FAQs zum Coronavirus - Häufig gestellte Fragen


Eine Tafel mit der Aufschrift "FAQ"


Liebe Speyer*innen,

aufgrund der vielen Anfragen, die uns täglich zum Thema Coronavirus erreichen, haben wir ein FAQ, eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen, erstellt. Diese hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird regelmäßig aktualisiert. Zu beachten gilt zudem, dass Änderungen vorbehalten sind.

Ziel der Maßnahmen zur Kontaktreduzierung ist die Eindämmung des Coronavirus und das Absenken der Infiziertenzahlen. Soziale Kontakte sind deshalb auf ein Minimum bzw. auf das Nötigste zu reduzieren. Die Kontaktreduzierung dient sowohl dem Schutz anderer als auch dem Selbstschutz – je weniger Kontakt Sie zu anderen Menschen haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich anstecken und desto geringer ist die Anzahl derer, die Sie anstecken könnten, sollten Sie infiziert sein.

Stand: 26. März 2021 (18. CoBeLVO und aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Speyer)

  • Welche ist die aktuell gültige Landesverordnung? Welche wichtigen Änderungen gibt es?

    Die aktuelle gültig Landesverordnung ist die Achtzehnte Corona-Bekämpfungsverordnung (18. CoBeLVO), die vom 20. März 2021 bis einschließlich 11. April 2021 gilt.

    Alle Informationen zum Coronavirus, die gültigen Rechtsgrundlagen des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Antworten auf die wichtigsten Fragen in den FAQs gibt es auf der Homepage des Landes unter Startseite rlp.de

  • Welche Allgemeinverfügung in der Stadt Speyer ist aktuell gültig? Welche Regelungen gibt es?

    Aufgrund eines 7-Tage-Inzidenzwert von über 100 an dreiaufeinander folgenden Tagen in Speyer müssen nach Beschluss des Landes Rheinland-Pfalz weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ergriffen werden.
    Die Stadt erlässt daher nach Einvernehmen des Landes eine Allgemeinverfügung, die am Freitag, 26. März 2021 in Kraft tritt und bis zum Ablauf des 5. April 2021 gilt. 

    Gibt es eine Kontaktbeschränkung?

    Ja, der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstands gestattet. Kinder beider Hausstände bis einschließlich sechs Jahre werden nicht eingerechnet.

    Gibt es eine Ausgangssperre?
    Ja, es gilt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr.
    Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft ist in dieser Zeit untersagt.
    Ausnahmen von dieser Regelung gelten nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes wie die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, (akute) medizinische oder tierärztliche Versorgungsleistungen oder der Besuch des Partners oder der Partnerin (siehe Allgemeinverfügung der Stadt Speyer).

    Müssen auch Verkaufsstätten ab 21 Uhr geschlossen sein?
    Ja.

    Dürfen Tankstellen, Kioske, Einzelhandelsgeschäfte oder Supermärkte in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr Alkohol verkaufen?
    Nein. 

    Wie sieht es aus mit Lieferdiensten zwischen 21 und 5 Uhr?
    Bestelltes Essen darf in dieser Zeit nicht abgeholt werden, der Lieferdienst vor die Haustür ist aber weiterhin erlaubt.

    Sind gewerbliche Einrichtungen geöffnet?
    Nein
    , gewerbliche Einrichtungen sind geschlossen und können nur öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben worden sind. Dabei haben ausschließlich Angehörige eines Hausstandes zeitgleich Zutritt. 

    Ist spontanes Termin-Shopping noch möglich?
    Nein.

    Sind Abhol-, Liefer-, und Bringdienste sind nach vorheriger Bestellung weiter zulässig?
    Ja.

    Müssen die Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben  und -baumärkten o.Ä. schließen?
    Nein.

    Wie sieht es aus mit Kosmetikstudios, Wellnessmassagesalons, Tattoo- oder Piercing-Studios?
    Diese und ähnliche Betriebe, die nicht medizinischen und hygienischen Gründen dienen, müssen schließen, da das Abstandsgebot gemäß 18. CoBeLVO nicht eingehalten werden kann.

    Sind gastronomische Einrichtungen sind auch im Außenbereich zu schließen?
    Ja.

    Müssen Museen, Ausstellungen und Galerien schließen?
    Ja.

    Sind die Außenbereiche von Zoos, botanischen Gärten o.Ä. geöffnet?
    Ja, sie sind abweichend von der 18. CoBeLVO lediglich für den Publikumsverkehr geöffnet, wobei eine Vorausbuchungspflicht gilt.

    Ist der Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur noch möglich?
    Nein.

    Wie sieht es aus mit Amateur- und Freizeitsport?
    Die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ausschließlich im Freien und maximal zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands und mit dem geltenden Abstandsgebot zulässig. Mannschaftssport und Kontaktsportarten sind damit untersagt.

  • Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung  Pflicht?

    Ja, seit Montag, 27. April 2020 gilt in Rheinland-Pfalz die Verpflichtung, beim Einkaufen in allen Supermärkten und Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie auf Wochenmärkten und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Mit der 15. CoBeLVO  wurde eine erweiterte Maskenpflicht beschlossen, gemäß welcher das Tragen von medizinischen Masken in Geschäften sowie öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend ist. In Rheinland-Pfalz gilt die erweiterte Maskenpflicht unter anderem in Ämtern, Behörden, Verwaltungen und ähnlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr, in gewerblichen Einrichtungen wie Einzelhandel für Lebensmittel, Drogeriemärkten, Tankstellen, Banken und Sparkassen und ähnlichem, an Haltestellen, Bahnsteigen oder Einrichtungen der Fluggastabfertigung, bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen sowie bei zugelassenen Angeboten von Fahrschulen. Unter medizinischen Masken sind sogenannte OP-Masken oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 zu verstehen. 

