Kontrapunkte

Der künstlerische Leiter der Reihe Kontrapunkte, der Pianist Stephan Rahn

Im Mittelpunkt der Konzertreihe „Kontrapunkte Speyer“ steht Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ziel der Programmzusammenstellung ist es, dem Publikum einen Blick auf die Vielfältigkeit und Bandbreite der modernen und zeitgenössischen Musik zu ermöglichen.

 
   

Stephan Rahn, Künstlerischer Leiter der Konzertreihe "Kontrapunkte Speyer"Der Bogen wird dabei von der klassischen Moderne bis hin zu Kompositionen unserer Tage gespannt. Die Gegenüberstellung von Neuer, neuester, älterer und Alter Musik soll dabei helfen Berührungsängste gegenüber Zeitgenössischer Musik abzubauen. Alle Konzerte beginnen mit einer kurzen Konzerteinführung.

Künstlerischer Leiter: Stephan Rahn 
Veranstalter: Kulturbüro der Stadt Speyer

Konzert I - Sonntag, 22 .Mai 2016, 18 Uhr
Flötist Pirmin Grehl, © Bart Streefkerle


Pirmin Grehl, Flöte
Florian Hoelscher, Klavier

Konzerteinführung: Stephan Rahn


Pirmin Grehl, Soloflötist des Berliner Konzerthausorchesters und Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs präsentiert in Speyer mit seinem Duopartner, dem Pianisten Florian Hölscher ein Programm, das den Titel der Konzertreihe in zweifacher Sicht aufgreift. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Luciano Berio, Beat Furrer, Marco Stroppa und Sergej Prokofjew setzen beide Musiker nicht nur programmatische Kontrapunkte, sondern spielen zudem auch Werke, die überwiegend selbst mit Kontrapunktik arbeiten.

Konzert II - Sonntag, 29 .Mai 2016, 18 Uhr
Das hiller trio gibt sein Debüt, © Florian Hoffmann

hiller trio:
Bernadette Schachschal, Flöte
Lukas Helbig, Violoncello
Christine Rahn, Klavier

Konzerteinführung: Stephan Rahn


Georg Crumbs “Vox Balaenae für drei maskierte Spieler” für Flöte, Violoncello und Klavier steht im Mittelpunkt des Konzerts am 29. Mai. Vox Balaenae wurde durch das Singen des Buckelwals inspiriert, das der Komponist 1969 auf einer Tonbandaufnahme hörte. Jeder der drei Spieler soll eine schwarze Halb-Maske während der gesamten Aufführung tragen. Die Masken verwischen das Gefühl einer menschlichen Projektion und symbolisieren Naturkräfte (‘entmenschte Natur’). Bernadette Schachschal (Flötistin) und Lukas Helbig (Violoncello), beides Musiker der Staatsoper Hannover, bilden gemeinsam mit der Speyerer Pianistin Christine Rahn das hiller trio, das dieses außergewöhnliche Werk zur Aufführung bringen wird. Kontrapunkte setzt das Trio zudem mit Werken von Bohuslav Martinu, Philippe Gaubert und Nikolai Kapustin.

Konzert III - Sonntag, 12. Juni 2016, 18 UhrClemens Löschmann und Maximilian Mangold gedenken William Shakespeare


Clemens Löschmann, Tenor
Maximilian Mangold, Gitarre

Konzerteinführung: Stephan Rahn


Das Konzert steht unter dem Motto: „The Spirit of Shakespeare“. 2016 wird dem 400. Todestag von William Shakespeare (1564-1616) gedacht. Aus diesem Anlass wird Maximilian Mangold, „einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen“ (Fono Forum), in Speyer Hans Werner Henzes „Royal Winter Music“ spielen, in der sich Henze musikalisch mit den Gestalten aus Shakespeares Theaterwelt auseinandersetzt. Der Tenor Clemens Löschmann wird dazu nicht nur Texte von Shakespeare rezitieren, sondern im zweiten Teil des Konzertes Lieder des Shakespeare-Altersgenossen John Dowland singen.
Einen weiteren Kontrapunkt setzt der Gitarrist Maximilian Mangold zudem mit einem von Shakespeare inspirierten Werk des US-amerikanischen Komponisten Sidney Corbett.

Konzert IV - Sonntag, 19. Juni 2016, 18 UhrDas weltbekannte Fauré Quartett, © Mat Hennek

Fauré Quartett:
Erika Geldsetzer, Violine
Sascha Frömbling, Viola
Konstantin Heidrich,Violoncello
Dirk Mommertz, Klavier

Konzerteinführung: Stephan Rahn

„Das Fauré Quartett gehört zum Besten, was man derzeit hören kann“, sagt Harald Eggebrecht von der Süddeutschenzeitung. 2016 wird das weltbekannte Quartett nun auch in Speyer zu hören sein. Zum Abschluss der Kontrapunkte Speyer 2016 am 19. Juni wird das Quartett unter dem Motto „Brüder im Geiste“ neben Quartetten von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann einen Kontrapunkt mit einem neuen Quartett des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa setzen.
Zurecht heißt es über das Fauré Quartett: „Wer heute Kammermusik spielen will, kann sich nicht mehr auf das beschränken, was noch vor ein paar Jahrzehnten die Regel war. Die Ansprüche an die Vielfalt des Repertoires sind gewachsen und das schafft Freiräume für Ensembles wie das Fauré Quartett, das sich innerhalb weniger Jahre als weltweit führendes Klavierquartett ausgewiesen hat.“ (Ralf Dombrowski)

 
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