... Kultur- und Kunstkenner

Deatilansicht des Domes, © Karl Hoffmann

Alles begann mit Konrad II, der 1030 das Fundament zum Dom zu Speyer legte und damit den Grundstein zum Aufstieg der Stadt Speyer zur "metropolis germanae".

 

Erste Zeugnisse der Stadt finden sich jedoch schon viel früher.  Bereits 1990 feierten die Speyerer "ihre" 2000-Jahr-Feier und die Stadt zählt damit zu einer der ältesten Städte Deutschlands.

Und auch heute gibt es in Speyer viel zu entdecken. Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude vermitteln mittelalterlichen Charme gemischt mit barocker Architektur. Zu den herausragendsten Bauwerken gehören der romanische Kaiserdom.  

Der Dom zu Speyer ist in seinen Abmessungen das größte Denkmal seiner Zeit. Die salischen Kaiser machten ihn zu ihrer Grablege. Maria und dem heiligen Stephan geweiht, wurde der Dom in zwei großen Bauphasen von 1025 bis 1061 Die Türme des Kaiserdomes, ©Karl Hoffmannund 1082 bis 1106 errichtet. Er bringt eine Grundrissgliederung zur Vollendung, die in der Folgezeit großen Einfluss auf die Entwicklung der romanischen Architektur des 11. und 12. Jahrhunderts ausgeübt hat. Ihre Kennzeichen sind die ausgewogene Verteilung der Baumassen im Osten und im Westen und die symmetrische Anordnung von vier Türmen an den Ecken des von Langhaus und Querhaus gebildeten Baukörpers. Quelle: Deutsche UNESCO Kommission.

Domführungen

Der Dom zu Speyer "St. Maria und St. Stephan" ist die Mutterkirche der Diözese Speyer und die Pfarrkirche der Dompfarrei.

Luftbild Kaiserdom, © Klaus LandrySeine Stifter waren die Salischen Kaiser, die ihn im 11. Jahrhundert zum Zeichen ihrer Verantwortung für die gesamte Christenheit als größte Kirche der damals bekannten westlichen Welt erbauen ließen. Er ist heute ein hervorragendes Zeugnis romanischer Baukunst, zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Öffentlicher Vortrag zur Domgeschichte: Samstag, 10:00 Uhr Treffpunkt Nordquerhaus, Dauer ca. 30 Minuten, um eine Spende für den Domerhalt wird gebeten. Bei Sonderveranstaltungen kann der Vortrag entfallen.

Protestation

Der Reichstag zu Speyer 1529 stellte die Stadt Speyer in den Mittelpunkt deutscher Geschichte. 19 evangelische Fürsten und Reichsstädte traten bei diesem Reichstag öffentlich für ihre Überzeugung ein und ihnen ist es zuzuschreiben,  dass sich das Prinzip der Glaubens- und Religionsfreiheit allmählich durchsetzten konnte. 

Lutherstatue, © Evangelische LandeskircheIhrem Prostest verdanken die Gläubigen übrigens auch ihren Namen „Protestanten“. Folgen Sie uns auf den Spuren großer Geschichte. Die neugotische Gedächtniskirche mit ihrem Lutherdenkmal und die barocke lutherische Dreifaltigkeitskirche erinnern noch heute an dieses bedeutende Ereignis.

 
 




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