Erinnern-Gedenken-Mahnen

Die Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Donnerstag, 25. Januar, um 18 Uhr im Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz in Speyer (Am Weidenberg 3) statt - in diesem Jahr mit Fokus auf „Frauen im Widerstand“.

 

Schmetterling: Titelbild des Veranstaltungsflyers, © KEBDie Einladung zitiert aus der Proklamation des Bundespräsidenten Dr. Roman Herzog zum Gedenktag vom 3. Januar 1996: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“ Die Gestaltung der Feier übernehmen Schülerinnen und Schüler des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums, des Edith-Stein-Gymnasiums, des Hans-Purrmann-Gymnasiums und der Edith-Stein-Realschule. Die musikalische Gestaltung liegt bei Musikerinnen und Musiker des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums.

Vortrag

„Frauen im Widerstand“ lautet der Titel eines Vortrags am Montag, 29. Januar, um 19.30 Uhr, im Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde. Referentin ist Gudrun Schmidt vom „Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945“ (Frankfurt/Main).

Filmabend

Am Dienstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr, stehen Film und Gespräch zu „Erna de Vries – ich wollte noch einmal die Sonne sehen“ auf dem Programm. Der Todesblock 25 im Frauenlager von Auschwitz-Birkenau galt als Ort ohne Wiederkehr. Erna de Vries ist eine von wenigen Frauen, die überlebten. Seit einigen Jahren spricht die mittlerweile 84-jährige von ihren Erlebnissen im Nationalsozialismus. Der Film bietet einen Einblick in die Lebensgeschichte dieser Frau, die heute den Auftrag ihrer Mutter erfüllt: „Du wirst überleben und erzählen, was man mit uns gemacht hat.“ Die Moderation des Abends hat Erhard Steiger von der Katholischen Erwachsenenbildung.

Ausstellungen

Eingebettet sind die Veranstaltungen in zwei Ausstellungen (ebenfalls im Gemeindesaal bei der Synagoge) unter den Titeln „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ und „Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark“. Sie sind vom 25. Januar bis 7. Februar zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 16 bis 18 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr; für Schulen und Gruppen nach Vereinbarung.

Informationen:
Katholische Erwachsenenbildung Diözese Speyer
Tel. 06232 /102 180
email: keb@bistum-speyer.de

Medieninformation der Kirchenzeitung "der pilger" vom 18.1.2018

 
 
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