Infoaustausch zwischen Selita Arthur, Petra Nagl (Frühe Hilfen) und Delci Schmidtke beim Ehrenamtstreffen am 24.2.2016, © Alfons Huwe

Aktuelles

Infoaustausch zwischen Selita Arthur, Petra Nagl (Frühe Hilfen) und Delci Schmidtke beim Ehrenamtstreffen am 24.2.2016, © Alfons Huwe

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Flüchtlinge, Asyl.

 

Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit

Die Speyerer Freiwilligenagentur organisiert zusammen mit der Bildungskoordi-natorin der Stadt für Neuzugewanderte, dem Arbeitskreis Asyl Speyer, dem Treffpunkt Asyl und der Diakonie Pfalz auch im zweiten Halbjahr 2017 wieder Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit. Die von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz geförderten Veranstaltungen sind kostenfrei. Für das zweite Halbjahr 2017 sind folgende Themen vorgesehen:

  1. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen (2tägig, 25./26.08.2017),
  2. Salutogenese oder die Kunst, (auch im Ehrenamt) gut für sich zu sorgen (26.09.2017),
  3. "Frauen-Flucht-Gewalt", Erkennen und überlegt handeln (10.10.2017),
  4. Interkulturelle Sensibilisierung - Eine Einführung (22.11.2017)
  5. Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit in Speyer(19.09.2017).

Für die Veranstaltungen steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfü-gung. Anmeldungen sind möglichst bald an die Speyerer Freiwilligenagentur (ehrenamt@stadt-speyer.de, Tel.: 0 62 32/14 26 93) zu richten.

Sexualaufklärung und Familienplanung im interkulturellen Kontext

Für den sensiblen Bereich der Sexualaufklärung und Familienplanung von Ge-flüchteten gibt es derzeit weder gut eingeführte zielgruppenspezifische Angebote noch ausreichende Ressourcen. Bestehende Schwangerschafts- und Schwanger-schaftskonfliktberatungsstellen sind weitgehend überlastet. Deshalb wurden vom Integrationsministerium Rheinland-Pfalz 4 Projektstandorte ausgesucht, in denen die konzeptionelle Umsetzung des Projekts erfolgen soll. Neben Mainz und Trier sowie dem Landkreis Alzey-Worms wurde auch Speyer ausgewählt, wo das Diako-nische Werk Pfalz für die Ausgestaltung des Projekts verantwortlich ist. Schwer-punkte des Projekts, das in der Zeit von 1. Mai 2017 bis 31. März 2019 läuft und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gefördert wird, sind in einer Projektbeschreibung zusammengefasst. Weitere Informationen sind bei Eva-Maria Wecker (eva.wecker@diakonie-pfalz.de, Tel.: 06232/664198) erhältlich.

Interkulturelle Kompetenz und Interkulturelles Handeln im beruf-lichen Alltag

Im Rahmen der am 24. September beginnenden Interkulturellen Woche bietet die Regionalgruppe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Speyer in Kooperation mit der Volkshochschule den Aufbaukurs "Professional" (Modul 2) an. Ziel ist die Stärkung der Interkulturellen Kompetenz im beruflichen Alltag. Termine, Veran-staltungsort und Kosten sind der Einladung zur Fortbildung zu entnehmen.

Informationen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Der Landesprojektkoordinator "Flüchtlinge als VerbraucherInnen" der Verbrau-cherzentrale Rheinland-Pfalz macht auf YouTube-Videos und Checklisten seines Bundesverbands aufmerksam, die in Deutsch, Arabisch und Englisch, teilweise auch in Dari und Farsi zu flüchtlingsrelevanten Themen erstellt wurden. Die Vide-os und Checklisten zu Themen wie Eröffnung eines Kontos, Mieten einer Woh-nung, Versicherungen, Mobilfunk, Shopping, Filme, Musik und Computerspiele im Internet,  wenig Strom und Wasser verbrauchen, etc. sind abrufbar unter http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/mehrsprachige-infos-fuer-fluechtlinge

Gastfamilien für unbegleitete minderjährige AusländerInnen gesucht

Das Jugendamt der Stadt Speyer sucht Gastfamilien oder auch Einzelpersonen, die unbegleitete minderjährige AusländerInnen auf bestimmte Zeit aufnehmen und begleiten wollen. Dies hat die Stadt in einem Pressebericht Mitte Juli 2017 mit-geteilt. In nächster Zeit soll dazu eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, in der Details zum Aufnahmeverfahren und Modalitäten der Unterbrin-gung vermittelt werden. Näheres ist beim zuständigen Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes, Herrn Simon Kochner (simon.kochner@stadt-speyer.de, Telefon: 06232/14 24 20) zu erfahren.

Sprachunterstützung, Treffpunkte und Beratungsangebote für Asylsuchende und Flüchtlinge in Speyer 

Es gibt weiterhin eine Vielzahl von ehrenamtlich Tätigen, die sich um die Sprach-unterstützung von Asylsuchenden und Flüchtlingen kümmert. Dabei handelt  es sich insbesondere um solche Asylbegehrenden, deren Bleibeperspektive weniger gut ist oder die sich in einem Stadium des Asylverfahrens befinden, in dem sie noch keinen Zutritt zu Integrationskursen haben. Aber auch anerkannte Asyl-suchende (Flüchtlinge) besuchen die Kurse zur Sprachunterstützung durch ehrenamtlich Tätige, um den in Integrationskursen erlernten Sprachschatz zu stabilisieren. Die Anzahl der Begegnungstreffpunkte in Speyer ist trotz Rück-gang der Asylsuchendenzahlen von acht auf zehn Orte gewachsen. Auch die Beratungsangebote für Flüchtlinge und Asylsuchende sowie für ehrenamt-lich Tätige in der Flüchtlingsarbeit in Speyer sind sehr vielfältig.

Musikschule engagiert sich in der Flüchtlingsintegration

Die Musikschule der Stadt Speyer engagiert sich verstärkt in der Integrations-arbeit für Flüchtlinge. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl Konzerte von Schüler-Innen und LehrerInnen als auch das gemeinsame Musizieren in Ensembles. Des Weiteren bietet die Musikschule regulären Unterricht zu ihren reduzierten Tarifen an. Informationen unter: musikschule@stadt-speyer.de, Tel. 06232-141340.

Telefonische Selbsthilfeberatung

Die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie in Bonn bietet in vier Sprachen (deutsch, englisch, französisch und arabisch) bundesweit telefonisch und elektronisch Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge an. Diese finden hier montags, dienstags und mittwochs in der Zeit von 10 bis 12 und 14 bis 15 Uhr über ein sogenanntes SeeleFON AnsprechpartnerInnen, die Erfahrungen im Umgang mit psychischen Ausnahmesituationen haben.

Kommunale Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförder-ten Projekts hat Frau Tina Hecky neben der Koordination Familienbildung im Netzwerk nun auch die Aufgabe der kommunalen Bildungskoordination für Neu-zugewanderte übernommen.  Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes der Speyerer BildungsträgerInnen im Bereich der Neuzugewanderten. Damit sollen die Zusam-menarbeit gestärkt, Bedarfe erkannt , weitere Angebote entwickelt und kurze Informationswege der AkteurInnen zu den MultiplikatorInnen sichergestellt werden. Ziel ist auch, Bedarfe und Hürden aus der Sicht von Flüchtlingen und Ehrenamtlichen zu identifizieren. Weitere Informationen: tina.hecky@stadt-speyer.de, Tel. 0 62 32 67 73-212.

 
 




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