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Öffnungszeiten: Täglich von 9.00 - 18.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 19.00 Uhr Wilhelmbau: 11.00 - 18.00 Uhr
Preise Technik Museum: Erwachsene 13,00 EUR, Gruppe Erw. 12,00 EUR, Kinder 11,00 EUR, Kinder bis 5 Jahre gratis, Gruppe Kinder 10,00 EUR IMAX: Erwachsene 9,00 EUR, Gruppe Erw. 8,00 EUR, Kinder 7,00 EUR, Gruppe Kinder 6,00 EUR Kombi: Erwachsene 18,00 EUR, Gruppe Erw. 16,50 EUR, Kinder 14,00 EUR, Kinder bis 5 jahre 7,00 EUR, Gruppe Kinder 12,50 EUR Führungen: nur nach Anmeldung , Tel. (0 62 32) 67 08 44 oder Fax: 67 08 26, Museumsführung Technik Museum 80,00 EUR, Museum Wilhelmsbau 60,00 EUR.
Standort: Am Technik Museum 1 Telefon: (0 62 32) 6 70 80   Fax: (0 62 32) 67 08 20 E-Mail: speyer@technik-museum.de
Zur Homepage des Technik Museums
Als zu Beginn der 1990er Jahre die Erweiterungsmöglichkeiten des Auto & Technik Museums in Sinsheim fast erschöpft waren ergab sich die einmalige Gelegenheit, im Zentrum von Speyer auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke ein zweites Museum, das Technik Museum Speyer, zu errichten. Als Ausstellungshalle diente zunächst die „Liller Halle“, eine denkmalgeschützte Industriehalle aus dem Jahr 1913, in der heute insbesondere Oldtimer, Motorrräder, Flugzeuge und historische Feuerwehrfahrzeuge gezeigt werden.
Panoramaansicht der Liller Halle
Durch das riesige Freigelände bot das neue Museum die Möglichkeit, den Besuchern außergewöhnliche Großexponate zu präsentieren. Den Anfang machte 1993 die U9, ein Unterseeboot der Bundesmarine mit einer Länge von 46 Metern und einem Gewicht von 466 Tonnen. 1999 folgte eine Antonov 22, das bis heute größte in Serie gebaute Propellerflugzeug der Welt mit einer Spannweite von 64 Metern und einer Länge von 58 Metern. Geschichte schrieb das Museum im Jahr 2002, als auf dem Museumsgelände eine Boeing 747 „Jumbo Jet“ der Lufthansa auf einem riesigen Stahlgerüst aufgebaut wurde. Der „Jumbo Jet“ im Technik Museum Speyer ist bis heute das einzige Flugzeug dieser Art das zerlegt, an einen Ort außerhalb eines Flugplatzes transportiert und wieder zusammengebaut wurde.
Weitere Meilensteine beim Ausbau des Technik Museum Speyer waren die Eröffnung des IMAX DOME Großbild-Filmtheaters im Jahr 1997 und des Museum Wilhelmsbau im Jahr 2000. Das IMAX Dome Speyer ist das einzige Filmtheater dieser Bauart in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen Filmtheatern wird der Film hier nicht auf eine flache Leinwand sondern auf eine gigantische Kuppel projiziert, die das gesamte Blickfeld des Betrachters ausfüllt. Das Museum Wilhelmsbau ist ein eigenständiges „Museum im Museum“ in dem u.a. mechanische Musikinstrumente, Moden des 18. und 19. Jahrhunderts und Künstlerpuppen sowie historische Waffen und Uniformen gezeigt werden.
Panoramaansicht im Museum Wilhelmsbau
Den vorläufigen Höhepunkt der Museumsgeschichte markiert der Erwerb eines russischen BURAN Raumgleiters, das Gegenstück zum amerikanischen Space Shuttle. Der Transport des russischen Shuttles im Frühjahr 2008 von Bahrain über das offene Meer nach Rotterdam und von dort auf einem Ponton rheinaufwärts nach Speyer war ein Medienereignis ersten Ranges. Um das Shuttle den Museumsbesuchern angemessen präsentieren zu können, wurde auf dem Museumsgelände in Speyer eigens eine neue Halle errichtet. Das Gebäude hat eine Länge von 85 Metern, eine Breite von 75 Metern und eine Höhe von bis zu 22 Metern. Die Gesamtausstellungsfläche auf drei Ebenen beträgt ca. 9.000 qm. Außerhalb von Russland und Amerika ist die BURAN in Speyer der einzige Raumgleiter, der in einem Museum besichtigt werden kann.
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