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Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck
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Einführung

 
Speyer - der Wirtschaftsstandort im Herzen Europas

Speyer, eine der Geburtsstätten der europäischen Kultur, hat den Sprung zu einem zukunftsorientierten Wirtschafts- und Technologiestandort der Zukunft geschafft.

Handel und Gewerbe blicken auf eine 2000 Jahre alte Tradition zurück. Durch Wechselfälle der Geschichte war auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt starken Schwankungen unterworfen. Seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich die Speyerer Wirtschaft trotz gelegentlicher Rückschläge stetig weiter.

Die seit 1946 kreisfreie Stadt Speyer weist ein über dem Landesdurchschnitt liegendes Wirtschafts- und Kaufkraftpotential mit genügenden Reserven für einige Sonderentwicklungen weit ins 3. Jahrtausend auf. Speyer präsentiert sich als Teil der Wirtschaft innerhalb des Rhein-Neckar-Dreiecks, der Region der Zukunft, nicht nur im Hinblick auf den europäischen Binnenmarkt. Heute ist Speyer ein leistungsfähiges Mittelzentrum, dessen wirtschaftliches Verflechtungs- und Einzugsgebiet weit über das enge Umland hinausreicht.

Die Stadt liegt an der Nahtstelle zum Gebiet des mittleren Oberrheins und ist Teil des Wirtschaftsraumes Rhein-Neckar. Ihr wirtschaftliches Verflechtungsgebiet umfaßt die Verbands- und Ortsgemeinden der Kreise Ludwigshafen, Bad Dürkheim, Germersheim sowie die nordbadischen Gemeinden, den Raum Schwetzingen, Hockenheim und hilippsburg.

Speyer ist dank seiner Infrastruktur zu einem attraktiven Standort in europäischer Zentrallage geworden. Autobahnanschlüsse, zwei Rheinhäfen, ein Ölhafen, ein Werfthafen, der öffentliche Verkehrslandeplatz im Süden der Stadt und Anschlüsse der Bahn zählen zu den bedeutendsten Standortvorteilen der Stadt.

Durch die Öffnung des europäischen Binnenmarktes rückt die Zentrallage Speyers noch mehr in das Interesse von Standortentscheidungen der europäischen Wirtschaft.

Die wirtschaftliche Entwicklung von Speyer zeigt ein permanentes Wachstum. Fast 2000 Arbeitsstätten finden sich in der Stadt, 24% mehr als 1970, mit mehr als 23.000 Beschäftigten, 6,4% mehr als 1970. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe beherrschen die Speyerer Wirtschaft. 82% aller Arbeitsstätten haben weniger als 10 Mitarbeiter; 1,7% aller Betriebe beschäftigen mehr als 10 Mitarbeiter. Die Statistik zeigt deutlich, daß Speyer für die Ansiedlung kleinerer und mittlerer Betriebe ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist.

Zu den Speyerer ansässigen Klein- und Mittelbetrieben zählen die Verpackungsmittelindustrie, Isolierstoffherstellung, Filterindustrie und der Anlagen- und Apparatebau.

Hinzuweisen ist besonders auf die starke Stellung des Druckgewerbes. Es hat eine über 500jährige Standorttradition in Speyer und einzelne Betriebe sind als äußerst leistungsfähige Unternehmen einzuschätzen aller Arbeitsplätze in Speyer umfassen den Bereich des verarbeitenden Gewerbes. Dazu zählen der Stahl-, Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektro- und Feinmechanik sowie das Holz- und Papiergewerbe. Führende Zweige des verarbeitenden Gewerbes sind die Großbetriebe Pfalz Flugzeugwerke und Tyco Electronics. Diese beiden Betriebe beschäftigen 600 bis 800 Arbeitnehmer.

Die Stadt Speyer weist eine gesunde Mischung von Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungsbetrieben auf, die günstige Entwicklungsbedingungen sowie vorteilhafte Branchenstrukturen und Standortvorteile hervorbringt.

Drei voll erschlossene Industrie- und Gewerbegebiete mit unterschiedlich zugeschnittenen Grundstücken und gut ausgebauter sozialer Infrastruktur stehen für Unternehmen mittlerer Größenordnung sowie jungen, innovativen, technologieorientierten Firmengründern kurz- und mittelfristig zur Verfügung.

Speyer ist der Verwaltungsstandort für den Landesrechnungshof, die Landesversicherungsanstalt, Rheinland-Pfalz, das Landesarchiv, der pfälzischen Landesbibliothek sowie Sitz des Bischofs und des Landeskirchenrates der evangelischen Kirche der Pfalz.

Durch die Schul- und Bildungseinrichtung in der Stadt (z.B. Sitz der Hochschule für Verwaltungswissenschaften) genießt Speyer einen überregionalen Ruf als Schul- und Bildungszentrum der Pfalz.

Die Stadt Speyer ist, durch die Stärke des Einzelhandels mit einem Anteil von 10% an der Gesamtzahl der Arbeitsstätten, ihrem Image nach Einkaufsstadt am Rande des Rhein-Neckar-Dreiecks.

Der Dienstleistungsbereich mit den dazugehörenden Behörden, Institutionen und Verbänden gibt dem leistungsfähigen Mittelzentrum ein zusätzliches Ambiente und übt eine große Anziehungskraft auf die Bewohner der Region aus.


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