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Panoramaaufnahmen
Der Fischmarkt als „forum piscium“ bereits 1290 erwähnt, lag ursprünglich in einer am Bach sich hinziehenden Niederung, einem frühmittelalterlichen Rheinbett. Der ab dem 14. Jahrhundert „vischemarket“ bezeichnete Ort war ein Stapelplatz am Ufergelände des Speyerbaches und hatte die Aufgabe des Hafens.
Hier befanden sich im Spätmittelalter der Fisch- und Holzmarkt mit einem ausgedehnten Holzhof, auf dem sowohl die Hasenpfühlerzunft (gemeint sind die vor allem auf der Nordseite des Hafens wohnenden Schiffer) wie auch die auswärtigen Schiffer auf der Südseite ihr Holz stapelten.
Der Berufszweig der Fischer hatte in Speyer am Rhein eine lange Tradition. Im 16. Jahrhundert gehörten der Fischerzunft rund 60 Familien an. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts waren nur noch vier hauptberufliche Fischer in Speyer tätig. Heute ist dieser Berufsstand in der Domstadt ausgestorben. An ihn will der Stelzenfisch erinnern, eine Brunnenplastik des Landauer Künstlers Stefan Forler. Eingeweiht wurde der Brunnen im Sommer 1982, nachdem der Platz zuvor durch die Stadtsanierung erheblich aufgewertet wurde. Heute kann man das Plätschern des Brunnens und den Blick auf den Kaiserdom geniessen.
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