderen Elternteils. Weiterhin möglich sind auch Kontakte des getrennt lebenden Elternteils zu seinen Kindern. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die Hygienevorschriften.

  • Wie lange gelten die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung?

    Die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung, festgelegt in der Vierzehnten Corona-Bekämpfungsverordnung, gelten bis einschließlich 10. Januar 2021.

    Privatfeierlichkeiten, wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, außerhalb des privaten Raumes sind untersagt und dürfen im Moment nicht stattfinden. Auch für den privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, auf Feierlichkeiten zu verzichten und sich auch zuhause nur mit einem weiteren Hausstand und maximal fünf Personen zu treffen. 

    Öffentliche Veranstaltungen können in der Regel nicht stattfinden.

  • Welche Strafen gibt es bei Nichteinhaltung der kontaktreduzierenden Maßnahmen?

    Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) in Verbindung mit der Dreizehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sind mit Bußgeld bis zu 25.000 Euro zu belegen. Eine Straftat kommt unter anderem in Betracht,  wenn die Krankheit durch die Tat verbreitet wurde oder gegen „Ansammlungsverbote“ verstoßen wird. Bei  geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann die Verwaltungsbehörde den Betroffenen verwarnen und ein Verwarngeld bis zu 55 Euro erheben. Die Auslegungshinweise für die Bemessung der Geldbuße gibt es hier.

  • Welche Geschäfte und Dienstleistungen sind geöffnet?

    Gemäß der Vierzehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz haben unter Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen folgende Verkaufsstellen des Groß- und Einzelhandels geöffnet: 

    1. Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte, 
    2. Verkaufsstände auf Wochenmärkten, deren Warenangebot den zulässigen Einzelhandelsbetrieben entspricht,
    3. Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser,
    4. Tankstellen,
    5. Banken und Sparkassen, Poststellen,
    6. Reinigungen, Waschsalons,
    7. Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf,
    8. Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte,
    9. Großhandel. 

    Der Verkauf von Weihnachtsbäumen ist gestattet. Bietet eine Einrichtung neben den in Satz 1 und 2 genannten Waren oder Dienstleistungen weitere Waren oder Dienstleistungen an, ist dies zulässig, soweit das weitere Waren- oder Dienstleistungsangebot nicht den Schwerpunkt des Verkaufs oder Angebots bildet. Jedweder Verkauf oder Erwerb von pyrotechnischen Gegenständen ist untersagt. 

    Die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen ist auf eine Person pro 10qm Verkaufs- oder Besucherfläche zu beschränken. In großen Geschäften mit mehr als 800qm Verkaufs- oder Besucherfläche darf höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufs- oder Besucherfläche und auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufs- oder Besucherfläche aufhalten.

    Auch Dienstleistungs- oder Handwerksbetriebe sind unter Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen befugt, ihre Tätigkeiten weiter auszuüben. Kann das Abstandsgebot zwischen Personen wegen der Art der Dienstleistung nicht eingehalten werden (z.B. in Friseursalons, Kosmetikstudios, Wellnessmassagesalons, Tattoo- oder Piercing-Studios und ähnlichen Betrieben) ist die Tätigkeit untersagt. Erlaubt sind Dienstleistungen, die medizinischen Gründen dienen, wie solche von Optikern, Hörgeräteakustikern, in Fußpflegeeinrichtungen, bei der Podologie, bei Physio-, Ergo- und Logotherapien, bei Rehabilitationssport und Funktionstraining im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch oder Ähnliches. Es gilt die Maskenpflicht n, sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt. Zusätzlich gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Alle ärztlichen Behandlungen bleiben erlaubt. Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen geöffnet.
     
    Gemäß der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Speyer sind die Öffnungszeiten der Verkaufsstätten und ähnlichen Einrichtungen, insbesondere Tankstellen, Kioske, Einzelhandelsgeschäfte und Supermärkte, werden an jedem Wochentag auf den Zeitraum von 05.00 Uhr bis 21.00 Uhr begrenzt.

