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Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck
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Fastnachtsmuseum

 

Haus der Badisch-Pfälzischen Fasnacht - „Wo die Fasnacht ihre Zeugen und ihre Zeugnisse zeigt"

Öffnungzeiten:
Mittwochs und jeden 2. Sonntag 9.00 - 12.00 und
14.00 - 17.00 Uhr

Standort: Wormser Landstraße 265 

Telefon:  (0 62 32)  4 19 40 

Fax: (0 62 32) 810 999

email: verein.badpfalz@t-online.de

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In vier Turmgeschoßen und in einem mit Hilfe großzügiger Förderer renovierten Anbau sind zahlreiche Urkunden, Dokumente und alte Fotografien aus der Geschichte der 233 (Stand 1991) Karnevalvereine, Gesellschaften, Corps, Zünfte und Gilden der Region aufbewahrt und zu besichtigen. 

Dazu Liedertexte und Liederbücher, Veranstaltungsprogramme und „Narrenpässe“ wie jene, die beim Carnevalverein Neustadt an der Weinstraße um die Jahrhundertwende im Umlauf waren. Zugprogramme aus Speyer (1831), Kaiserslautern (1901), Landau, Eberbach (1862) und Mannheim weisen erste organisierte Fasnachtsumzüge bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach.

Eine kostbare Originalausgabe der Speyerer „LehmannÕschen Chronica“ (Edition von
1662) belegt „das Unwesen der Fastnacht“ in der alten Reichsstadt bereits für das Jahr 1296.
Die politische Fasnacht in den Tagen der „Märzrevolution“ dokumentiert ein sehr wertvolles Bändchen „Humoristisch-satyrisches Carneval-Almanach“, das aus dem Jahr 1848 stammt.

Diese und andere wertvolle Exponate werden ergänzt durch eine große Sammlung von Karnevalsorden sowie fantasiereichen Kostümen für Bühne und Bütt, für Tanzmariechen und Gardistinnen.

Dazu zählen aber auch die original-erhaltenen Kostüme von traditionellen Symbolfiguren wie etwa die des „Perkeo“ von Heidelberg, des „Graf Kuno“ von Bruchsal oder des „Jägers aus Kurpfalz“.

Nicht zu vergessen die originellen Narrenpreise zu höchsten Ehre oder für „wichtige Menschen“ wie etwa den „Goldenen Winzer“ (Bad Dürkheim), den Pälzer Krischer“ (Ludwigshafen), den „Philippsburger Trommler“, den „Ettlinger Narrenbrunnen“ oder den „Zwickschbatz“ aus Pirmasens und den „Speyerer Till“.



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