Veranstaltung -Wir sind dabei- 90 plus©Petra Steinbacher


Demografische Entwicklung

Veranstaltung Wir sind dabei – 90 plus© Petra Steinbacher
Die demografische Entwicklung hat Auswirkungen auf alle gesellschaftliche Bereiche. Aus diesem Grund arbeitet das Seniorenbüro ressortübergreifend, um gemeinsam mit Kolleginnen, Kollegen und Senioren den Herausforderungen mit neuen kreativen Ideen zu begegnen, mit denen das soziale Miteinander neu gestaltet werden kann.
 

Eine Gesellschaft des langen Lebens

Die Anzahl junger Menschen sinkt und die Gruppe der älteren steigt kontinuierlich.

Dabei steigt vor allem die Anzahl der Menschen eines langen Lebens. Gemeint sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. In Speyer sind das rund 5,5 Prozent der Bevölkerung. Ein hohes Alter zu erreichen, bedeutet aber nicht per se krank und pflegebedürftig zu sein, wie Untersuchungen zeigen. Deshalb muss die ältere Bevölkerung immer differenziert betrachtet werden. Auch Menschen, die bereits das 90. Lebensjahr überschritten haben, können selbständig in ihrer Wohnung leben, wenn das soziale Umfeld stimmt.

Wenn Krankheiten oder sogar Pflegebedürftigkeit auftreten, müssen Versorgungs- und Hilfesysteme so greifen, dass die Bedürfnisse der betroffenen Menschen erfüllt werden können. Überwiegend werden kranke, pflegebedürftige Menschen zu Hause gepflegt. Trotz veränderter Familienstrukturen und der Berufstätigkeit vieler Frauen, die vor allem die Pflege übernehmen, wird diese meist in der häuslichen Umgebung ermöglicht.

Erst wenn dies nicht mehr geht und pflegende Angehörige schon an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen, erfolgt ein Umzug in eine der acht stationären Einrichtungen in Speyer. Auch hier gibt es zwischenzeitlich veränderte Wohnkonzepte, die den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner entgegen kommen. Gefordert sind wir aber alle!

Über 90jährige kommen zu Wort

Auch in Speyer werden mehr Menschen 90 Jahre und älter. Auch sie sollen sich in unsere Gesellschaft einbringen können. In Gesprächen, die regelmäßig mit über 90 jährigen geführt und in der Zeitschrift des Seniorenbüros „aktiv dabei" seit 2011 veröffentlicht werden, kommt deutlich zum Ausdruck, wie wichtig und interessant ihre Lebenserfahrungen sind. 

(Interviews siehe Seitenbox)

Dokumentation der Veranstaltung vom 25. Oktober 2016 (PDF, 935 KB)