  • Welche Einrichtungen und Dienstleistungen sind geschlossen?

    Für den Publikumsverkehr geschlossen und nicht zulässig sind:

    • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
    • Kirmes, Volksfeste und ähnliche Einrichtungen,
    • Prostitutionsgewerbe im Sinne des § 2 Abs. 3 des Prostituiertenschutzgesetzes(ProstSchG),
    • Restaurants, Speisegaststätten, Bars, Kneipen, Cafés, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen,
    • Eisdielen, Eiscafés und ähnliche Einrichtungen,
    • Vinotheken, Probierstuben und ähnliche Einrichtungen,
    • Friseursalons, Kosmetikstudios, Wellnessmassagesalons, Tattoo- oder Piercing-Studios und ähnliche Einrichtungen
    • Angebote von Tagesausflugsschiffen einschließlich des gastronomischen Angebots und ähnliche Einrichtungen,
    • Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser und ähnliche Einrichtungen, es sei denn sie öffnen für Geschäftsreisende
    • Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Privatquartiere und ähnliche Einrichtungen,außer, sie werden vom Eigentümer selbst genutzt.
    • Jugendherbergen, Familienferienstätten, Jugendbildungsstätten, Erholungs-,Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und ähnliche Einrichtungen,
    • Campingplätze, Reisemobilplätze, Wohnmobilstellplätze und ähnliche Einrichtungen,
    • Messen, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
    • Freizeitparks und ähnliche Einrichtungen,
    • zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen,
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
    • Kinos, Theater, Konzerthäuser, Kleinkunstbühnen und ähnliche Einrichtungen,
    • Zirkusse und ähnliche Einrichtungen.
  • Sind Abhol- und Lieferdienst von Einzeländler*innen, Cafés und Restaurant erlaubt?

    Ja, Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie der Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf nach vorheriger Bestellung sind prinzipiell erlaubt.

    Allerdings werden Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie für Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf an jedem Wochentag auf den Zeitraum von 05.00 Uhr bis 21.00 Uhr begrenzt. 

    Für Abhol- und Lieferdienste gelten die bekannten Auflagen, wonach der Abstand von 1,50 Metern zwischen den Kund*innen sichergestellt werden muss und keine Ansammlungen vor dem Restaurant stattfinden dürfen.

  • Sind Kantinen und Mensen geöffnet?

    Ja, Kantinen und Mensen, die ausschließlich die Versorgung der betreffenden Einrichtung vornehmen, sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen geöffnet. Das betrifft zum Beispiel Betriebs- oder Krankenhauskantinen.

  • Haben Kfz- und Fahrradwerkstätten geöffnet?

    Ja. Kfz- und Fahrradwerkstätten haben für Reparaturleistungen geöffnet, sofern bei der Arbeit der Abstand von 1,50 Meter gewährleistet werden kann, keine Gruppen unter den Mitarbeiter*innen gebildet werden und hygienische Vorrichtungen sichergestellt sind.

  • Sind Hotels und Campingplätze geöffnet?

    Hotels und Campingplätze dürfen ausschließlich für nicht-touristische Zwecke öffnen, beispielsweise für Geschäftsreisende. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Jugendherbergen dürfen ebenfalls nicht für touristische Zwecke genutzt werden.

  • Ist Straßenmusik weiterhin erlaubt?

    Aktuell sind die Darbietungen von Musiker*innen auf Straßen und Plätzen noch nicht gestattet. Grund dafür ist, dass Straßenmusik von seiner Natur her dazu animiert, stehenzubleiben und zuzuhören. Dadurch können sich leicht Menschenansammlungen bilden. Das widerspricht allerdings der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung, wonach jede Person angehalten ist, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, zu denen nähere oder längere Kontakte bestehen, möglichst konstant zu lassen. Des Weiteren gilt das Abstandsgebot von 1,50 Metern, bei Tätigkeiten mit erhöhtem Aerosolausstoß, wie z.B. Singen und Blasmusik, sogar drei Meter. Von allen Zuschauer*innen wären zudem die Kontaktdaten zu erfassen. Dies wäre für den Straßenmusiker faktisch unmöglich einzuhalten bzw. dauerhaft zu kontrollieren, weswegen diese Tätigkeit derzeit nicht erlaubt werden kann.