    Die Verpflichtung gilt grundsätzlich für Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Besucher*innen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres und Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen. Ausnahmen bestehen ebenso für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Geschäften, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, beispielsweise ein sogenannter Spuckschutz, vorhanden sind.

    Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Speyer regelt, dass im Innenstadtbereich zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr im Bereich folgender öffentlicher Straßen und Plätze eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist:
    Maximilianstraße einschließlich Domplatz, Geschirrplätzel und Postplatz, Gilgenstraße vom Postplatz bis zur Schützenstraße/Bartolomäus-Weltz-Platz, Korngasse sowiefolgende Seitenstraßen: Karmeliterstraße bis Ecke Große Gailergasse, Schulplätzel, Roßmarktstraße bis Ende Hellergasse, Antoniengasse, Karlsgasse, Heydenreichstraße bis Ecke Kutschergasse/Hellergasse, Kutschergasse, Rosengasse, Kleine Sämergasse, Kopfgäßchen, Schlitzergasse, Schustergasse, Schulergasse, Königsplatz, Grasgasse, Flachsgasse, Schrannengasse, Salzgasse, Bechergasse, Wormser Gäßchen, Ledergäßchen, Krautgäßchen, Eichgäßchen, Predigergasse, Kornmarkt, Neugasse, Wormser Straße zwischen Maximilianstraße und Willy-Brandt-Platz, Gutenbergstraße, Luzerngasse, Löffelgasse,Löffelgassenparkplatz. Dies gilt auch für denBerliner Platzin Speyer-West.

    Seit Montag, 2. November 2020 besteht an weiterführenden Schulen außerdem die Verpflichtung, während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 

    Durch die Masken wird die Weiterverbreitung von Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, eingeschränkt. Das Tragen einer Schutzmaske darf aber keinesfalls dazu führen, dass die bekannten Abstands-und Hygieneregeln nicht mehr eingehalten werden.

    Die Stadtverwaltung Speyer weist darauf hin, dass Kontrollen unangekündigt durch den Kommunalen Vollzugsdienst erfolgen.

  • Was sind medizinische Gesichtsmasken und Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken?

    Medizinische Gesichtsmasken sind Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie verfügen über ein CE-Kennzeichen als Medizinprodukt auf der Verpackung. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, sind rechteckig mit Faltenwurf und auf der Vorderseite (Außenseite) meist grün oder blau. Die Rückseite (Innenseite) ist weiß. Sie haben Ohrschlaufen und Nasenbügel aus Draht oder Metallstreifen. Medizinische Gesichtsmasken wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor Tröpfchen und in geringem Maße auch vor Aerosolen.

    FFP-Masken (FFP steht für „Filtering Facepiece“) schützen vor allem den/die Maskenträger/in vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. FFP2-Masken haben eine Filterleistung von mind. 94%. Sie müssen dicht am Gesicht sitzen, um ihre Filterleistung entfalten zu können. FFP2-Masken haben eine CE-Kennzeichnung mit einer Nummer auf der Verpackung oder auf dem Produkt. Außerdem können sie eine PSA-Kennzeichnung haben.

  • Gilt in Speyer eine Ausgangsbeschränkung?

    Ja, zum 26. März 2021 ist die Allgemeinverfügung der Stadt Speyer, die eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr des Folgetags geregelt hat, in Kraft getreten. Die Allgemeinverfügung wurde aufgrund der 18. CoBeLVO erlassen, da der 7-Tage-Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 lag.

  • Findet weiterhin Präsenzunterricht in der Schule statt?

    Ja, seit 15. März befinden sich wieder alle Klassen- und Jahrgangsstufen im Präsenzunterricht - je nach den individuellen räumlichen Voraussetzungen ggf. im Wechselmodell.

    Es findet eine Notbetreuung statt.

  • Gibt es eine Begrenzung der Öffnungszeiten von Verkaufsstätten?

    Nein, die Begrenzung ist mit der Allgemeinverfügung mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft getreten. 

  • Gibt es ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum?

    Ja, im öffentlichen Raum gilt ein Alkoholkonsumverbot. 

  • Darf ich meine Angehörigen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen besuchen?

    Jede Bewohnerin und jeder Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen darf täglich eine Besucherin oder einen Besucher oder zwei Besucherinnen oder Besucher desselben Hausstandes empfangen. Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder von Wohnangeboten über Tag und Nacht für minderjährige Menschen mit Behinderungen dürfen täglich zwei Besucherinnen und Besucher empfangen. Es gibt keine zeitliche Begrenzung der Besuche. Der Besuch soll in der Regel nur durch Angehörige oder durch sonst nahestehende Personen erfolgen.

    In allen Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen müssen sowohl Mitarbeiter*innen als auch Besucher*innen während des kompletten Aufenthalts eine medizinische Maske tragen.

    Darüber hinaus sind die Betreiber beziehungsweise Leitungen aller genannten Einrichtungen verpflichtet, die in den Einrichtungen tätigen Personen sowie Besucher*innen im Hinblick auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine Erkrankung an COVID-19 mittels PoCAntigen-Test zu untersuchen. Für Speyerer*innen und Personen, die ihre Angehörigen in einer stationären Pflegeeinrichtung in Speyer besuchen möchten, bietet die Stadt Speyer in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Bundeswehr zu folgenden Zeiten ein Schnelltestangebot in den Räumlichkeiten der Jugendförderung (Seekatzstraße 5) an:

    Jeden Dienstag, 17 bis 19 Uhr 
    Jeden Mittwoch, 18 bis 20 Uhr 
    Jeden Donnerstag, 17 bis 19 Uhr
    Jeden Samstag, 11 bis 15 Uhr 

    Für den Zeitraum 1. Februar bis 26. März 2021 unterstützt die Bundeswehr ausschließlich für Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen und testet diese Personen montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung ist für diese Zeiten nicht notwendig.

