Abgeschlossene Projekte

Quartiersmensa Q+H

Eröffnung der Quartiersmensa Q+H, © Petra Steinbacher, Soziale StadtDie Quartiersmensa plus St. Hedwig, kurz „Q + H“, hat sich in den letzten Jahren zu einem der zentralen Treffpunkte in Speyer-West entwickelt. Beliebt bei Jung und Alt ist der Mittagstisch, auch Berufstätige verbringen gern ihre Mittagspause hier. Schulkinder erhalten Hausaufgabenbetreuung im Haus und junge Familien finden Unterstützung bei den „Frühen Hilfen“ oder bei "K.E.K.S. e.V.". Darüber hinaus bietet das Haus ein "Repair-Café" und Räume zum Mieten für Feiern, Konzerte, Vorträge oder Tagungen. Mitte 2016 hat sich das Pflegeteam Handermann & Schäfer mit der "Tagespflege LUNA" in den Räumlichkeiten der Mensa niedergelassen und betreut mit seinem Team ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Als Ort der Begegnung hat das "Quartiers Café" für jedermann täglich von 08:00 Uhr bis 16:00 geöffnet. Zudem werden im "Generationen-Café" an jedem Donnerstag, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr, selbst gebackene Kuchen und Kaffee angeboten.

Grüne Mitte und Wohnumfeldgestaltung Quartiersmensa Q+H

Da das Wohnumfeld dieser positiven Entwicklung von „Q + H“ nicht Schritt halten Planungen zur Neugestaltung der "Grünen Mitte", © Dominik Hahn, Stadt Speyer konnte – es fehlte an Aufenthaltsqualität, wurde der Entschluss gefaßt, dieses im Rahmen der Neugestaltung aufzuwerten, eine zentrale Rolle spielt dabei die „Grüne Mitte“.
Mit der „Grünen Mitte“ wurde ein Ort der Begegnung für alle Generationen geschaffen, der mit Sitzgelegenheiten, Spiel- und Sportgeräten zum Spielen und Verweilen einlädt. Eine Multifunktionsfläche kann für Bewegungsangebote oder Anwohnerfeste genutzt werden. Anwohnerinnen und Anwohnern mit einem „Grünen Daumen“ stehen mehrere Bereiche zur Verfügung, in denen sie Zier- oder Nutzpflanzen aufziehen können.
Die Aufwertung von „Q + H“ und ihrem Umfeld hat noch einen weiteren Vorteil: Dort, wo die Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und mit ihrer Umgebung identifizieren können, verbessert sich die soziale Kontrolle, und damit sinkt die Gefahr von Vandalismus.

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt Speyer-West", konnte durch die Neugestaltung des Wohnumfelds der Quartiersmensa Q+H sowie der Heinrich-Heine-Straße, der Ludwig-Uhland-Straße und dem Eduard-Mörike-Weg, die Aufenthaltsqualität erhöht werdenBildergalerie "vorher-nachher". Hierdurch soll das Quartier zudem in seiner Außenwahrnehmung weiter gestärkt und die Wohnzufriedenheit sowie das Bewusstsein der Bewohner für ihr Wohnumfeld erhöht werden.

"Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben"

heißt das Wohnbauprogramm  des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und soll älteren Bewohnern den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung soweit wie möglich erhalten. Die dadurch frei werdenden größeren Wohnungen sollen den Zuzug junger Familien erhöhen. Die Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens von Generationen soll dadurch gefördert werden. In diesem Rahmen und der Umstrukturierung der bestehenden Wohnbebauung durch die GEWOWohnen GmbH, wurden 3 neue Gebäude mit insgesamt 36 barrierearmen und barrierefreien Wohnungen errichtet.


Gefördert wurden diese Maßnahmen im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Rheinland-Pfälzische Ministerium des
Inneren, für Sport und Infrastruktur sowie durch die Stadt Speyer.