Marienkrönung von Schraudolph im Kaisersaal, ©Klaus Landry

Kaisersaal und Aussichtsplattform

Marienkrönung von Schraudolph im Kaisersaal, ©Klaus Landry
Im neu gestalteten Kaisersaal sind neun Fresken Johann von Schraudolphs zu besichtigen. Sie waren im Rahmen der Domrestaurierung ab 1957 aus dem Dom entfernt worden, um den romanischen Ursprung des Doms wieder stärker zu betonen.

 

Marienkrönung von Schraudolph im Kaisersaal, ©Klaus LandryIm neu gestalteten Kaisersaal sind neun Fresken Johann von Schraudolphs zu besichtigen. Sie waren im Rahmen der Domrestaurierung ab 1957 aus dem Dom entfernt worden, um den romanischen Ursprung des Doms wieder stärker zu betonen. Im Mittelschiff des Doms verblieb lediglich der 24-teilige Marienzyklus. Die Ausstellung zeigt vier Fresken aus dem Bernhards-Zyklus, vier aus dem Stephanus-Zyklus und die Marienkrönung. Diese war bis 1957 in der Apsis des Chorraums angebracht. Dafür wurde im Kaisersaal eine eigene Kuppelkonstruktion angefertigt, die der Wölbung in der Apsis nachgebildet ist. Die Fresken wurden von Restaurator Vitus Wurmdobler seit den achtziger Jahren instand gesetzt.

Der Kaisersaal erhält durch die Dauerausstellung der Schraudolph-Fresken erstmals eine konkrete Bestimmung. Die Entwürfe zur Ausgestaltung des dreijochigen Raums stammen von Mario Colletto, seit Januar 2013 Nachfolger von Dombaumeister Alfred Klimt. Die Fresken, die ein Ausmaß von bis zu sieben Metern haben, werden auf stehenden Bildträgern gezeigt, deren Stützen aus Holz gefertigt sind.

Durch eine Glastür zur Empore öffnet sich für den Besucher der Blick in den Innenraum des Domes. Das mit einer Glasplatte abgedeckte Glockenloch im Fußboden ermöglicht die Durchsicht in die Vorhalle des Domes. Um ein gleichmäßiges Raumlicht zu erreichen, wurden die Gläser der Rosette und der übrigen Fenster durch neue mundgeblasene und mit Schwarzlot beschichtete Scheiben ersetzt. Der Kaisersaal erstreckt sich über die gesamte Breite des Westbaus und bietet Platz für 200 Personen. Er hat eine Grundfläche von knapp 500 Quadratmetern und misst 25 Meter in der Höhe.

Blick von der Aussichtplattform auf die Osttürme, ©Klaus LandryInsgesamt 304 Stufen führen auf der Westseite des Domes vom Eingang des Südturms bis zur neu geschaffenen Aussichtsplattform in rund 60 Metern Höhe. Dort erwartet die Besucher ein einzigartiger Rundblick über die Stadt Speyer, die Vorderpfalz und die badische Nachbarschaft. An Tagen mit guter Fernsicht überblickt man eine Entfernung von mehr als 50 Kilometern. Für den Aufstieg zur Aussichtplattform wurde in den Turm eine neue Betontreppe eingebaut, die sich nach oben in einer Stahltreppe fortsetzt. Die offene Aussichtsplattform unterhalb des Turmhelms bietet auf einer Grundfläche von etwa 20 Quadratmetern etwa 50 Personen Platz. Aus Sicherheitsgründen werden die Besucher von einem Turmführer in Gruppen auf den Turm begleitet. Die Besichtigung dauert etwa eine halbe Stunde. Sie beginnt jeweils zur vollen und zur halben Stunde am Ausgang des Kaisersaals.

Öffnungszeiten:
Im Winterhalbjahr bleiben Kaisersaal und Aussichtsplattform geschlossen. Wiedereröffnung am 1. April

Eintrittspreise:
Erwachsene 6 EURO
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie
Schwerbehinderte mit Ausweis 3 EURO
Familien mit mehreren Kindern 15 Euro

 
 




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