  • Wieso stimmen die Fallzahlen für die Stadt Speyer nicht mit den Fallzahlen auf den Seiten des Landes bzw. dem Robert Koch-Institut überein?

    Die Stadtverwaltung erhält jeden Nachmittag die aktuellen Zahlen vom Landesuntersuchungsamt. Entsprechend dieser Meldung werden die Zahlen auf www.speyer.de/corona aktualisiert. Es kann durchaus sein, dass die Meldungen zum Robert Koch-Institut etwas länger dauern und zeitverzögert eingetragen werden.

    Die Stadtverwaltung muss nach Meldung die entsprechenden Quarantäneverfügungen für die infizierten Personen und, je nach Einschätzung des Gesundheitsamtes, für bestimmte Kontaktpersonen ausfertigen und förmlich zustellen.

  • Ich habe Angst mich infiziert zu haben. Wie soll ich vorgehen?

    Bürger*innen, die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wenden sich bitte telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin oder an die 116 117. Zudem hat das Land Rheinland-Pfalz eine zentrale Telefon-Hotline für Personen eingerichtet, die vermuten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Die Nummer lautet 0800 - 99 00 400.

    Soll eine TEstung auf das Coronavirus vorgenommen werden, lesen Sie bitte den nachfolgenden Punkt.

  • Corona-Testzentrum Speyer – wer wird getestet? Ist es aktuell geöffnet?

    Das Testzentrum in der Halle 101, das seit 1. November 2020 durch das St. Vincentius-Krankenhaus betrieben wird, ist montags, dienstags, mittwochs und freitags jeweils zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Personen aus dem Einzugsgebiet Speyer, die von der Nationalen Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit erfasst werden, können sich dort auf SARS-CoV-2 testen lassen.

    Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Diese kann von montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0 62 32 – 133 100 erfolgen.

    Wer kann sich testen lassen?
    Folgende Personen nach vorheriger Terminvereinbarung:
    • Kontaktpersonen von Patienten mit durch einen Abstrich bestätigten Infektion mit COVID-19 (= SARS-CoV-2 oder Corona-Virus)
    Voraussetzung: Kontakt fand nicht mehr als 10 Tage nach dem Testergebnis statt
    • Kontaktpersonen mit Info über die Corona Warn-App
    • Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland (nicht im Inland!) in den letzten 10 Tagen
    Voraussetzung: Beleg über Ort und Zeitpunkt der Reise
    • Testungen auf Anordnung des Gesundheitsamtes
    • Selbstzahler (Kosten etwa 130 €)
    • Patienten mit Krankheitssymptomen sollen ihren Hausarzt anrufen, der entscheidet ob und wo der Abstrich durchgeführt wird; wenn Hausarzt nicht erreichbar, Terminvereinbarung über Hotline


    Was kostet der Test?

    Der Test ist für Personen, die von der Nationalen Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit erfasst werden, kostenlos.

    Wie erhalte ich mein Testergebnis?
    Personen, die im Corona-Testzentrum getestet wurden, können ihr Testergebnis in der Regel innerhalb von 36 bis 48 Stunden elektronisch einsehen. Im Falle eines positiven Testergebnisses werden sie zusätzlich telefonisch informiert. Außerdem meldet sich dann auch das zuständige Gesundheitsamt.

    Die Stadt Speyer selbst hat aus datenschutzrechtlichen Gründen keinen Zugriff auf die Testergebnisse.

    Was gilt als ausländisches Risikogebiet?
    Als ausländische Risikogebiete gelten Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 besteht. Für Reiserückkehrer*innen besteht eine Quarantäneverpflichtung.

    Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat. Veröffentlicht wird die entsprechende Auflistung durch das Robert Koch Institut.

    Der tägliche Lagebericht des Robert Koch Instituts kann unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html abgerufen werden.

    Was sollten symptomatische Personen tun, die weder eine*n Hausarzt/Hausärztin noch eine der Hotlines erreichen?
    Wenn nur leichte Symptome vorhanden sind, sollten Betroffene sich selbst isolieren, d.h. zu Hause bleiben und Kontakte meiden. Falls diese unvermeidlich sind, sollten die AHA-Regeln eingehalten werden (Abstand von mindestens 1,5 Metern - Hygieneregeln beachten - Alltagsmasken tragen). Sollten die Beschwerden zunehmen, sollte zunächst nochmals versucht werden, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen (z.B. Atemnot) ist umgehend der Notruf 112 zu kontaktieren.

    Werden Schnelltests, Antigen- oder Antikörpertests angeboten?
    Nein, im Testzentrum werden ausschließlich PCR-Tests mit Labordiagnostik angeboten.

  • Was ist der Unterschied zwischen Corona-Testzentrum und Corona-Ambulanz? Wie ist die Corona-Ambulanz geöffnet?

    Im Corona-Testzentrum in der Halle 101 wurden Abstriche genommen, um zu testen, ob eine Person sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat oder nicht. Weitere Informationen sind unter Corona-Testzentrum Speyer – Wie wird getestet nachzulesen.

    In einer Corona-Ambulanz, die vom 6. April 2020 bis 29. Mai 2020 im Erdgeschoss des ehemaligen Stiftungskrankenhauses in der Spitalgasse eingerichtet war, wurden Patient*innen behandelt, die entweder bereits positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden oder die die Symptome Fieber und Husten aufweisen und deren Abstrichergebnis noch aussteht. In der Ambulanz waren von der Kassenärztlichen Vereinigung zugelassene niedergelassene Vertragsärzt*innen tätig , verantwortliche Ärztin war Dr. Maria Montero-Muth. Die Corona-Ambulanz befindet sich derzeit im Stand-by-Modus und wird bei Bedarf wieder in Betrieb genommen.

    Aufgesucht werden konnte die Corona-Ambulanz aus Gründen des Infektionsschutzes ausschließlich nach vorheriger telefonischer Anmeldung des Patienten/der Patientin durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin. Das Einzugsgebiet umfasste die Stadt Speyer und die umliegenden Gemeinden.

  • Welche Betreuungsangebote für Kinder gibt es?

    Die Kitas in Rheinland-Pfalz sind ab dem 1. August 2020 bzw. nach den Schließzeiten der Einrichtungen in den Sommerferien zum vollständigen Regelbetrieb zurückgekehrt. Auch unter den Voraussetzungen der 14. Corona-Bekämpfungsverordnung bleiben sie unter Einhaltung des jeweiligen Hygieneplanes weiterhin geöffnet. 

  • Findet weiterhin Präsenzunterricht an den Schulen statt?

    Vom 16. Dezember 2020 bis zum 18. Dezember 2020 entfällt an allen Schulen die Anwesenheitspflicht für Schülerinnen und Schüler. Eltern und Sorgeberechtigten sollen nach Möglichkeit eine Betreuung zu Hause sicherstellen, um die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Schulen gering zu halten. In dieser Zeit gilt auch im Unterricht in Grundschulen die Maskenpflicht.

    Ab dem 4. Januar 2021 entfallen befristet für zwei Wochen an allen Schulen in Rheinland-Pfalz sämtliche Schulveranstaltungen, insbesondere der Präsenzunterricht, mit Ausnahme der Abiturprüfungen sowie sonstiger nicht aufschiebbarer Prüfungen. Die Schulpflicht besteht fort und wird auch durch die Wahrnehmung des pädagogischen Angebots zur häuslichen Arbeit erfüllt. Schülerinnen und Schüler, die aus Infektionsschutzgründen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten ein pädagogisches Angebot zur häuslichen Arbeit.

