Bürgermeisterin eröffnet Spielzimmer für Flüchtlingskinder

Kinder spielen mit der Eisenbahn, © Stadt Speyer

Über strahlende Kinderaugen freute sich Bürgermeisterin Monika Kabs heute bei der Eröffnung des Kinderspielzimmers in der kommunalen Flüchtlingsunterkunft der ehemaligen Kurpfalzkaserne. Sie dankte Bernard Prost und Rüdiger Siewerth vom Ölförder-Konsortiums GDF Suez und Palatina GeoCon für die Sachspende im Wert von 2.500 Euro.

 

„Dank Ihrer Spende konnten wir hier einen Rückzugsraum für die von der Flucht traumatisierten Kinder einrichten, damit sie beim Spielen Momente unbeschwerte Kindheit erfahren dürfen“,  unterstrich Kabs ihre Dankbarkeit gegenüber den Spendern.

Sponsor Bernard Prost spielt mit den Kindern mit der Kugelbahn, © Stadt SpeyerAngelika Schaz von der Sozialverwaltung, die gemeinsam mit dem Fachgeschäft Ars Ludi das Spielzimmer eingerichtet hat, freute sich, dass die ersten der aktuell 18 Kinder nach zögerlichem Eintreten und kurzer Inspektion gleich Eisenbahn und Werkbank in Besitz nahmen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin und Sponsoren, nahmen sie an dem runden Kaffeetisch Platz, spielten mit der Kugelbahn, testeten nach kurzer aber gestenreicher Erklärung ihre Geschicklichkeit beim Labyrinth, staunten über das Puppenhaus und die Spielküche, incl. Kühlschrank mit Eiswürfelspender, den ARS Ludi beisteuerte.

Gruppenbild: v.li. Bernard Prost, Angelika Schaz, Rüdiger Siewerth, Bürgermeisterin Monika Kabs, Beate Klehr-Merkl (ENGIE), © Stadt Speyer „Sicherlich wird auch das Kasperletheater  sein Publikum finden“, ist Sozialpädagogin Cornelia Münzer überzeugt und erläutert das pädagogische Konzept, dass die älteren Kinder den Kleinen mit den Handpuppen eine Geschichte vorspielen können. Für die größeren Kinder sei auch das große „Mensch ärgere dich nicht“ aus Holz sowie die kleine Handbibliothek ausgewählt worden. Wohnlich wird der Raum durch die bunten Spielteppiche  und Storch wie Drache, die als Schwingtiere von der Decke grüßen.