Ausstellungsprogramm 2017

In der Städtischen Galerie werden im Jahr mindestens sechs Ausstellungen gezeigt. Neben aktuellen Kunstwerken präsentiert die Galerie auch Werke von Künstlerinnen und Künstlern der Vergangenheit sowie aus dem städtischen Kunstbesitz. Sonderveranstaltungen, die zu einzelnen Ausstellungen stattfinden, werden im Veranstaltungskalender aufgeführt. 

 


Bis 22.1.
Bernhard Jäger: Gemälde, Zeichnungen, Holzschnitte, Buchkunst
Im Mittelpunkt der Werke von Bernhard Jäger steht immer der Mensch; es geht um dessen Beziehung zur Gesellschaft. Dabei beäugt der Künstler den Zeitgeist und seine Mitmenschen kritisch und zugleich humorvoll. Es ist sichtbar, dass sich die Gestaltung des Menschen bei Jäger in mehr als einem halben Jahrhundert verändert hat.

11.2. – 12.3.
Ausstellung zum Wettbewerb um die Hans-Purrmann-Preise 2017
Ausstellung mit Arbeiten der Bewerber um den Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ sowie ausgewählten Nominierten für den "Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer".
Städtische Galerie und Kunstverein

24.3. – 23.4.
Reinhard Zink: Phantastische Begegnungen mit den Maya
Aquarelle
Götter und Geister als Motivvorlagen für Reinhard Zinks Aquarelle erwecken die altindianische Kultur der Maya zu neuem Leben. Die in einen Handlungszusammenhang gebrachten Figuren bilden fiktive Geschichten, die den Betrachter in eine fantastische Maya-Welt entführen sollen. Die Umsetzung mit Aquarellfarben schafft zudem für jedes Blatt eine ganz eigene Atmosphäre.

5.5.- 21.5.
Daniele Albatici, Ravenna:
Stationen eines Künstlers – Zwischen Realität und Fantasie 
Kooperation mit dem Freundeskreis Speyer-Ravenna
Auf seiner künstlerischen Suche malte Daniele Albatici Stillleben und Landschaftsbilder. Darauf folgten von den Evangelien inspirierte Werkzyklen mit sakralem Bezug sowie Werke, die durch die Beschäftigung mit der Göttlichen Komödie Dante Alighieris entstanden sind.

24.5.- 25.6.
Wolf Spitzer: Köpfe der Reformation
Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche der Pfalz
Wolf Spitzer beschäftigt sich seit 1982 mit dem Thema der Reformation. Über eine Distanz von 35 Jahren sind thematisch gebundene Arbeiten sowohl abstrakter als auch gegenständlicher Art in Form von Wesens-Porträts entstanden. Diese Werke haben in bedeutenden Institutionen Eingang gefunden und werden für die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Landeskirche der Pfalz realisiert wird, zur Verfügung gestellt. Unter dem Motto „Im Spannungszentrum und Umfeld der Reformation“ werden die einzelnen Bronzebüsten durch Texte von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ergänzt und die Gesamtpräsentation mit Fotografien der frühesten Lutherbibel abgerundet.

24.5.- 9.6.
Freundeskreis Speyer-Yavne: menschenGlauben
Im Rahmen der ODYSSEY 2017
Der Freundeskreis Speyer-Yavne zeigt - passend zum Reformationsjubiläum 2017 - unter dem Thema "menschenGlauben" Fotos aus mehreren Ländern und Kontinenten dieser Erde die Menschen in ihrer jeweiligen Glaubenspraxis zeigen. Von Jerusalem über New York, Burma, Mauritius bis nach Armenien führt die Reise.