    Weiterhin bieten derzeit vier Speyerer Apotheken kostenlose Schnelltests an:
    Sonnen-Apotheke, Maximilianstraße 40, 06232-75906
    Apotheke am Bahnhof, Bahnhofstraße 49, 06232-73132
    Erlich-Apotheke, Fünfkirchener Weg 3, 06232-36633
    Ludwig-Apotheke, Ludwigstraße 31, 06232 72172

    Alle aktuellen Informationen über Aufnahmen, Besuchs- und Ausgangsrechte sowie Testungen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe bietet die Homepage des Landes Rheinland-Pfalz unter Rechtsgrundlagen rlp.de und in den FAQs FAQs rlp.de

  • Wo bekomme ich einen PoC-Antigentest (sog. Schnelltest)?

    Gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Speyer bietet die Stadt Speyer bereits seit Jahresbeginn ein dauerhaftes Schnelltestangebot für asymptomatische Privatpersonen sowie für bestimmte, definierte Personengruppen in den Räumlichkeiten der Jugendförderung, Seekatzstraße 5, an. Achtung: der Zugang zum Gebäude muss über die Roland-Berst-Straße erfolgen.

    Seit dem 1. März 2021 können sich alle Bundesbürger*innen im städtischen Schnelltestzentrum in der Jufö kostenlos zu folgenden Terminen testen lassen:
    Jeden Dienstag, 17 bis 19 Uhr 
    Jeden Mittwoch, 18 bis 20 Uhr 
    Jeden Donnerstag, 17 bis 19 Uhr
    Jeden Samstag, 11 bis 15 Uhr 

    Für den Zeitraum 1. Februar bis 26. März 2021 unterstützt die Bundeswehr ausschließlich für Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen und testet diese Personen montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung ist für diese Zeiten nicht notwendig.

    Die Tests sind kostenlos - eine Spendenbox für den ASB steht bereit. Termine können online unter www.termine-reservieren.de/termine/speyer/ vereinbart werden. Die Online-Terminbestätigung ist auszudrucken und entsprechend vorzulegen. Für alle Personen, die keinen Zugriff auf das Internet haben, ist eine Terminvereinbarung auch telefonisch unter 06232-6959967 montags bis freitags zwischen 12 und 14 Uhr möglich ist.

    Weiterhin bieten derzeit vier Speyerer Apotheken kostenlose Schnelltests an:
    Sonnen-Apotheke, Maximilianstraße 40, 06232-75906
    Apotheke am Bahnhof, Bahnhofstraße 49, 06232-73132
    Erlich-Apotheke, Fünfkirchener Weg 3, 06232-36633
    Ludwig-Apotheke, Ludwigstraße 31, 06232 72172

    Das Schnelltestangebot richtet sich nicht an symptomatische Personen und Personen der Kontaktkategorie I. Diese müssen einen PCR-Test im Testzentrum in der Halle 101 durchführen lassen, s.o. Weitere Informationen zum Schnelltestangebot des Landes Rheinland-Pfalz gibt es auf www.corona.rlp.de/testen.

  • Wie funktioniert ein PoC-Antigentest?

    Verwendet wird der SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test von Roche. Er wird von medizinischem oder rettungsdienstlichem Fachpersonal per Rachenabstrich durchgeführt. Die Auswertung dauert etwa 15 Minuten.

    Der Antigentest funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie ein Schwangerschaftstest. Dazu wird eine Probe von einem Rachenabstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen. Für ein validiertes Ergebnis muss sich die Testlinie bilden. Das Ergebnis ist positiv, sobald sich die Testlinie "T" färbt. Ein negatives Ergebnis liegt vor, sofern sich bei Testlinie "T" keine Linie ausbildet.

    Bei einem positivem Testergebnis ist bei der betroffenen Person ein PCR-Test erforderlich und sie muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ein negatives Ergebnis nicht davon befreit, sich in den Einrichtungen mit FFP2-Masken aufzuhalten sowie die AHA-Regeln einzuhalten. Diese gelten weiterhin und sind unabdingbar, wenn es darum geht, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

  • Welche Quarantäne-Regelungen gelten aktuell in Rheinland-Pfalz?

    Seit dem 12. Februar 2021 gilt eine neue Verordnung, die die Absonderung von mit dem Coronavirus Infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen regelt. Die konsolidierte Fassung vom 13 Februar 2021 tritt mit Ablauf des 11. April 2021 außer Kraft.

    Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind sofort und ohne weitere Anordnung selbstständig in häusliche Quarantäne begeben. Das gilt auch für Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

    Gemäß der geänderten Absonderungsverordnung dauert die Quarantäne nun stets mindestens 14 Tage.
    Neu ist, dass Kontaktpersonen der Kategorie I sowie Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person einen PCR-Test vornehmen lassen müssen, sobald sie von der Infektion der Kontaktperson erfahren haben.

    Personen, für die nach den Bestimmungen dieser Verordnung eine Pflicht zur Absonderung
    bestand, ist von dem zuständigen Gesundheitsamt eine Bescheinigung auszustellen, aus
    der die Pflicht zur Absonderung und die tatsächliche Absonderungsdauer hervorgeht.

    Alle Regelungen auf einen Blick:

    Symptomatische Personen ohne Kategorie I-Kontakt haben sich gemäß der Landesverordnung unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Sind die Testkriterien des Robert Koch Institutes erfüllt, ist ein PCR-Test durchführen zu lassen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses muss die häusliche Quarantäne eingehalten werden. Bei einem positiven Testergebnis endet die Quarantäne 48 Stunden nach Eintritt der völligen Symptomfreiheit, frühestens aber 14 Tage nach Testdatum.

    Asymptomatische Personen ohne Kategorie I-Kontakt aber mit positivem Schnelltest haben sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Ein PCR-Test zur Bestätigung oder Entkräftung des Testergebnisses ist angezeigt. Bei einem positiven Testergebnis sind die weiteren Abläufe identisch zu den bereits beschriebenen. Ein negatives PCR-Ergebnis beendet die Quarantäne sofort.

    Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, unabhängig davon, ob sie selbst Symptome haben. Neu ist hier die Verpflichtung, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Bei positivem Testergebnis endet die Quarantäne 48 Stunden nach Eintritt der völligen Symptomfreiheit, frühestens aber 14 Tage nach Testdatum. Auch bei einem negativen Testergebnis bleibt die Kontaktperson für 14 Tage nach Testdatum in Quarantäne. Sollten bei bislang asymptomatischen Personen in dieser Zeit Krankheitssymptome auftreten, ist ein zweiter PCR-Test angezeigt.

    Für Personen, die über die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ gemeldet bekommen und Symptome haben, ist ein PCR-Abstrich indiziert. Für sie gilt häusliche Quarantäne bis zum Nachweis eines negativen Testergebnisses. Danach ist für 14 Tage strenge Kontaktreduktion und die stringente Beachtung der AHA-Regeln für 14 Tage ab der letzten Risikobegegnung erforderlich. Bei positivem Testergebnis endet die Quarantäne analog 48 Stunden nach Eintritt der völligen Symptomfreiheit, frühestens aber nach 14 Tage nach Testdatum.

    Für Personen, die über die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ gemeldet bekommen und keine Symptome haben, ist ein PCR-Abstrich dann empfohlen, wenn am Tag des Risikokontakts enge Kontakte stattgefunden haben, wenn die Person beruflich oder privat Kontakt zur Risikogruppe hat oder wenn sie in einer Kita, Schule oder einer anderen Gemeinschaftseinrichtung arbeitet. Auch in diesem Fall sollte für 14 Tage streng alle Kontakte reduziert und die AHA-Regeln eingehalten werden.

    Beim Nachweis von Virus-Mutanten ist zur Beendigung der Quarantäne 48 Stunden nach Eintritt der Symptomfreiheit grundsätzlich ein negativer PCR-Test erforderlich. Möglich ist dieser frühestens am 11. Tag nach Testdatum. Sollte dieser Kontrolltest positiv ausfallen, verlängert sich die Quarantäne um weitere sieben Tage, beginnend mit dem Tag nach Vornahme der Kontrolltestung, frühestens jedoch beginnend mit dem 15. Tag der Absonderung. Nach Ablauf dieser Zeit ist keine weitere Testung erforderlich.

    Reiserückkehrer*innen aus Risikogebieten müssen sich über www.einreiseanmeldung.de  registrieren und sich für zehn Tage oder bis zur Aufhebung der Quarantäne durch das Ordnungsamt häuslich absondern. Ein PCR-Test ist 48 Stunden vor oder nach der Einreise aus Hochinzidenzgebieten oder Virusvarianten-Gebieten verpflichtend.

    Das Corona-Testzentrum in der Halle 101 führt nach wie vor PCR-Tests durch. Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Diese kann von montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 06232 – 133 100 erfolgen.

    Weitere Informationen zu den Quarantäneregeln sowie Einreiseregelungen können auf der Website des Landes Rheinland-Pfalz unter  https://corona.rlp.de/de/themen/einreise-aus-risikogebieten-quarantaeneregeln-und-mehr/ nachgelesen werden.

  • Wie lange dauert die Quarantäne nach der neuen Absonderungsverordnung vom 12.2.2021?

    Gemäß der geänderten Absonderungsverordnung dauert die Quarantäne nun stets mindestens 14 Tage.

  • Ich bin Kontaktperson I oder Hausstandsangehörige*r einer positiv getesteten Person - muss ich nun einen PCR-Test machen lassen?

    Ja, ein unverzüglicher PCR-Test ist Pflicht, sobald es Kenntnis von der Infektion der Kontaktperson gibt.

  • Welche Quarantäne-Regelungen gelten beim Nachweis von Virus-Mutanten?

    Beim Nachweis von Virus-Mutanten ist zur Beendigung der Quarantäne 48 Stunden nach Eintritt der Symptomfreiheit grundsätzlich ein negativer PCR-Test erforderlich. Möglich ist dieser frühestens am 11. Tag nach Testdatum. Sollte dieser Kontrolltest positiv ausfallen, verlängert sich die Quarantäne um weitere sieben Tage, beginnend mit dem Tag nach Vornahme der Kontrolltestung, frühestens jedoch beginnend mit dem 15. Tag der Absonderung. Nach Ablauf dieser Zeit ist keine weitere Testung erforderlich.

  • Welche Quarantäne-Regelungen gelten bei einer Meldung über die Corona-Warn-App?

    Für Personen, die über die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ gemeldet bekommen und Symptome haben, ist ein PCR-Abstrich indiziert. Für sie gilt häusliche Quarantäne bis zum Nachweis eines negativen Testergebnisses. Danach ist für 14 Tage strenge Kontaktreduktion und die stringente Beachtung der AHA-Regeln für 14 Tage ab der letzten Risikobegegnung erforderlich. Bei positivem Testergebnis endet die Quarantäne analog 48 Stunden nach Eintritt der völligen Symptomfreiheit, frühestens aber nach 14 Tage nach Testdatum.

    Für Personen, die über die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ gemeldet bekommen und keine Symptome haben, ist ein PCR-Abstrich dann empfohlen, wenn am Tag des Risikokontakts enge Kontakte stattgefunden haben, wenn die Person beruflich oder privat Kontakt zur Risikogruppe hat oder wenn sie in einer Kita, Schule oder einer anderen Gemeinschaftseinrichtung arbeitet. Auch in diesem Fall sollte für 14 Tage streng alle Kontakte reduziert und die AHA-Regeln eingehalten werden.

  • Was ist bezüglich der Quarantäne-Regelungen als "Absonderungsort" zu verstehen?

    Die Absonderung hat in der Regel in einer Wohnung zu erfolgen. Der abgesonderten Person ist es während der Zeit der Absonderung nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, zu empfangen und den Absonderungsort ohne ausdrücklicher Zustimmung des zuständigen Gesundheits­amtes zu verlassen.

