Infoaustausch zwischen Selita Arthur, Petra Nagl (Frühe Hilfen) und Delci Schmidtke beim Ehrenamtstreffen am 24.2.2016, © Alfons Huwe

Aktuelles

Infoaustausch zwischen Selita Arthur, Petra Nagl (Frühe Hilfen) und Delci Schmidtke beim Ehrenamtstreffen am 24.2.2016, © Alfons Huwe

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Flüchtlinge, Asyl.

 

Ringvorlesung Flüchtlingsmanagement an der DUV: Die Rolle der kommunalen Ebene

Am 23. Januar 2017 gibt es an der Deutschen Universität für Verwaltungswissen-schaften Speyer (DUV) im Rahmen der dort im Wintersemester 2016/17 laufenden Ringvorlesung einen Vortrag zur "Rolle der kommunalen Ebene". Die Referenten sind Prof. Dr. Petra Bendel  von der Universität Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Hannes Schamman von der Universität Hildesheim. Der Vortrag mit anschließen-der Diskussion findet wieder von 18.00 bis 20.00 Uhr im Audimax der DUV statt.

One Billion Rising - Speyer tanzt mit

Auch in diesem Jahr findet am Valentinstag, Dienstag, den 14.02.2017 um 18.00 h die weltweite Tanzaktion "One Billion Rising" zum Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen auf dem Geschirrplätzl an der Maximilianstraße in Speyer statt. Die Tanzchoreographie kann in den Tanzschulen Tanz-Treff-Thiele, Raiff-eisenstraße 106 (21.01.2017, 14.00 h) und Tanzwerkstatt Silvia Rumpf, Ziegelofen-weg 46 (28.01.2017, 11.00 h) im Vorfeld der Aktion kostenlos eingeübt werden.

Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit

Die Speyerer Freiwilligenagentur organisiert zusammen mit der Bildungskoordi-natorin der Stadt für Neuzugewanderte, dem Arbeitskreis Asyl Speyer, der Dia-konie Pfalz und dem Treffpunkt Asyl im ersten Halbjahr 2017 Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige im Bereich Flüchtlingshilfe und Traumabewältigung sowie Ausbildung und Arbeit für geflüchtete Menschen. Die von der Staatskanzlei Rhein-land-Pfalz geförderten Veranstaltungen sind kostenfrei. Für das zweite Halbjahr 2017 sind weitere Fortbildungsmodule in Planung. Anmeldungen zu den einzel-nen Veranstaltungen, für die nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen, sind an die Speyerer Freiwilligenagentur (Telefonnummer 0 62 32/14 26 93 oder Email: ehrenamt@stadt-speyer.de) zu richten.

Auch das Caritas-Zentrum Speyer bietet eine Veranstaltungsserie "Flüchtlinge bei uns - wie können wir ihnen helfen" für ehrenamtlich Tätige an. Anmeldungen zu den einzelnen im April, Juni und Oktober 2017 stattfindenden Veranstaltungen bei: Caritas-Zentrum Speyer, Ludwigstraße 13a, Tel. 0 62 32/87 25 112

Schulung zum Vorlesen für Kinder mit Fluchterfahrung

Im Rahmen des von der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung aufgelegten Pro-gramms "Vorlesen und Erzählen mit Flüchtlingsfamilien und ihren Kindern" findet am 25. Januar 2017 von 9.00 bis 15.00 Uhr im Fraktionszimmer S1 des Rathaus-Rückgebäudes in der Maximilianstrasse 12 in Speyer eineFortbildung zur Unter-stützung der Arbeit von ErzieherInnen und ehrenamtlichen VorlesepatInnen statt. Es wird dabei in die Bücher einer seit Mitte letzten Jahres von der Stiftung Lesen bereitgestellten Medienbox und in Vorlesetechniken eingeführt. Anmeldungen zu dieser kostenfreien Fortbildung bitte bis zum 18. Januar 2017 bei der Speyerer Freiwilligenagentur, Tel. 06232/142693 oder Email: ehrenamt@stadt-speyer.de.

Sprachunterstützung, Treffpunkte und Beratungsangebote für Asylsuchende und Flüchtlinge in Speyer 

Es gibt weiterhin eine Vielzahl von ehrenamtlich Tätigen, die sich um die Sprach-unterstützung von Asylsuchenden und Flüchtlingen kümmert. Dabei handelt  es sich insbesondere um solche Asylbegehrenden, deren Bleibeperspektive weniger gut ist oder die sich in einem Stadium des Asylverfahrens befinden, in dem sie noch keinen Zutritt zu Integrationskursen haben. Aber auch anerkannte Asyl-suchende (Flüchtlinge) besuchen die Kurse zur Sprachunterstützung durch ehrenamtlich Tätige, um den in Integrationskursen erlernten Sprachschatz zu stabilisieren. Die Anzahl der Begegnungstreffpunkte in Speyer ist trotz Rück-gang der Asylsuchendenzahlen von acht auf zehn Orte gewachsen. Auch die Beratungsangebote für Flüchtlinge und Asylsuchende sowie für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit in Speyer sind sehr vielfältig.

