Analyse-Karte zur Neugestaltung des Grünstreifens in der Josef-Schmitt-Straße, © Bierbaum Aichele - Landschaftsarchitekten

Aktuelles aus "Speyer-West"

Entwurfsplanungen zur Neugestaltung des Grünstreifens in der Joseff-Schmitt-Straße, © Bierbaum Aichele - Landschaftsarchitekten

Momentan laufen die Vorbereitungen für die Neugestaltung des Grünstreifens in der Josef-Schmitt-Straße. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses wurden die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen ihre Ideen mit einzubringen. Die weitere Abstimmung über die Maßnahmen, sowie die gestalterische Umsetzung, erfolgt im weiteren Jahresverlauf. Baubeginn ist im Frühjahr 2018.

 

Neugestaltung des Grünstreifens Josef-Schmitt-Straße

Entwurfsplanungen zur Neugestaltung des Grünstreifens in der Joseff-Schmitt-Straße, © Bierbaum Aichele - Landschaftsarchitekten

Grünflächen sind nicht nur ein wichtiger Faktor für das Mikroklima in einem Quartier, sie tragen auch zum öffentlichen Erscheinungsbild bei und erhöhen die Aufenthaltsqualität und somit die Zufriedenheit der Wohnbevölkerung. Durch die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum erhöht sich auch die soziale Kontrolle, sodass sich Vandalismusschäden verringern.
Deswegen ist der Stadtverwaltung wichtig, die Bedürfnisse und Ideen der Bewohner im Quartier in den Gestaltungsprozess mit aufzunehmen. Unter dem Motto „Ihre Ideen sind gefragt!“ veranstaltete die Stadt Speyer deshalb gemeinsam mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Speyer, GBS einen öffentlichen Bürgerworkshop. Hier standen das Planungsbüro Bierbaum/Aichele Landschaftsarchitekten, das Quartiersmanagement, Polizei und Vertreter der Verwaltung zur Diskussion mit Anwohnern, Schülern und Kindern der anliegenden Kitas bereit. Bildergalerie Bürgerbeteiligung

Die Gestaltungs- und Ausstattungsideen der Bewohner und Institutionen des Quartiers wurden in einer Analyse-Karte aufbereitet. Hierbei entstanden Vorschläge für gestalterische Elemente, wie Hängematte,  Tischtennisplatte, ruhige Rückzugsbereiche als Liegewiese, Möglichkeiten zum „Mi-Gärtnern“, Fahrradweg, Beleuchtung, Blumenwiese, ästhetische Elemente, wie Skulpturen Bewegungsgeräte, Spielplatzgeräte mit und ohne Sandflächen.

Problematisiert wurde das Thema generelle Vermüllung, Hinterlassenschaften von Hunden und Sicherheitsbedürfnis

Im Herbst ist eine öffentliche Feedback-Veranstaltung geplant. Hierbei werden die Ergebnisse präsentiert, was aus den Vorschlägen geworden ist.

Grüne Mitte und Wohnumfeldgestaltung Quartiersmensa Q+H

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt Speyer-West", in dem Speyer seit 2007 vertreten ist, wurde durch die Neugestaltung des Wohnumfelds der Quartiersmensa Q+H sowie der Heinrich-Heine-Straße, der Ludwig-Uhland-Straße und dem Eduard-Mörike-Weg die Aufenthaltsqualität erhöht. Hierdurch soll das Quartier zudem in seiner Außenwahrnehmung weiter gestärkt und die Wohnzufriedenheit, sowie das Bewusstsein der Bewohner für ihr Wohnumfeld verbessert werden.
Das erweiterte Wohnungsangebot im Förderprogramm "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, soll älteren Bewohnern den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung soweit wie möglich erhalten. Die dadurch frei werdenden größeren Wohnungen sollen den Zuzug junger Familien erhöhen.Weitere Information über die Baumaßnahmen und die zeitliche Durchführung