    Diese Regelung gilt nicht, sofern ein Verlassen oder Betreten des Absonderungsortes zum
    Schutz von Leben und Gesundheit, wie insbesondere bei medizinischen Notfällen oder
    dringenden Arztbesuchen, oder aus anderen gewichtigen Gründen zwingend erforderlich ist.

    Im Übrigen wird auf die Verhaltensregeln im Hinweisblatt des Robert Koch-Instituts
    „Häusliche Isolierung bei bestätigter Covid 19-Infektion“ hingewiesen https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/haeusl-Isolierung.html

  • Darf ich das Haus noch verlassen?

    Ja, allerdings ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit Personen meines Hausstandes oder mit Personen eines weiteren Hausstandes erlaubt, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind. Dabei werden Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt. Auch nicht in einem gemeinsamen Haushalt lebende Paare zählen als ein Hausstand. Dabei ist darauf zu achten, dass zu allen anderen Personen der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird.

  • Darf ich noch Fahrrad fahren, joggen/spazieren oder mit dem Hund Gassi gehen? 

    Ja, allerdings nur alleine, mit Personen meines Hausstandes oder mit Personen eines weiteren Hausstandes erlaubt, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind. Dabei werden Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt. Dabei ist darauf zu achten, dass zu allen anderen Personen der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird.

  • Wie sieht es mit dem Umgangsrecht bei getrennt lebenden Eltern aus? Darf ich mein Kind, das nicht im eigenen Haushalt lebt, weiterhin sehen?

    Ja. Trennungskinder und ihre Eltern, die das sogenannte Wechselmodel leben, die Kinder also räumlich und zeitlich abwechselnd bei beiden Elternteilen zuhause sind, können weiterhin ihre gewohnten Abläufe beibehalten. Dazu gehören etwa die Fahrten und Wege mit ihren Kindern zur Wohnung des anderen Elternteils. Weiterhin möglich sind auch Kontakte des getrennt lebenden Elternteils zu seinen Kindern. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die Hygienevorschriften.

  • Welche Strafen gibt es bei Nichteinhaltung der kontaktreduzierenden Maßnahmen?

    Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) in Verbindung mit der Fünfzehnten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sind mit Bußgeld bis zu 25.000 Euro zu belegen. Eine Straftat kommt unter anderem in Betracht,  wenn die Krankheit durch die Tat verbreitet wurde oder gegen „Ansammlungsverbote“ verstoßen wird. Bei  geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann die Verwaltungsbehörde den Betroffenen verwarnen und ein Verwarngeld bis zu 55 Euro erheben. Die Auslegungshinweise für die Bemessung der Geldbuße gibt es hier.

  • Sind Abhol- und Lieferdienst von Einzeländler*innen, Cafés und Restaurant erlaubt?

    Ja, Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie der Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf nach vorheriger Bestellung sind prinzipiell erlaubt.

    Für Abhol- und Lieferdienste gelten die bekannten Auflagen, wonach der Abstand von 1,50 Metern zwischen den Kund*innen sichergestellt werden muss und keine Ansammlungen vor dem Restaurant stattfinden dürfen.

  • Sind Kantinen und Mensen geöffnet?

    Ja, Kantinen und Mensen, die der Versorgung der eigenen Einrichtung dienen, sind geöffnet. Der Verzehr vor Ort ist nur zulässig, wenn die Arbeitsabläufe oder die räumliche Situation dies erfordern. Abhol-, Liefer- und Bringdienste sind erlaubt. Es gelten das Abstandsgebot, die Pflicht zur Kontakterfassung und die Maskenpflicht, die nur am Platz entfällt.

  • Ist Straßenmusik weiterhin erlaubt?

    Aktuell sind die Darbietungen von Musiker*innen auf Straßen und Plätzen noch nicht gestattet. Grund dafür ist, dass Straßenmusik von seiner Natur her dazu animiert, stehenzubleiben und zuzuhören. Dadurch können sich leicht Menschenansammlungen bilden. Das widerspricht allerdings der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung, wonach jede Person angehalten ist, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, zu denen nähere oder längere Kontakte bestehen, möglichst konstant zu lassen. Des Weiteren gilt das Abstandsgebot von 1,50 Metern, bei Tätigkeiten mit erhöhtem Aerosolausstoß, wie z.B. Singen und Blasmusik, sogar drei Meter. Von allen Zuschauer*innen wären zudem die Kontaktdaten zu erfassen. Dies wäre für den Straßenmusiker faktisch unmöglich einzuhalten bzw. dauerhaft zu kontrollieren, weswegen diese Tätigkeit derzeit nicht erlaubt werden kann.

  • Wieso stimmen die Fallzahlen für die Stadt Speyer nicht mit den Fallzahlen auf den Seiten des Landes bzw. dem Robert Koch-Institut überein?

    Die Stadtverwaltung erhält jeden Nachmittag die aktuellen Zahlen vom Landesuntersuchungsamt. Entsprechend dieser Meldung werden die Zahlen auf www.speyer.de/corona aktualisiert. Es kann durchaus sein, dass die Meldungen zum Robert Koch-Institut etwas länger dauern und zeitverzögert eingetragen werden.

    Die Stadtverwaltung muss nach Meldung die entsprechenden Quarantäneverfügungen für die infizierten Personen und, je nach Einschätzung des Gesundheitsamtes, für bestimmte Kontaktpersonen ausfertigen und förmlich zustellen.

  • Ich habe Angst mich infiziert zu haben. Wie soll ich vorgehen?

    Bürger*innen, die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wenden sich bitte telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin oder an die 116 117. Zudem hat das Land Rheinland-Pfalz eine zentrale Telefon-Hotline für Personen eingerichtet, die vermuten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Die Nummer lautet 0800 - 99 00 400.

    Soll eine TEstung auf das Coronavirus vorgenommen werden, lesen Sie bitte den nachfolgenden Punkt.

