Hans-Purrmann-Preise für Bildende Kunst

Selbstbildnis Hans Purrmann

Die Stadt Speyer hat 1965 anlässlich des 85. Geburtstages von Hans Purrmann den Förderpreis „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ gestiftet. Seit 2012 wird mit dem "Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer" ein weiterer, von privater Hand gestifteter Preis vergeben.

 

Selbstbildnis Hans Purrmann als junger Mann

Der „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ soll, so der ausdrückliche Wunsch von Hans Purrmann, an förderungswürdige junge Künstlerinnen und Künstler verliehen werden, die mit einer der Lebensstationen des Künstlers in Beziehung stehen (Geburt und Jugend in der Pfalz, Studium in München, Wohnsitz und/oder Atelier in der Pfalz, Paris, Berlin, am Bodensee, in Italien - Rom und Florenz - oder in der Schweiz). Jeder, der diese Bedingung erfüllt und das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten hat, kann sich während der Ausschreibungsphase um den mit 6.000 € dotierten Förderpreis bewerben. Der zum 17. Mal vergebene Preis ging im Jahr 2015 an Lukas Glinkowski, Berlin.

Für den mit 20.000 € dotierten "Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer" ist eine Selbstbewerbung nicht möglich. Die Künstlerinnen und Künstler werden von rund 40 renommierten Künstlern, Kuratoren und Kunstkritikern mit internationaler Erfahrung für den Wettbewerb vorgeschlagen. Im Jahr 2015 wurde Loretta Fahrenholz, die in Berlin und New York lebt und arbeitet, mit dem noch jungen Preis ausgezeichnet. 

Im Anschluss an die Preisvergabe findet regelmäßig im Kulturhof Flachsgasse eine Ausstellung mit den Arbeiten der Bewerber statt.

Unter der Leitung von Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Dr. Klaus Heinrich Kohrs wirken in der Jury Professor Christian Jankowski (Stuttgart), Professor Karin Kneffel (München), Professor Martin Liebscher (Frankfurt, Berlin), Professor Marcel Odenbach (Köln), Dr. Reinhard Spieler (Hannover) und Professor Ben Willikens (Stuttgart) mit.

Ausstellung zum Wettbewerb um die Hans-Purrmann-Preise 2017

Vom 11. Februar bis 12. März 2017 sind im Kulturhof Flachsgasse die Arbeiten der Nominierten für den „Großen Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer“ – Ellen Akimoto, Sabrina Fritsch, Manuel Graf, Tobias Hoffknecht, Peles Empire, Hannelore van Dijck und Matthias Wermke & Mischa Leinkauf – sowie ausgewählte Werke der Finalisten des Förderpreises „Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer für Bildende Kunst“ – Garance Arcadias, Mona Ardeleanu, Catherine Biocca, Steffen Kern, Maria Kropfitsch, Eilike Schlenkhoff, Rasmus Søndergaard Johannsen, Johannes Vogl und Denise Winter – zu sehen.