    Ab dem 4. Januar 2021 findet eine Notbetreuung statt.

  • Kann ich privat noch Besuch empfangen und z.B. eine Familienfeier ausrichten?

    Privatfeierlichkeiten, wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, außerhalb des privaten Raumes sind untersagt und können im Moment nicht stattfinden. Auch für den privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, auf Feierlichkeiten zu verzichten und sich auch zuhause nur mit einem weiteren Hausstand und maximal zehn Personen zu treffen. Auf nicht unbedingt notwendige Besuche - auch von Verwandten - sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. 

  • Ich ziehe in den kommenden Tagen bzw. Wochen um. Was muss ich beachten?

    Auch im Falle eines Umzugs gilt die Kontaktbeschränkung. Demnach sollten nur Personen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes beim Umzug helfen, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern untereinander sollte geachtet bzw. im Zweifel eine Maske getragen werden.  

  • Darf ich noch Immobilien besichtigen?

    Ja, Besichtigungstermine sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygienerichtlinien sowie der Kontaktbeschränkungen erlaubt.

  • Ist die Fahrausbildung weiterhin erlaubt?

    Angebote von Fahrschulen sind in Präsenzform nicht zulässig.

    Ausgenommen hiervon sind Angebote von Fahrschulen hinsichtlich der Ausbildung der Führerscheinklassen C und D sowie Angebote von Bildungsträgern der Berufskraftfahrerqualifikation.

  • Ich gehöre zur Risikogruppe. Wo kann ich eine Übersicht für Hilfsangebote finden?

    Das Seniorenbüro Speyer ist für alle Senior*innen, die Hilfe benötigen, erreichbar unter 06232-14-2661 sowie per E-Mail unter seniorenhilfe@stadt-speyer.de. Weitere Informationen finden sie hier.

  • Wie ist die Regelung bei Hochzeiten und Trauerfeiern in Speyer?

    Hochzeiten bzw. standesamtliche Trauungen und Trauerfeiern bzw. Beerdigungen sind nach wie vor möglich. Allerdings ist auch hier auf den Abstand von 1,50 Meter zu achten.

    Hochzeiten:
    Die Gästezahl ist auf den engsten Angehörigen- und Familienkreis zu reduzieren. Teilnehmen dürfen:

    • Eltern, Kinder und Geschwister des Brautpaares sowie deren Partner
    • bis zu zwei Trauzeugen
    • Personen eines anderen Hausstandes

    Die Gesamtpersonenzahl von 12 (inkl. Standesbeamter/in und dem Brautpaar) darf nicht überschritten werden. Es gilt für alle Anwesenden mit Ausnahme der Eheschließenden die Maskenpflicht. 

    Ein Fotograf aus einem anderen Hausstand ist zugelassen, wenn damit die Personenzahl von 12 im Trausaal nicht überschritten wird. Es gibt keine Stehplätze im Trausaal für weitere Gäste. Diese Regelung gilt für Termine von Montag bis Samstag.

    Es dürfen weder im Trausaal, den Nebenraum, dem Rathauskomplex und auch nicht im Freien (Rathausinnenhof, Maximilianstraße, Trauturm, Adenauerpark usw.) Sektempfänge oder sonstige Feierlichkeiten stattfinden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Interesse aller kürzere Zeremonien, ohne Livemusik und Gesang, für Sie gestalten werden. Umbuchungen, Änderungen oder Stornierungen des Trautermins sind kurzfristig digital möglich.

