Konversionsprozess

Mit Bekanntgabe der Standortaufgabe durch das BMVg am 26.10.2011 begann der Prozess der Konversion, der nun bis zur endgültigen Räumung voraussichtlich Ende 2015 die Nachnutzung der Flächen regeln wird.

 

Konversion - Der Prozess der Masterplanung

Der Prozess der Masterplanung gliedert sich in zwei Phasen. In einer ersten Phase werden zunächst denkbare Nutzungs- und Entwicklungsszenarien erarbeitet. Diese sollen in der zweiten Phase weiter vertieft und zu einem sog. städtebaulichen Konzept ausgearbeitet werden. Die Erarbeitung der Szenarien erfolgt unter Berücksichtigung der übergeordneten städtischen Strategien und Entwicklungsziele.

Arbeitsschritte Phase 1

Ein wesentlicher Bestandteil der ersten Bearbeitungsphase ist die Aufnahme und Analyse der Bestandssituation sowie eine umfassende Grundlagenauswertung. Hierbei werden die einzelnen Konversionsflächen unter anderem hinsichtlich Art und Zustand der baulichen Anlagen und der technischen Infrastruktur sowie die Frei- und Grünflächen betrachtet. Im Rahmen einer Marktanalyse werden die angebots- und nachfrageseitigen Rahmenbedingungen des Immobilienmarktes für verschiedene Nutzungen untersucht. Die Erkenntnisse aus dem Analyseteil werden mit den vorhandenen Konzepten der Stadtentwicklung sowie aktuellen und geplanten Vorhaben in der Stadt rückgekoppelt. Auf dieser Grundlage werden Nutzungs- und Entwicklungsszenarien entwickelt. Anhand einer formalisierten Bewertung und unter Einbeziehung der Bürgerschaft sowie der politischen Ebene wurden Vorzugsvarianten für jede Liegenschaft abgeleitet, die in der zweiten Phase weiter ausgearbeitet werden sollen.

Prozessstruktur Phase 1

In Phase 2 der Masterplanung sollen die Nutzungs- und Entwicklungsszenarien in Form eines städtebaulichen Konzepts konkretisiert werden. Dieses Konzept wird insbesondere Aussagen zur Bebauungs- und Nutzungsstruktur, zur Erschließung sowie zu Grün- und Freiraumstrukturen beinhalten. Darüber hinaus sollen auch die Wirtschaftlichkeit der Nutzungen sowie mögliche, zeitlich gestaffelte Umsetzungsstrategien betrachtet werden.

Meilensteine

26.10.2011: Bekanntgabe der Standortschließung

19.12.2011: Treffen zum ersten Gedankenaustausch der „Arbeitsgruppe Konversion“  hinsichtlich der Flächennutzung der vier Konversionsflächen. Teilnehmer sind neben dem Oberbürgermeister Vertreter der GEWO, GBS und GSW sowie MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung aus den Bereichen Stadtplanung, Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung, Stadtgrün und Büro OB. Es wird eine ergebnisoffene Diskussion aller Alternativen für alle Standorte als sinnvoll erachtet. Zunächst sind alle verfügbaren Informationen zusammenzutragen.

11.12.2012:Konversionsdialog 1 und Bürgerbeteiligung in der Stadthalle mit Vorstellung der Flächen an Stellwänden und Sammeln von Vorschlägen und Ideen.

2013: Schaffung sowie Ausschreibung und Besetzung einer Stelle zur Betreuung des Konversionsprozesses im Fachbereich 5, Abteilung Stadtplanung

04/2014: Beauftragung eines externen Projektbüros zur Erstellung der Masterplanung für die Konversion in Speyer

09.10.2014: Konstituierende Sitzung desAusschuss für Konversion mit Vorstellung erster Analyseergebnisse und erster Nachnutzungsüberlegungen

20.11.2014:Fachdialog Immobilienwirtschaft mit ca. 25 Vertretern der Regionalentwicklung, (Immobilien-)Wirtschaft und Politik

2014: Fünf Arbeitssitzungen der AG Konversion zu unterschiedlichen Themen- und Fragestellungen

12.03.2015: Konversionsdialog auf der Kurpfalz-Kaserne mit Kasernen-Rundgang und gemeinsame Diskussion der Varianten und Entwicklungsszenarien mit Bürgern

19.05.2015: Konversionsausschuss mit Vorstellung und Diskussion der Entwicklungsszenarien

20.07.2015: Konversionsausschuss mit Vorlage des Abschlussberichtes zu Phase 1 und Vorstellung der Vorzugsvarianten sowie Empfehlung an den Stadtrat zum Beschluss der Ausarbeitung zur Leistungsphase 1 und zur Beauftragung von Phase 2

17.09.2015: Sitzung des Stadtrats und endgültige Beschlussfassung über den Endbericht zu Phase 1 sowie Beauftragung der Phase 2 der Masterplanung

hier gehts zur ausführlichen Chronologie