9.6.
Kult(o)urnacht 2017

7.7. - 19.8.
 Jan Schüler: Horizont. Landschaften und Porträts
Im Zentrum der Ausstellung von Jan Schüler steht die Porträt-Reihe „Schwarze Blumen“, Bilder zum Thema Auschwitz, die hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt wird. Darüber hinaus stellen Landschaftsbilder Hessen und das Rheinland, den früheren und den heutigen Lebensraum des Künstlers, sowie weitere Porträts auf unterschiedliche Art mit dem Leben des Malers verbundene Personen dar. Schülers Bildwelten sind geprägt von der Vergänglichkeit, von der Erfahrung, dass nichts beständig ist. Melancholische Szenarien und Attribute wie Lilien als Symbol des Todes oder die unendliche Schleife verweisen auf die Endlichkeit des Daseins und stellen Fragen nach der eigenen Identität, dem Woher und dem Wohin.

1.9. - 8.10.
Willy Weiglein: Figur und Landschaft
Die Ausstellung zeigt Gemälde und Zeichnungen des 1928 in Speyer geborenen Malers, Mitglied der Künstlergruppe Argo. Das selten präsentierte Werk reicht von Landschaftsformationen bis zu figuralen Verdichtungen. Die archaischen Figuren gelten als Höhepunkt seines Schaffens. In der Synthese informeller Strukturen und anthropomorpher Form gelingt ihm eine ebenso empfindsame wie kraftvolle, unverwechselbare Aussage. Der nach langer, schwerer Krankheit 1985 verstorbene Maler wurde durch die Bekanntschaft mit Rolf Müller-Landau in den fünfziger Jahren ermutigt und erhielt weitere Förderung durch Emil Krieger an der Münchner Kunstakademie. Das überschaubare, aber höchst qualitätsvolle Werk ist eine sehenswerte Neu- und Wiederbegegnung.

13.10.-15.10.
3. Galerientage des Galerienverbands Rhein-Neckar in Speyer
Städtische Galerie und Kunstverein
12 Galerien der Metropolregion Rhein-Neckar, aus Freinsheim, Heidelberg, Ladenburg, Mannheim, Neustadt, Nußloch und Speyer zeigen beispielhaft Kunst aus ihrem Programm. Von Malerei bis Zeichnung, Skulptur, Plastik und keramischen Objekten, ist die ganze vielfältige Spanne der unterschiedlichen medialen Ansätze in einer gemeinsamen Präsentation vereint. Das verspricht spannende künstlerische Dialoge und pointierte Kontrastierungen unterschiedlicher ästhetischer Positionen. Erstmals dabei das neue Mitglied im Galerienverband, die Galerie Döbele Kunst Mannheim.
Öffnungszeiten: Fr 19–22 Uhr, Sa + So 11–18 Uhr

20.10. - 26.11.  
Hans Georg Hofmann: Retrospektive zum 60. Geburtstag
Der 1957 in Speyer geborene, inzwischen in Stuttgart lebende Maler zeigt eine retrospektive Auswahl seiner Arbeiten der letzten 30 Jahre. Das Meer, das Quadrat und immer wieder die Farbe Blau sind konstante Elemente in Hans-Georg Hofmanns Malerei. Die Ausstellung zeigt spannende und überraschende Variationen aus seinen verschiedenen Schaffensphasen, bis hin zu seinem aktuellen Zyklus „Landschaften, die nicht existieren“.

8.12. - 14.1.2018
Nasasjón – sechs Künstler aus Island
Die Ausstellung vereint Arbeiten von sechs Künstlern, die in den 1950er Jahren in Island geboren sind und auch heute noch, ganz oder überwiegend, dort leben. Darüber hinaus gibt es wenig, was diese Künstler gemeinsam haben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung scheint es etwas zu geben, das diese unterschiedlichen Positionen verbindet – es mag das spezifisch Isländische sein. Man kann eine tief verwurzelte Bindung an Islands Natur, an das Land und seine Geschichte, die immer auch Gegenwart ist, feststellen, einen oft skurrilen Sinn für Humor und eine Offenheit, die den leichtfüßigen Wechsel zwischen den künstlerischen Medien ermöglicht.

Sólveig Aðalsteinsdóttir, Ingólfur Arnarsson, Kristinn G. Harðarson, Ráðhildur Ingadóttir, Tumi Magnússon und Ívar Valgarðsson