    Trauerfeiern:
    Die Gästezahl ist auf den engsten Angehörigen-und Familienkreis zu reduzieren (max. 20 Personen). Die Trauerhalle ist mit insgesamt 20 Stühlen bestuhlt, die in einem einzuhaltenden Mindestabstand von zwei Metern stehen. Es gibt keine Stehplätzefür weitere Gäste. Die Trauerhalle darf nur von objektiv gesunden Gästen betreten werden (Vermeidung der Teilnahme von Risikogruppen und älteren Gästen). Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Trauergäste in der Trauerhalle, auch nach Einnahme des Sitzplates. Das Kontaktformular ist von den Gästen der Trauergesellschaft im Voraus auszufüllen und mitzubringen. Dieses Kontaktformular wird chronologisch in Ordnern abgeheftet, aufbewahrt und dann nach Ablauf der Frist von 14 Tage vernichtet.

  • Darf ich weiterhin auf den Friedhof?

    Ja. Auch hier ist auf den Abstand von 1,50 Metern gegenüber anderen Besucher*innen zu achten.

  • Finden Gottesdienste oder Gebete statt?

    Ja, allerdings gelten auch hier das Abstandsgebot von 1,50 Metern zu anderen Personen, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz. Gemeinde- und Chorgesang sind nicht zulässig. Gesangsbeiträge von Solistinnen oder Solisten sind möglich. Der Einsatz von Instrumentalmusik ohne verstärkten Aerosolausstoß ist zulässig.

    Bei Gottesdiensten, in denen Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, müssen sich Besucher*innen vorab anmelden.

    Werden mehrere Gottesdienste in Folge abgehalten, so soll ein Zeitraum von mindestens einer Stunde zwischen Ende und Anfang des jeweiligen Gottesdienstes freigehalten werden.

  • Wo gibt es Informationen für Speyerer Unternehmen?

    Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung steht allen Unternehmen, Gastronomen und von Schließung betroffenen Gewerbetreibenden bei Rückfragen gerne telefonisch unter 06232 - 14-2280 oder - 14-2760 sowie per E-Mail zur Verfügung.

  • Darf ich den öffentlichen Nahverkehr benutzen?

    Die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist zulässig, wobei das Tragen von sogenannten Alltagsmasken oder Mund-Nase-Bedeckungen verpflichtend ist.

  • Ich nutze eine Fahrgemeinschaft, um zur Arbeit zu fahren. Darf Ich diese weiterhin nutzen?

    Ja, allerdings empfiehlt es sich die Personenzahl der Fahrgemeinschaft auf ein Minimum zu reduzieren und das Abstandsgebot soweit wie möglich einzuhalten. Ergänzend gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  • Benötige ich eine Art „Passierschein“, um zur Arbeit zu fahren?

    Solange Sie nur tagsüber (zwischen 5 und 21 Uhr) arbeiten, benötigen Sie keine Bestätigung Ihres Arbeitgebers. Sollten Sie im Schichtdienst bzw. auch nachts zwischen 21 und 5 Uhr arbeiten, sollten Sie sich wegen der geltenden Ausgangsbeschränkungen, eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers einholen, die die Anwesenheit Ihrer Person am Dienstort bescheinigt. Diese können Sie im Falle einer Kontrolle durch den Kommunalen Vollzugsdienst oder die Polizei vorzeigen.  

  • Empfiehlt es sich bargeldlos zu zahlen?

    Ja. Wenn bargeldloses Bezahlen ohne Kontakt mit Geräten nicht möglich ist, dann empfiehlt es sich im Anschluss direkt die Hände zu waschen oder sofern möglich zu desinfizieren.

  • Ich habe weitere Fragen. An wen kann Ich mich wenden?

    Das Bürgertelefon der Stadt Speyer ist von Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 10.00 bis 12.30 Uhr unter 06232 14-1312 erreichbar. Fragen können auch über die offizielle Facebook-Seite gestellt oder direkt an die zuständigen Stellen gesendet werden. Die Stadtverwaltung antwortet so schnell als möglich.

    Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

    • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche: 116 111
    • Elterntelefon: 0800 111 0550
    • Pflegetelefon: 030 2017 9131
    • Hilfetelefon für „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
    • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016
    • Krisentelefon für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige: 0800 220 330 0
  • Welche Beratungs- und Hilfsangebote bietet die Stadt für Schwangere, Eltern und Familien in Zeiten von Corona?