Musikschule engagiert sich in der Flüchtlingsintegration

Die Musikschule der Stadt Speyer engagiert sich verstärkt in der Integrations-arbeit für Flüchtlinge. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl Konzerte von Schüler-Innen und LehrerInnen als auch das gemeinsame Musizieren in Ensembles. Des Weiteren bietet die Musikschule regulären Unterricht zu ihren reduzierten Tarifen an. Informationen unter: musikschule@stadt-speyer.de, Tel. 06232-141340.

Telefonische Selbsthilfeberatung

Die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie in Bonn bietet in vier Sprachen (deutsch, englisch, französisch und arabisch) bundesweit telefonisch und elektronisch Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge an. Diese finden hier montags, dienstags und mittwochs in der Zeit von 10 bis 12 und 14 bis 15 Uhr über ein sogenanntes SeeleFON AnsprechpartnerInnen, die Erfahrungen im Umgang mit psychischen Ausnahmesituationen haben.

Neue Erzieherin in der kommunalen Unterkunft am Birkenweg

Die Stadt Speyer konnte für die Betreuung von Flüchtlingskindern in der Sammel-unterkunft am Birkenweg Frau Melissa Müller gewinnen (melissa.mueller@stadt-speyer.de, Tel. 0 15 22 62 26 744). Sie hat am 2. November 2016 ihren Dienst angetreten. Frau Müller ist Erzieherin und wird sich vor allem um die Betreuung von Kindern unter 6 Jahren in der dort eingerichteten Spielstube kümmern. Darüber hinaus wird sie den Einsatz von in der Kinderbetreuung ehrenamtlich Tätigen am Birkenweg koordinieren.

Kleiderkammer der AfA sucht weiterhin Winterkleidung

Die Kleiderkammer der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (AfA) in der ehemaligen Kurpfalzkaserne in Speyer sucht weiterhin Winterkleidung. Auch wenn nicht mehr so viele Menschen in der AfA leben - derzeit sind es knapp 200 -, kommen regelmäßig weiterhin Geflüchtete hier an. Viele haben nur einen kleinen Rucksack dabei und sind auf neue Kleidung angewiesen. Dringend werden in der Kleiderkammer Winterkleidung für schlanke Männer und Schuhe für Frauen und Männer benötigt. Entsprechende Spenden können auch beim DRK-Kreisverband Speyer, Karl-Leiling-Allee 5, Tel. 06232/600-20 abgegeben werden.

Neues Projekt für die Begleitung von Flüchtlingsfamilien

Die Speyerer Freiwilligenagentur sucht Ehrenamtliche, die Flüchtlingsfamilien, aber auch geflüchtete Einzelpersonen - zunächst nur aus der Sammelunterkunft am Birkenweg - im alltäglichen Leben zur Seite stehen: Sie weisen auf Beratungs-stellen hin, begleiten zu Arztbesuchen und Behördengängen, zeigen Spielplätze und Bushaltestellen, stehen bei Themen wie Sprachkurse, Kita, Schule und Aus-bildung beratend zur Seite oder bieten sonstige Unterstützung an. In regel-mäßigen Treffen können sich die ehrenamtlich tätigen PatInnen untereinander austauschen. Ihnen soll außerdem die Möglichkeit geboten werden, an kosten-freien Schulungen teilzunehmen. 

Interessierte wenden sich bitte an die Speyerer Freiwilligenagentur, Frau Ute Brommer (Tel. 06232 14 27 80, Mail: ute.brommer@stadt-speyer.de) und Frau Johanna Schließer, (Tel. 0172 2665924, Mail: johanna.schliesser@stadt-speyer.de)

Neue Sozialarbeiterin in der Sammelunterkunft am Birkenweg

Die Stadt Speyer konnte für die Sozialarbeit am Birkenweg Frau Stella Meinel (stella.meinel@stadt-speyer.de, Tel. 0162 40 73 647) gewinnen. Sie hat am 12.9.2016 dort ihren Dienst aufgenommen.

Kommunale Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförder-ten Projekts hat die Stadt Speyer Frau Tina Hecky gewinnen können. Seit Juli 2016 hat Frau Hecky - neben der Koordination Familienbildung im Netzwerk - nun auch die Aufgabe der kommunalen Bildungskoordination für Neuzugewanderte über-nommen (Tel. 06232 6773-212, E-Mail: tina.hecky@stadt-speyer.de). 
Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes der Speyerer Bildungsträger im Bereich der Neuzugewanderten. Damit sollen die Zusammenarbeit gestärkt, Bedarfe erkannt , weitere Angebote entwickelt und kurze Informationswege der Akteure zu den Multiplikatoren sichergestellt werden. Ein weiteres Ziel ist es, Bedarfe und Hürden aus der Sicht von Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu identifizieren.