Tag der Städtebauförderung 2017

Veranstaltungsplakat des Tags der Städtebauförderung 2017, Dominik Hahn, Stadt SpeyerAm 13. Mai fand in diesem Jahr der Tag der Städtebauförderung statt. Veranstaltungsort war der neu gestaltete Bereich der "Grünen Mitte", gleich neben der Quartiersmens Q+H (Heinrich-Heine-Straße 8). Hinsichtlich der strukturellen Veränderungen und den dadurch gewachsenen Bedürfnissen der Bewohner im Quartier ist hier an zentraler Stelle ein neuer Ort der Begegnung entstanden. Oberbürgermeister Eger lobte in seiner Begrüßungsrede das Engagement aller Beteiligten, die am Entwicklungsprozes beteiligt sind und übergab die "Grüne Mitte" ihrer Bestimmung. Neben neuen Spielgeräten für Kinder ist ein Bewegungsparcours für allen Altersgruppen errichtet worden. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die Identifikation der Wohnbevölkerung mit ihrem neuen Wohnumfeld zu erhöhen sind zusätzliche Flächen für ein "urban gardening-Projekt" entstanden. Durch selbstbestimmtes und aktives Mitgestalten des Quartiers soll ein Mehrwert entstehen und somit die Außenwahrnehmung des Quartier erhöhen. Weitere Informationen zum Tag der Städtebauförderung.

Neugestaltung "Grüne Mitte Quartiersmensa"

Die Quartiersmensa plus St. Hedwig, kurz „Q + H“, hat sich in den letzten Jahren zu einem der zentralen Treffpunkte in Speyer-West entwickelt. Beliebt bei Jung und Alt ist der Mittagstisch, auch Berufstätige verbringen gern ihre Mittagspause hier. Schulkinder erhalten Hausaufgabenbetreuung im Haus und junge Familien finden Unterstützung bei den „Frühen Hilfen“ oder bei K.E.K.S. e.V. Darüber hinaus bietet das Haus ein Repair-Café, eine Taschengeldbörse und Räume zum Mieten für Feiern, Konzerte, Vorträge oder Tagungen. Sogar ein Pflegedienst zieht nun ein und das Ehrenamt soll gefördert werden. Nur das Wohnumfeld konnte bisher mit dieser positiven Entwicklung von „Q + H“ nicht Schritt halten – es fehlte an Aufenthaltsqualität. Das soll nun anders werden: Noch in diesem Jahr wird
auch das Gelände rund um die Mensa aufgewertet, eine zentrale Rolle spielt dabei die „Grüne Mitte“.

Mit der „Grünen Mitte“ wird ein Ort der Begegnung für alle Generationen geschaffen, der mit Sitzgelegenheiten, Spiel- und Sportgeräten zum Spielen und Verweilen einlädt. Eine Multifunktionsfläche kann für Bewegungsangebote oder Anwohnerfeste genutzt werden. Anwohnerinnen und Anwohnern mit einem „Grünen Daumen“ stehen mehrere Bereiche zur Verfügung, in denen sie Zier- oder Nutzpflanzen aufziehen können. Die Aufwertung von „Q + H“ und ihrem Umfeld hat noch einen weiteren Vorteil: Dort, wo die Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und mit ihrer Umgebung identifizieren können, verbessert sich die soziale Kontrolle, und damit sinkt die Gefahr von Vandalismus.

Entwurfsplanung "Grüne Mitte Quartiersmensa" (PDF, 23,80 MB)


Gefördert werden diese Maßnahmen im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Rheinland-Pfälzische Ministerium des
Inneren, für Sport und Infrastruktur sowie durch die Stadt Speyer.

In einem weiteren Schritt erhalten auch der Parkplatz vor „Q + H“  und die nahen Straßen ein neues Gesicht, werden komfortabler.

"Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben"

Neben der Neugestaltung der Grünflächen erfolgt in einer weiteren Phase die Schaffung gemeinschaftlicher Wohnformen durch den Bau von 36 barrierearmen und barrierefreien Wohnungen sowie die Umstrukturierung der bestehenden Wohnbebauung durch die GEWOWohnen GmbH.