Ausstellungsprogramm 2018

In der Städtischen Galerie werden im Jahr mindestens sechs Ausstellungen gezeigt. Neben aktuellen Kunstwerken präsentiert die Galerie auch Werke von Künstlerinnen und Künstlern der Vergangenheit sowie aus dem städtischen Kunstbesitz. Sonderveranstaltungen, die zu einzelnen Ausstellungen stattfinden, werden im Veranstaltungskalender aufgeführt. 

 


bis 14.1.
Nasasjón – sechs Künstler aus Island
Sólveig Aðalsteinsdóttir, Ingólfur Arnarsson, Kristinn G. Harðarson, Ráðhildur Ingadóttir, Tumi Magnússon, Ívar Valgarðsson
Nasasjón – zu Deutsch etwa: Nasensicht – umschreibt eine intuitive Sicht auf die Dinge und die Welt, die mitunter weiterführt als Erklärungen. Eine Art Ahnung oder Einfühlung, die im Land der Sagas eine durchaus alltägliche und gegenwärtige Eigenschaft ist. Die Ausstellung vereint Arbeiten von sechs Künstlern, die in den 1950er Jahren in Island geboren sind und auch heute noch, ganz oder überwiegend, dort leben. Darüber hinaus gibt es wenig, was diese Künstler gemeinsam haben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung scheint es etwas zu geben, das diese unterschiedlichen Positionen verbindet – es mag das spezifisch Isländische sein. Man kann eine tief verwurzelte Bindung an Islands Natur, an das Land und seine Geschichte, die immer auch Gegenwart ist, feststellen, einen oft skurrilen Sinn für Humor und eine Offenheit, die den leichtfüßigen Wechsel zwischen den künstlerischen Medien ermöglicht. Die deutsche Romantik als Geisteshaltung ist hier sehr nahe, und es bedarf etwas „Nasasjón“ um dem auf die Spur zu kommen.

26.1. – 8.4.
Werner Brand: Malerei
Anlässlich seines 85. Geburtstages widmet die Stadt Speyer dem auch über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannten Maler Werner Brand eine Ausstellung in der Städtischen Galerie. Werner Brand hat sich der Gegenständlichen Kunst verschrieben und hat sich mit melancholischen Landschaften sowie detailgenauen Stillleben einen Namen gemacht. Ausgezeichnet wurde er mit zahlreichen Preisen und Stipendien, darunter dem Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer 1972. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Zeichnungen, Radierungen und Gemälde in Öl aus dem umfangreichen Werk des Malers.

20.4. - 3.6.
Bettina Kresslein und Brigitte Nowatzke-Kraft: kontraste
bettina kresslein: die wahrnehmung der welt - die geeignete bildsprache suchen - ganz klein wieder anfangen - sich in die welt tasten - die serie - das beschauen der dinge von mehreren seiten - narrativ bisweilen - die magie der dinge, die den menschen repraesentieren.
Brigitte Nowatzke-Kraft hat zwei inhaltliche Schwerpunkte, die sie zuweilen verbindet: Architektur und Landschaft. Dabei entstehen verschachtelte Innen- und Außenräume, die durch die Transparenz mehrschichtig aufgetragener Farbe oder in Strukturen scheinbar chaotisch gewachsener Zeichnungen ihren Ausdruck finden.

25.5.
Kult(o)urnacht 2018

15.6. - 29.7.
Lukas Glinkowski:
Förderpreisträger "Hans-Purrmann-Preis für Bildende Kunst" 2015
Lukas Glinkowski beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Reflexion öffentlicher Räume als Abbild unserer Gesellschaft. Räume, die durch Nutzung und nicht-künstlerische Interventionen unsere Alltagskultur (und teilweise auch „Sub-Kultur“) wiederspiegeln. Typische Inspirations-Orte sind öffentliche Toiletten, U-Bahn-Tunnels, aber auch Straßenbilder. Auf seinen Spaziergängen durch Städte (früher vor allem Düsseldorf/Köln/Ruhrgebiet, heute vor allem Berlin) sucht er nach Spuren, welche die Gesellschaft in Form von Graffitis, Abnutzung oder mutwilliger Zerstörung hinterlässt. Weniger von Interesse sind für ihn professionelle, künstlerische Graffitis wie beispielsweise an der Berliner Mauer. Sondern Interventionen von Berliner Nachtschwärmern, Touristen, die sich irgendwie ausdrücken oder „verewigen“ wollen, ohne es wirklich zu können. Diese Räume sind ebenso ein Abbild unserer Gesellschaft wie bewusst geschaffene Repräsentations-Architektur.

12.8. - 16.9.
Johannes Doerr und Gerd Roos †

28.9. - 18.11.
Die Künstlerfamilie Moritz Götze
Städtische Galerie und Kunstverein

30.11. - 20.1.2019
Konstruktive Kunst (Manfred Graf u.a.)