Oberbürgermeister Eger bei der Neujahrsansprache 2016, © Klaus Venus

Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Hansjörg Eger

Bei seiner Neujahrsansprache am 15. Januar 2016 betonte Oberbürgermeister Hansjörg Eger die Wichtigkeit einer weltoffenen, toleranten Stadt, in der niemand benachteiligt wird und jeder - sei er nun schon seit Generationen in Speyer verwurzelt oder erst vor kurzem nach Speyer gekommen – glücklich werden kann.

 

Angesichts der aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingsfrage machte Oberbürgermeister Eger deutlich, wie wichtig es sei, keine Mauern oder andere Barrieren gegen das Unbekannte, das Fremde, zu errichten, weder in den Köpfen der Menschen, noch in der Realität. Nur dann könnten die Menschen  in der Begegnung und dem Austausch miteinander neue Erfahrungen sammeln und ein produktives Miteinander ermöglicht werden. Wichtig sei dafür vor allem Toleranz, was gerade nicht die Unterdrückung von anderen Menschen, anderen Anschauungen oder Kritik, insbesondere auch nicht das kritiklose Schweigen gegen eine gewaltsame Unterdrückung von Menschen bedeute.

Auch nahm er Bezug auf die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und Hamburg, die nicht tolerierbar seien. Der Staat müsse in solchen Fällen wehrhaft sein und seine Bürgerinnen und Bürger beschützen. Gleichzeitig dürfe das staatliche Gewaltmonopol keinesfalls in private Hände, beispielsweise im Rahmen einer Bürgerwehr, gelegt werden. Der Titel "Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage", der auf eine Initiative des Jugendstadtrats hin verliehen wurde, sei Verpflichtung und bereits in das Stadtleitbild aufgenommen.

Den vollständigen Text der Rede können Sie unter folgendem Link nachlesen:

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