    Die Familienbildung und die Netzwerkkoordination Kindeswohl der Stadt Speyer haben eine Übersicht an Beratungsmöglichkeiten zusammengestellt, bei denen eine Telefon- oder Online-Beratung möglich ist. Die Übersicht finden Sie hier.

  • Ich benötige eine*n Handwerker*in. Sind Handwerksbetriebe weiterhin tätig?

    Ja. Handwerker*innen sind befugt, ihre Tätigkeit weiterhin auszuüben, sofern die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Bedeckung, Abstand, Hygiene) gewährleistet ist.

  • Haben Massagepraxen weiterhin geöffnet?

    Nein. Es dürfen ausschließlich Massagepraxen öffnen, die medizinische Massage anbieten. Nicht-medizinische Massagen wie etwa Thai-Massagen dürfen aktuell nicht angeboten werden.  

  • Haben Heilmittelpraxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie) weiterhin geöffnet?

    Ja. Heilmittelpraxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie, also medizinische Fußpflege) sind Einrichtungen des Gesundheitswesens und bleiben unter Beachtung der notwendigen hygienischen Anforderungen geöffnet.

  • Sind Blutspendetermine weiterhin erlaubt?

    Ja. Wir rufen alle gesunden Speyer*innen auf, an Blutspendeterminen teilzunehmen. Die Durchführung von Blutspenden erfolgt natürlich unter ärztlicher Aufsicht und bei Berücksichtigung höchster Hygiene- und Sicherheitsstandards. Weiterhin gilt zu beachten, dass bei einem durchschnittlichen Blutspendetermin die Besucher*innen auch nicht mit mehr Menschen in Verbindung kommen als beim Einkauf. Zudem sind die anwesenden Personen im Regelfall gesund und gehören keiner Risikogruppe an. Wer sich nicht gut fühlt oder erste Anzeichen einer Erkrankung verspürt, erscheint erst gar nicht zur Blutspende. Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sollten sich wie sonst auch erst gar nicht auf den Weg zum Blutspendetermin machen, die anwesenden Ärzt*innen lassen diese Personen nicht zur Spende zu. Das gilt auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben.

  • Kann ich am Binsfeld weiterhin angeln oder spazieren gehen?

    Ja, allerdings gilt die Kontaktbeschränkung, d.h. Sie können sich dort alleine, mit Personen des eigenen Hausstandes, oder mit Personen eines weiteren Hausstandes dort aufhalten oder angeln, sofern es insgesamt nicht mehr als zehn Personen sind. 

  • Sind die Bagger- und Badeseen in Speyer geöffnet? Kann ich am Binsfeld baden?

    Ja. Das Baden und jeglicher Individualsport in Bagger- und Badeseen ist bei Einhaltung eines Mindesabstandes im Wasser von drei Metern erlaubt. Außerhalb des Wassers gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern.

    Das Bademaxx ist seit dem 2. November 2020 geschlossen. 

  • Ich habe Verbrauchsmaterial wie einfachen Mundschutz, Desinfektionsmittel und/oder Einmalhandschuhe und möchte diese spenden. An wen kann ich mich wenden?

    Wir freuen uns, wenn Speyerer Bürger*innen etwas Gutes tun und einfachen Mundschutz, Desinfektionsmittel und/oder Einmalhandschuhe. Die Materialen werden in der Stadtverwaltung gesammelt und an Ergotherapie-, Logopädie- und Physiotherapie-Praxen weiterverteilt. Ansprechpartnerin ist Heidi Jester, die unter heidi.jester@stadt-speyer.de und 06232 14-2748 erreichbar ist und das Verbrauchsmaterial sammelt.

  • Bekomme ich weiterhin Wertstoffsäcke und wenn ja, wo?

