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Archäologisches Schaufenster

 

Blick auf den Vorplatz des archäologischen Schaufensters: im Vordergrund 1:1 Modell eines fränkischen Bestattungsplatzes im sechsten Jahrhundert n. Chr. ( Sandsteinplattenkiste, angedeuteter Grabhügel in Form einer Stahlscheibe); im Hintergrund der zeittunnelgleiche Eingang. Öffnungszeiten:
Ausstellung: Di - So 11.00 - 17.00 Uhr
Gläserne Werkstatt: Di und Do 11.00 - 16.30 Uhr
geschlossen: Heilig Abend + Silvester

Standort: Gilgenstraße 13
Telefon: (0 62 32) 67 57 40
Fax: (0 62 32) 67 57 - 60
E-Mailhaus@archaeologie-speyer.de

Das archäologische Schaufenster ist eine Zweigstelle des Landesamtes für Denkmalpflege, Amt Speyer. Die Archäologische Denkmalpflege zeigt in einem großzügigen Schauraum Ausstellungen zu Themen der aktuellen Landesarchäologie, mit einem Schwerpunkt auf der Pfalz. Zu den einzelnen Themenschwerpunkten werden erläuternde Veranstaltungen angeboten.
Integriert in den Schauraum sind die Fenster zur „Gläsernen Werkstatt“. Durch sie ist es im Rahmen von Ausstellungen möglich die Restaurierung prähistorischer und historischer Grabungsfunde zu verfolgen. Den Weg vom zerscherbten Auffindungszustand zum ausstellungsfertigen Objekt.

Der nicht öffentliche Teil beherbergt sowohl Depotflächen mit Arbeitplätzen für die Bearbeitung, eine weitere Werkstatt für Ausstellungsbau, Geräte, Maschinen und anderem Grabungsbedarf. Ebenfalls befinden sich hier das Gerätedepot und ein Büroraum für die vielfältigen Aufgabenbereiche der Grabungstechniker. Angegliedert ist weiterhin der Betriebshof des Amtes Speyer.

Vorplatz

Ein mit modernen Stilmitteln gestalteter Vorplatz empfängt den Besucher. Im Zentrum der Fläche befindet sich das 1:1 Modell einer fränkischen Bestattung. Der Tote war zu seiner Zeit im sechsten Jahrhundert n. Chr. in einer Sandsteinplattenkiste beigesetzt, zu der man sich weinige Stufen hinab begeben kann. Der ehemals darüber errichtete Grabhügel wird in seiner Form durch eine Cor-Ten-Stahlscheibe verdeutlicht. Zwei umlaufende Gräben, die historischen Einfriedungen des Bestattungsplatzes, sind durch Splitt- und Schotterbänder dargestellt. Zur seitlichen Gasse wird der Platz mit zwei nachempfundenen Giebelwänden römischer Streifenhäuser in Originalgröße eingefasst. In den dort integrierten Vitrinen erhält der Besucher Informationen sowohl über die Platzgestaltung als auch auf der Gegenseite über den gesetzlichen Auftrag, Aufgaben und Arbeitsweisen der staatlichen archäologischen Denkmalpflege.

Bitte geben Sie hier einen bildbeschreibenden Kurztext ein.Dem antiken Vorbild folgend ist den Steifenhausgiebeln zur Gasse hin die werkgetreue Rekonstruktion eines römischen Portikus vorgelagert. Es ist ein überdachter Bürgersteig, wie er in allen größeren Orten des römischen Reiches das Bild der Hauptstraßen vom ersten bis vierten Jahrhundert prägte. Säulen, Dachstuhl und Ziegeldach sind Nachbildungen römischen Originale.

Vor dem Gebäude des Archäologischen Schaufensters aufgestellt findet der Besucher einen römischen Sarkophag des vierten Jahrhunderts ein mittelalterliches Kapitel, sowie einen spätantiken Leugen(Meilen)stein.



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