  • Corona-Testzentrum Speyer – wer wird getestet? Ist es aktuell geöffnet?

    Das Testzentrum in der Halle 101, das seit 1. November 2020 durch das St. Vincentius-Krankenhaus betrieben wird, ist montags, dienstags, mittwochs und freitags jeweils zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Personen aus dem Einzugsgebiet Speyer, die von der Nationalen Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit erfasst werden, können sich dort auf SARS-CoV-2 testen lassen.

    Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Diese kann von montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 0 62 32 – 133 100 erfolgen.

    Wer kann sich testen lassen?
    Folgende Personen nach vorheriger Terminvereinbarung:
    • Kontaktpersonen von Patienten mit durch einen Abstrich bestätigten Infektion mit COVID-19 (= SARS-CoV-2 oder Corona-Virus)
    Voraussetzung: Kontakt fand nicht mehr als 10 Tage nach dem Testergebnis statt
    • Kontaktpersonen mit Info über die Corona Warn-App
    • Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland (nicht im Inland!) in den letzten 10 Tagen
    Voraussetzung: Beleg über Ort und Zeitpunkt der Reise
    • Testungen auf Anordnung des Gesundheitsamtes
    • Selbstzahler (Kosten etwa 130 €)
    • Patienten mit Krankheitssymptomen sollen ihren Hausarzt anrufen, der entscheidet ob und wo der Abstrich durchgeführt wird; wenn Hausarzt nicht erreichbar, Terminvereinbarung über Hotline


    Was kostet der Test?

    Der Test ist für Personen, die von der Nationalen Teststrategie des Bundesministeriums für Gesundheit erfasst werden, kostenlos.

    Wie erhalte ich mein Testergebnis?
    Personen, die im Corona-Testzentrum getestet wurden, können ihr Testergebnis in der Regel innerhalb von 36 bis 48 Stunden elektronisch einsehen. Im Falle eines positiven Testergebnisses werden sie zusätzlich telefonisch informiert. Außerdem meldet sich dann auch das zuständige Gesundheitsamt.

    Die Stadt Speyer selbst hat aus datenschutzrechtlichen Gründen keinen Zugriff auf die Testergebnisse.

    Was gilt als ausländisches Risikogebiet?
    Als ausländische Risikogebiete gelten Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 besteht. Für Reiserückkehrer*innen besteht eine Quarantäneverpflichtung.

    Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat. Veröffentlicht wird die entsprechende Auflistung durch das Robert Koch Institut.

    Der tägliche Lagebericht des Robert Koch Instituts kann unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html abgerufen werden.

    Was sollten symptomatische Personen tun, die weder eine*n Hausarzt/Hausärztin noch eine der Hotlines erreichen?
    Wenn nur leichte Symptome vorhanden sind, sollten Betroffene sich selbst isolieren, d.h. zu Hause bleiben und Kontakte meiden. Falls diese unvermeidlich sind, sollten die AHA-Regeln eingehalten werden (Abstand von mindestens 1,5 Metern - Hygieneregeln beachten - Alltagsmasken tragen). Sollten die Beschwerden zunehmen, sollte zunächst nochmals versucht werden, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen (z.B. Atemnot) ist umgehend der Notruf 112 zu kontaktieren.

    Werden Schnelltests, Antigen- oder Antikörpertests angeboten?
    Nein, im Testzentrum werden ausschließlich PCR-Tests mit Labordiagnostik angeboten.

  • Kann ich privat noch Besuch empfangen und z.B. eine Familienfeier ausrichten?

    Privatfeierlichkeiten, wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, außerhalb des privaten Raumes sind untersagt und können im Moment nicht stattfinden. Auch für den privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, auf Feierlichkeiten zu verzichten und sich auch zuhause nur mit einem weiteren Hausstand und maximal zehn Personen zu treffen. Auf nicht unbedingt notwendige Besuche - auch von Verwandten - sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. 

  • Ich ziehe in den kommenden Tagen bzw. Wochen um. Was muss ich beachten?

    Auch im Falle eines Umzugs gilt die Kontaktbeschränkung. Demnach sollten nur Personen des eigenen sowie Personen eines weiteren Hausstandes beim Umzug helfen, insgesamt aber nicht mehr als fünf Personen. Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern untereinander sollte geachtet bzw. im Zweifel eine Maske getragen werden.  

  • Darf ich noch Immobilien besichtigen?

    Ja, Besichtigungstermine sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygienerichtlinien sowie der Kontaktbeschränkungen erlaubt.

  • Ich gehöre zur Risikogruppe. Wo kann ich eine Übersicht für Hilfsangebote finden?

    Das Seniorenbüro Speyer ist für alle Senior*innen, die Hilfe benötigen, erreichbar unter 06232-14-2661 sowie per E-Mail unter seniorenhilfe@stadt-speyer.de. Weitere Informationen finden sie hier.

  • Wie ist die Regelung bei Hochzeiten und Trauerfeiern in Speyer?

    Hochzeiten bzw. standesamtliche Trauungen und Trauerfeiern bzw. Beerdigungen sind nach wie vor möglich. Allerdings ist auch hier auf den Abstand von 1,50 Meter zu achten.

    Hochzeiten:
    Die Gästezahl ist auf den engsten Angehörigen- und Familienkreis zu reduzieren. Teilnehmen dürfen:

    • Eltern, Kinder und Geschwister des Brautpaares sowie deren Partner
    • bis zu zwei Trauzeugen
    • Personen eines anderen Hausstandes

    Die Gesamtpersonenzahl von 12 (inkl. Standesbeamter/in und dem Brautpaar) darf nicht überschritten werden. Es gilt für alle Anwesenden mit Ausnahme der Eheschließenden die Maskenpflicht. 

    Ein Fotograf aus einem anderen Hausstand ist zugelassen, wenn damit die Personenzahl von 12 im Trausaal nicht überschritten wird. Es gibt keine Stehplätze im Trausaal für weitere Gäste. Diese Regelung gilt für Termine von Montag bis Samstag.