    Ja. Wertstoffsäcke für die Bereitstellung von Verpackungsmaterialen aus Glas (grüner Sack), Plastik, Metall und Verbundstoffen (gelber Sack) sowie Papier können im SWS-Kundenzentrum in der Industriestraße 23 in der Zeit von Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 13.00 Uhr an einer kontaktlosen Übergabestation abgeholt werden. 

  • Findet der Wochenmarkt weiterhin statt?

    Ja. Die Speyerer Wochenmärkte freitags, samstags und dienstags finden jeweils von 7:00 bis 13:00 Uhr statt. Das Angebot dient der Nahversorgung der Bevölkerung und ist daher von den Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus ausgenommen. Die Stände wurden entzerrt, um den Besucher*innen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern untereinander zu ermöglichen. Der Kommunale Vollzugsdienst überprüft die Einhaltung der Hygieneregeln und die verpflichtende Mund-Nase-Bedeckung.

    Aufgrund des beschränkten Platzangebots auf dem Königsplatz findet der Samstagsmarkt seit Samstag, 25. April 2020 und bis auf Weiteres auf dem Festplatz statt. Die Verlegung ist nötig, weil nur so gewährleistet werden kann, dass sich die Kund*innen jeweils in 1,50 Metern Abstand zueinander bewegen und diesen Mindestabstand auch in den Warteschlangen einhalten können. Besucher*innen und Beschicker*innen können während der üblichen Markzeiten kostenlos auf dem Festplatz parken. Diese Regelung gilt, solange der Markt auf dem Festplatz stattfindet.

  • Wie verhält es sich mit Großveranstaltungen?

    Großveranstaltung sind weiterhin und bis mindestens 10. Januar 2021 untersagt.

  • Wo darf Sport gemacht werden? Können Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport bzw. im Profi- und Spitzensport stattfinden?

    Die sportliche Betätigung im Freien - außer Mannschafts- und Kontaktsport - ist im öffentlichen Raum nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, erlaubt. Fitnessstudios und Hallen sind geschlossen.

    Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport sind untersagt.

    Seit dem 20. Dezember 2020 sind öffentliche und private Sportstätten auch für den Profi- und Spitzensport geschlossen.

  • Darf in Fitnessstudios Einzelunterricht stattfinden?

    Fitnessstudios sind geschlossen. Einzelunterricht, also Personal Training, ist im Freien zulässig.

  • Ist Rehasport erlaubt?

    Ja, Rehasport gehört zur medizinischen Versorgung und ist – wenn er medizinisch notwendig ist - grundsätzlich erlaubt. Es gilt die Kontaktbeschränkung. Gruppenangebote sind verboten.

  • Können Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse stattfinden?

    Ja, Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse gehören zur medizinischen Versorgung und sind deshalb gestattet. Es gilt die Kontaktbeschränkung. Gruppenangebote sind verboten.

  • Sind Spielplätze geöffnet? Ist die alla-hopp-Anlage geöffnet?

    Ja, Spielplätze und die alla-hopp-Anlage sind unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern geöffnet. Für die anwesenden Erwachsenen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 

  • Dürfen Chöre und Musikvereine proben und/oder auftreten?

    Nein, das ist aufgrund des erhöhten Aerosolausstoßes untersagt.

  • Wie muss Ich mich verhalten, wenn ich aus dem Ausland nach Deutschland einreise? Welche Quarantänereglungen gibt es für Reisende und Reiserückkehrer*innen?

    In Rheinland-Pfalz gilt eine Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Risikogebieten im Ausland. Personen, die aus einer Risikoregion nach Rheinland-Pfalz einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in eine 10-tägige Quarantäne zu begeben, beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome. Außerdem besteht bis zum 15. Dezember 2020 die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Quarantänepflicht gilt nicht für Personen auf der Durchreise.

    Weitere Informationen liefern die FAQs des Landes Rheinland-Pfalz zum Thema Reiserückkehrer*innen. Diese finden Sie hier.


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