Blaualgen im Russenweiher 2009, © Stadt Speyer

Blaualgen im Speyerlachsee

Blaualgen im Russenweiher 2009, © Stadt Speyer

Der Speyerlachsee ist von so genannten Cyanobakterien  befallen, darüber hat das Landesamt für Umwelt (LfU) informiert. Dabei handelt es sich um eine natürlich vorkommende Bakterienart, die das Wasser olivgrün bis türkis/blau verfärbt. Die Einatmung der Schwebeteilchen kann bei empfindlichen Menschen zu Asthma führen. Da die im Speyerlachsee gefundene Blaualgenart toxisch ist, sind Tiere besonders gefährdet.

 

Hinweis auf hohe Nährstoffbelastung des Speyerlachsees

Das Landesamt für Umwelt hat bei den turnusmäßigen Untersuchungen des Speyerlachsees  eine Massenentwicklung der so genannten „Blaualge“  beobachtet. Die Blaualge ist jedoch keine Pflanze, sondern eine Mikrobe (Kleinstlebewesen), die zur Photosynthese fähig ist (Cyanobakterium). Ein erhöhtes Vorkommen der Cyanobakterien führt zu einer olivgrünen, türkisblauen Verfärbung des Gewässers.

Das massenhafte Algenauftreten ist ein Hinweis auf die hohe Nährstoffbelastung des Sees. Blaualgen haben keine natürlichen Feinde. Auf Grund Ihrer besonderen fadenartigen Struktur werden die Algen nicht von Wasserflöhen oder von anderem kleinen Wassertieren (Zooplankton) oder Fischen gefressen.  

Gesundheitsauswirkungen auf Mensch und Tier

Diese Art der Cyanobakterien ist toxisch und kann bei der Aufnahme der Aerosole (=Gemisch aus festen oder/und flüssigen Schwebeteilchen und Luft) bei empfindlichen Menschen zu Asthma führen. Grundsätzlich ist die Alge für den Menschen aber nur dann schädlich, wenn sie direkt und in großen Mengen eingenommen wird. Halter von Tieren sollten aber darauf achten, dass ihre Tiere nicht ins Wasser gehen oder davon trinken. Schon geringe Mengen können für die Tiere tödlich sein

Hintergrundinformationen

Weitergehende Informationen zu Cyanobakterien finden Sie unter anderem hier:

 
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