    Es dürfen weder im Trausaal, den Nebenraum, dem Rathauskomplex und auch nicht im Freien (Rathausinnenhof, Maximilianstraße, Trauturm, Adenauerpark usw.) Sektempfänge oder sonstige Feierlichkeiten stattfinden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Interesse aller kürzere Zeremonien, ohne Livemusik und Gesang, für Sie gestalten werden. Umbuchungen, Änderungen oder Stornierungen des Trautermins sind kurzfristig digital möglich.

    Trauerfeiern:
    Die Gästezahl ist auf den engsten Angehörigen-und Familienkreis zu reduzieren (max. 20 Personen). Die Trauerhalle ist mit insgesamt 20 Stühlen bestuhlt, die in einem einzuhaltenden Mindestabstand von zwei Metern stehen. Es gibt keine Stehplätzefür weitere Gäste. Die Trauerhalle darf nur von objektiv gesunden Gästen betreten werden (Vermeidung der Teilnahme von Risikogruppen und älteren Gästen). Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Trauergäste in der Trauerhalle, auch nach Einnahme des Sitzplates. Das Kontaktformular ist von den Gästen der Trauergesellschaft im Voraus auszufüllen und mitzubringen. Dieses Kontaktformular wird chronologisch in Ordnern abgeheftet, aufbewahrt und dann nach Ablauf der Frist von 14 Tage vernichtet.

  • Darf ich weiterhin auf den Friedhof?

    Ja. Auch hier ist auf den Abstand von 1,50 Metern gegenüber anderen Besucher*innen zu achten.

  • Finden Gottesdienste oder Gebete statt?

    Ja, es gelten das Abstandsgebot und auch am Platz die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. (Weitere Informationen finden Sie unter „Maskenpflicht“). Gemeinde- und Chorgesang sind nicht zulässig. Gesangsbeiträge von Solistinnen oder Solisten sind möglich. Der Einsatz von Instrumentalmusik ohne verstärkten Aerosolausstoß ist zulässig.

    Gottesdienste und Zusammenkünfte von Religions- oder Glaubensgemeinschaften, die den Charakter einer größeren Veranstaltung erreichen, sind untersagt.

    Bei Gottesdiensten, in denen Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, ist ein Anmeldungserfordernis einzuführen.

    Werden mehrere Gottesdienste in Folge abgehalten, so soll ein Zeitraum von mindestens einer Stunde zwischen Ende und Anfang des jeweiligen Gottesdienstes freigehalten werden.

  • Wo gibt es Informationen für Speyerer Unternehmen?

    Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung steht allen Unternehmen, Gastronomen und von Schließung betroffenen Gewerbetreibenden bei Rückfragen gerne telefonisch unter 06232 - 14-2280 oder - 14-2760 sowie per E-Mail zur Verfügung.

  • Darf ich den öffentlichen Nahverkehr benutzen?

    Die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist zulässig, wobei das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend ist.

  • Ich nutze eine Fahrgemeinschaft, um zur Arbeit zu fahren. Darf ich diese weiterhin nutzen?

    Ja, allerdings empfiehlt es sich die Personenzahl der Fahrgemeinschaft auf ein Minimum zu reduzieren und das Abstandsgebot soweit wie möglich einzuhalten. Ergänzend gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  • Ich habe weitere Fragen. An wen kann Ich mich wenden?

    Das Bürgertelefon der Stadt Speyer ist von Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 10.00 bis 12.30 Uhr unter 06232 14-1312 erreichbar. Fragen können auch über die offizielle Facebook-Seite gestellt oder direkt an die zuständigen Stellen gesendet werden. Die Stadtverwaltung antwortet so schnell als möglich.

    Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

    • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche: 116 111
    • Elterntelefon: 0800 111 0550
    • Pflegetelefon: 030 2017 9131
    • Hilfetelefon für „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
    • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6016
    • Krisentelefon für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige: 0800 220 330 0
  • Welche Beratungs- und Hilfsangebote bietet die Stadt für Schwangere, Eltern und Familien in Zeiten von Corona?

    Die Familienbildung und die Netzwerkkoordination Kindeswohl der Stadt Speyer haben eine Übersicht an Beratungsmöglichkeiten zusammengestellt, bei denen eine Telefon- oder Online-Beratung möglich ist. Die Übersicht finden Sie hier.

  • Ich benötige eine*n Handwerker*in. Sind Handwerksbetriebe weiterhin tätig?

    Ja. Handwerker*innen sind befugt, ihre Tätigkeit weiterhin auszuüben, sofern die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Bedeckung, Abstand, Hygiene) gewährleistet ist.

  • Haben Heilmittelpraxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie) weiterhin geöffnet?

    Ja. Heilmittelpraxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie, also medizinische Fußpflege) sind Einrichtungen des Gesundheitswesens und bleiben unter Beachtung der notwendigen hygienischen Anforderungen geöffnet.

  • Sind Blutspendetermine weiterhin erlaubt?

    Ja. Wir rufen alle gesunden Speyer*innen auf, an Blutspendeterminen teilzunehmen. Die Durchführung von Blutspenden erfolgt natürlich unter ärztlicher Aufsicht und bei Berücksichtigung höchster Hygiene- und Sicherheitsstandards. Weiterhin gilt zu beachten, dass bei einem durchschnittlichen Blutspendetermin die Besucher*innen auch nicht mit mehr Menschen in Verbindung kommen als beim Einkauf. Zudem sind die anwesenden Personen im Regelfall gesund und gehören keiner Risikogruppe an. Wer sich nicht gut fühlt oder erste Anzeichen einer Erkrankung verspürt, erscheint erst gar nicht zur Blutspende. Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sollten sich wie sonst auch erst gar nicht auf den Weg zum Blutspendetermin machen, die anwesenden Ärzt*innen lassen diese Personen nicht zur Spende zu. Das gilt auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben.

