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Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck

Jüdisches Viertel

 

Öffnungszeiten:
 
täglich 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: 2 €
Gruppen und ermäßigt 1 € 

Anmeldungen für Führungen: Tourist-Information Speyer

Standort: Kleine Pfaffengasse, Telefon: (0 62 32) 29 19 71

Panoramaaufnahmen vom Judenbad
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Um 1084 siedelte der Speyerer Bischof Rüdiger Huzmann in unmittelbarer Nähe des Domes Juden an. Als Mittelpunkt der Siedlung entstand der Judenhof, das kultische Zentrum mit Männer- und Frauensynagoge und dem rituellen Kaltbad (Mikwe).

Die Ruine der Speyerer Synagoge ist der älteste, noch sichtbare Überrest eines Synagogenhauses in Mitteleuropa.  Das eigentliche Judenbad (erstmals 1126 erwähnt) blieb nahezu unverändert über die Jahrhunderte hinweg erhalten.

Ein tonnengewölbtes Treppenhaus führt über einen Vorraum zum 10 m tief gelegenen quadratischen Badeschacht mit Kreuzgratgewölbe. Hier wurde die nach den mosaischen Gesetzen vorgeschriebene kultische Reinigung durch Untertauchen in kaltes „natürliches“ Wasser vorgenommen.

Das Speyerer Judenbad ist eines der ältesten noch erhaltenen dieser Art und von besonderer kulturhistorischer Bedeutung.

Der Verkehrsverein Speyer e.V. hat 1989 die Aufgabe übernommen, mit eigenem Personal regelmäßige Öffnungszeiten zu organisieren.

Synagoge - Ritualbad - Bethäuser - Schutz-Plastik - Synagogenneubau



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