  • Kann ich am Binsfeld weiterhin angeln oder spazieren gehen?

    Ja, allerdings gilt die Kontaktbeschränkung, d.h. Sie können sich dort alleine, mit Personen des eigenen Hausstandes, oder mit Personen eines weiteren Hausstandes dort aufhalten oder angeln, sofern es insgesamt nicht mehr als fünf Personen sind. Kinder unter 14 Jahren werden hierbei nicht mitgezählt.

  • Ich habe Verbrauchsmaterial wie einfachen Mundschutz, Desinfektionsmittel und/oder Einmalhandschuhe und möchte diese spenden. An wen kann ich mich wenden?

    Wir freuen uns, wenn Speyerer Bürger*innen etwas Gutes tun und einfachen Mundschutz, Desinfektionsmittel und/oder Einmalhandschuhe. Die Materialen werden in der Stadtverwaltung gesammelt und an Ergotherapie-, Logopädie- und Physiotherapie-Praxen weiterverteilt. Ansprechpartnerin ist Heidi Jester, die unter heidi.jester@stadt-speyer.de und 06232 14-2748 erreichbar ist und das Verbrauchsmaterial sammelt.

  • Bekomme ich weiterhin Wertstoffsäcke und wenn ja, wo?

    Ja. Wertstoffsäcke für die Bereitstellung von Verpackungsmaterialen aus Glas (grüner Sack), Plastik, Metall und Verbundstoffen (gelber Sack) sowie Papier können im SWS-Kundenzentrum in der Industriestraße 23 in der Zeit von Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 13.00 Uhr an einer kontaktlosen Übergabestation abgeholt werden. 

  • Findet der Wochenmarkt weiterhin statt?

    Ja. Die Speyerer Wochenmärkte freitags, samstags und dienstags finden jeweils von 7:00 bis 13:00 Uhr statt. Das Angebot dient der Nahversorgung der Bevölkerung und ist daher von den Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus ausgenommen. Die Stände wurden entzerrt, um den Besucher*innen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern untereinander zu ermöglichen. Der Kommunale Vollzugsdienst überprüft die Einhaltung der Hygieneregeln und die Verpflichtung, eine medizinische Maske zu tragen.

    Aufgrund des beschränkten Platzangebots auf dem Königsplatz findet der Samstagsmarkt seit Samstag, 25. April 2020 und bis auf Weiteres auf dem Festplatz statt. Die Verlegung ist nötig, weil nur so gewährleistet werden kann, dass sich die Kund*innen jeweils in 1,50 Metern Abstand zueinander bewegen und diesen Mindestabstand auch in den Warteschlangen einhalten können. Besucher*innen und Beschicker*innen können während der üblichen Markzeiten kostenlos auf dem Festplatz parken. Diese Regelung gilt, solange der Markt auf dem Festplatz stattfindet.

  • Wie verhält es sich mit Großveranstaltungen?

    Großveranstaltung sind weiterhin und bis mindestens 28. März 2021 untersagt.

  • Wo darf Sport gemacht werden? Können Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport bzw. im Profi- und Spitzensport stattfinden?

    Training im Amateur- und Freizeitsport ist auf und in allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen nur im Freien wie folgt zulässig:

    • als kontaktfreies Training einzeln oder im Rahmen der Kontaktbeschränkungen. Das heißt, es dürfen sich zwei Hausstände mit insgesamt maximal fünf Personen zum Sporttreiben im Freien treffen. Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt;
    • als kontaktfreies Training in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen und einer Trainerin oder einem Trainer unter Einhaltung des Abstandsgebots;
    • als Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer.

    Publikum ist nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.  

    Die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen hat unter Einhaltung von Hygienekonzepten zu erfolgen. Insbesondere die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und Duschen ist nicht zulässig; die Einzelnutzung von Toilettenräumen ist erlaubt. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung für den Gruppensport.

    Sämtliche Fitnessstudios und Hallen sind geschlossen.

    Sportliche Betätigung ist nur im Freien zulässig (siehe „Wo darf Sport getrieben werden?“). Tennishallen sind derzeit geschlossen.

    Training und Wettkampf im Profisport und bei den Spitzensportlern können unter Einhaltung der strengen Hygienekonzepte stattfinden.

  • Darf in Fitnessstudios Einzelunterricht stattfinden?

    Fitnessstudios sind geschlossen. Einzelunterricht, also Personal Training, ist im Freien zulässig.

  • Ist Rehasport erlaubt?

    Ja, Rehasport gehört zur medizinischen Versorgung und ist – wenn er medizinisch notwendig ist - grundsätzlich erlaubt. Es gilt die Kontaktbeschränkung. Gruppenangebote sind verboten.

  • Können Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse stattfinden?

    Ja, Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse gehören zur medizinischen Versorgung und sind deshalb gestattet. Es gilt die Kontaktbeschränkung. Gruppenangebote sind verboten.

  • Sind Spielplätze geöffnet? Ist die alla-hopp-Anlage geöffnet?

    Ja, Spielplätze und die alla-hopp-Anlage sind unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern geöffnet. Für die anwesenden Erwachsenen gilt die Maskenpflicht. 

  • Dürfen Chöre und Musikvereine proben und/oder auftreten?

    Nein, das ist aufgrund des erhöhten Aerosolausstoßes untersagt.

  • Wie muss Ich mich verhalten, wenn ich aus dem Ausland nach Deutschland einreise? Welche Quarantänereglungen gibt es für Reisende und Reiserückkehrer*innen?

    Alle Informationen zur Reiserückkehr finden Sie in den FAQs des Landes Rheinland-Pfalz hier.


Anregungen, Fragen?

Melden Sie sich bei uns.

Rathaus Quickfinder

Zentrale Behördenrufnummer©   

Allgemeine Dienstleistungsauskünfte erhalten Sie unter der Rufnummer 115.
Weitere Informationen über die Zentrale Auskunft der Metropolregion Rhein-Neckar erhalten Sie hier.